Montag, 19. August 2019

Die große Prachtgala im Linzer Musiktheater! Glitzer, Glanz und Grauen: Wir werden 10!

Hurra Hochkultur!

 Mit den unglaublichen Star-Gästern Anna Weidenholzer und Hosea Ratschiller! 
Freitag, 20. September, 20 Uhr; Musiktheater Linz, BlackBox Lounge, Eintritt 10 €

 
Im Herbst lädt die erste und vielleicht letzte Linzer Lesebühne zum inneren Urfahraner Jahrmarkt: zehn Jahre Literaturperformanz im Schatten der Hochöfen und im Glanz der Kulturhauptstadt! Gelegentlich dieses Jubiläums bereiten wir der Weltbevölkerung ein großes Wiegenfest, mit buntem Feuerwerk der bösen Satire und zarten Lyrik und harten Prosa und exaltierten Dramatik! Mit Klangstücken der "Blutgruppe", Tombola des Grauens und einem Best-Of unserer berühmt+berüchtigten Videos. Nach dem Leseereignis laden wir zu Konversation, Alkoholkonsum und Gesellschaftstanz.
Mit dem geliebten Gründungsmitglied Anna Weidenholzer und dem über alle Maßen fantastischen Hosea Ratschiller erwarten wir hervorragende Spezialgäste, von denen wir uns willenlos die Show stehlen lassen werden.
Mit dem Versprechen, uns zum Fest aufs prächtigste herauszuputzen und mit der Versicherung unserer närrischsten Vorfreude, grüßt das Ensemble: 
 
Bundespräsidentin Dominika Meindl, Professor h.c. Klaus Buttinger und bakk.tech.art Ingenieur Master René Monet

Karten unter +43 (0)732/76 11-400 oder kassa@landestheater-linz.at

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Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Wir ersuchen bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen!

Weiterführender Infospam:
https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 13. August 2019

Autorenn-Autorinnen: Den literarischen Standort Oberösterreich sichern!

600.000 Eulen für KTM, heißt das nicht Euros nach Athen tragen? Wir sagen: Von unserer Seite ein klares Bekenntnis zum Kulturstandort! Deswegen wollen wir ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen, das am Ende des Tages eine zeitnahe Lösung für etwaige Bedarfsfälle andenkt. 

Seid ihr auch für den OLW-Rennstall? Dann ruft in der Landeskulturdirektion an und unterstützt unser Förderansuchen!






Samstag, 15. Juni 2019

Frei für die Insel. Die nonverbale Rückschau auf unsere Zukunft


Volk! 
Es war ausnehmend herrlich gestern. Und heute fängt der Urlaub an, aber wirklich. Deswegen müssen jetzt einmal die Bilder reichen, es ist eh das ganze Internet voller Worte. 
Ganz die Eure, 
die Original Linzer Worte feat. die Blutgruppe



Eins wollen wir natürlich noch unbedingt gesagt haben: Hört euch die Käthl an, bucht sie für eure Slams und Lesebühnen und Schulworkshops und Familienfeiern und Damenkränzchen und Hardcorekongresse und Slamweltmeisterschaften! Wir können das germanistisch (=wissenschaftlich) bestens begründen, aber auch emotional. Mittlerweile hatten wir jede Menge junger und alter Leute bei uns und können Relationen bilden:


Fast alle unsere bisherigen Gäste haben fast nur gute Texte dargeboten. Und mit einer einzigen Ausnahme (wir schweigen wie die Gräber! Und ihr habt die Ausnahme nie auf der Bühne gesehen!) waren wir menschlich in bester Schwingung miteinander. Aber die Käthl ist im oberen Quadranten! 
Und zwar in reizvollem Kontrast zum Refrain eines ihrer Poeme: "Dass ma so, aber sowas von kompliziert sein kann!"






Mittwoch, 29. Mai 2019

Reif für die Insel. Die Sommerlesebühne

Freitag, 14. Juni 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
Zu Gast ist Katharina Käthl


 

Betrunken Blödsinn plappern und die Öffentlichkeit dabei zusehen lassen? Das sollte man halt den Profis überlassen, darüber stolpern nur kleine Geister! Bescheuerte Mauscheleien und Alkohol sind seit zehn Jahren Kernkompetenz der Lesebühne eures Vertrauens. In unserer letzten Lesebühne vor den Sommerferien – und der großen Geburtstags-Show am 20. September (Stichwort „Musiktheater“) – rupfen wir euch noch einmal einen bunten Strauß an Stilblüten und bösen Satireblumen aus den Wiesen der blühenden Machtfantasien. Urlaub, Abenteuer und exotische Eilande warten!
So wird Präsidentin Meindl ihre geostrategische Kühnheit unter Beweis stellen (den Chinesen neben Hallstatt auch Schönering verscherbeln), Professor Buttinger seine Reformpläne für die verluderte Medienlandschaft präsentieren (er wird Chief Mansplainer sämtlicher Zeitungen) und Ingenieur Monet ein kreatives Finanzierungsmodell für den Standort „Linzer Worte“ aushecken (Leberkaspepi, Voest und die Grottenbahn müssen je 500.000 in unseren Lyrik-Verein einzahlen).
Das alles erzählen wir unserer Gästin Katharina Käthl, einer aufstrebenden Poetry-Slam-Oligarchin aus Innsbruck.
Dazu eine reich bestückte Staats-Ausverkaufs-Tombola und Sommerhits von der „Blutgruppe“!

Dienstag, 21. Mai 2019

Als wir eine Lesebühne machen wollten und dabei unabsichtlich die FPÖ ruiniert haben

Geliebte Völker,
das war ja mal was am vergangenen Freitag! Kaum ist unser Schlusslied verklungen, muss der Besungene auch verklingen: 

I'm dreaming of a white Christian 
just like the one we used to know 
our Wehrsport-Minister and ex-neonazi (piep) 
who wants Europe to stay white as the snow 

Das haben wir nicht beabsichtigt! Gewollt aber schon. Nun können wir ohnehin die Bombe platzen lassen. Ja, das Ibiza-Video haben wir gedreht. Wir übernehmen schnell die volle Verantwortung, bevor es der gschissene IS tut. War ganz leicht. Der Strache ist immer noch ein bissi in Prof. "Schoafe Oligarchin" Buttinger verknallt, er will es nicht wahrhaben, dass alles eine "eingefädelte Falle" ohne echte Gefühle war.


Nicht nur die äußeren Vorgänge waren schön und bemerkenswert, sondern auch die im Inneren des Schiffes. Unsere Gästin Tereza Hossa seht ihr - wenn es nach uns geht - gewiss nicht zum letzten Mal. Wie prachtvoll sie uns ihren Reichtum schilderte ("Ich habe Angst, dass mich meine Freunde wegen meiner Persönlichkeit mögen")! Ob ihre Aufreiß-Tipps für Frauen beim Tanz nach der Lesebühne gefruchtet haben, wissen wir nicht zu sagen, wer aber alleine, ohne ein männliches "liebes Mauserl" heim musste, hat nicht aufgepasst.


Frau cand. Dr. bestiarium Hossa wusste zudem viel über Pansenfisteln und die Wahnvorstellung, selbst eine Kuh zu sein. Zudem hat sie die Umrisse Oberösterreichs auf ihren Unterarm tätowieren lassen! Leider war die Fachkraft betrunken, sodass es heute eher wie Australien aussieht. Nicht die erste einschlägige Verwechslung.
Die Präsidentin Meindl taxierte sich selbst als "so wertvoll wie ein kleiner Herr" und gab sich generell versöhnlich gegenüber dem verfolgten weißen Mann, ja, sie outete sich sogar, sexuelle Gefühle für ausgewählte Vertreter empfinden zu können. Sie verlas einen Text über männliche Menstruation ("Kurz hat die Regel, Orban ist so stutenbissig, Erdogan hysterisch"), die Eroberung des Westens durch die Gelbgesichter und warum sie mit Donald Trump im Firmunterricht war.


Ingenieur Monet ertrug die Last, einziger Vertreter des männlichen Geschlechts zu sein, heroisch. Er brachte ein Klangstück des immer noch genesenden Prof. Buttinger zu Gehör, das - lustige Dialektik! - zeitgleich den Höhe- und Tiefpunkt des Niveaus darstellte: "Ich bin der alte Häuptling der Germanen, wild ist der Norden, ich scheiße in ein Loch. Och!" Das Publikum tobte auch innerlich bei seiner einfühlsamen Interpretation von "Schöner weißer Mann, du bist lieb zu mir!" Und wenn demnächst die Fettranderl vom Schweinsbraten per Post an Vertreter des Dritten Reichs geschickt werden, kann man auch erahnen, wem diese Idee zuerst gekommen ist.


Wir bedanken uns beim Artist in Residence Aldo Giannotti für die wunderschöne und spontan geschaffene Gabe an die Tombola! Wir haben sein Werk (s.o.) aber nicht versteigert, weil ohnehin das besorgniserregende Stalin-Porträt der Präsidentin künstlerisches Aufsehen garantierte. Das echte Kunstwerk wurde von der Despotin in ihr privates "Führerinnenmuseum" transferiert. Auch das im Grunde ein Skandal, aber wer liest schon bis hier her?! ("ICH!" Anm.: René Monet)


Am 14. Juni sehen wir einander wieder, das ist keine Einladung, sondern ein freundlicher Befehl, ein Gesetz mit menschlichem Antlitz. Gästin ist die wunderbare Katharina Käthl, Schauplatz die Schule des Ungehorsams. Danach ist Sommerpause!

Montag, 29. April 2019

Der weiße Mann. Eine Spezies wird betrachtet

Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€

Zu Gast ist Tereza Hossa


Keine andere Spezies ist zuletzt so stark unterdrückt worden wie der weiße Mann. Natürlich, der Hauptteil der Ozeane ist nass, da hilft kein Beschweren. Trotzdem! Immer nur hinhacken! Es sind ja nicht alle toxisch. Leider ist der Mann halt an allen Weltproblemen maßgeblich beteiligt. Deswegen drängt er sich als literarisches Objekt auf wie ein liebestoller Manspreader einer schönen Dame. Eine Lesebühne für alle, die sich für den Mann interessieren: heterosexuelle Frauen, schwule Männer, Männer sowieso. Nur für die Lesben ist der Mann an sich echt für die Würscht', kommt aber bitte trotzdem, alleine wegen der supernen postkolonialen Science-Fiction-Geschichten, die wir schreiben werden. 
 Wir lieben dieses Foto! 

Sehr viel Erhellendes versprechen wir uns von der Gästin Tereza Hossa, schon alleine, weil sie im echten Leben Veterinärkundlerin ist und sich in die Fauna bzw. die animalische Mitkreatur einfühlen kann. Außerdem ist sie fresh wie ein Mai-Morgen und im linken oberen Kleinfingerglied lustiger als Mario Barth. 

 
 Foto Maybach
 
Sehr gut kennt sich auch die Präsidentin Meindl mit dem Mann aus, weil ihr Berufsfeld (Weltherrschaft) ein männerdominiertes ist. Professor Buttinger wiederum ist mit seiner inneren Frau auf Du und Du, und der Ing. Monet weiß, wie man Männer aus technischen Berufen herausdrängen könnte.
Dazu Männermusik von der Blutgruppe und eine Tombola des Grauens voller echter, kerliger Sachen. 
  
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Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.
Noch mehr Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Montag, 15. April 2019

Speck, Tracht, Watschen und gesprengte Minister. Nachlese zur Heimat-Lesebühne


Liebe Völker dieser Welt! Griasseich!

Zugegeben, wir haben übertrieben, als wir im Sinne Stelzhamers behauptet hatten, dass uns die Heimat wie ein zweiter Mutterleib sei. Das ist sogar uns ein wenig zu eng und... überhaupt. Stellen Sie sich das jetzt also nicht allzu konkret vor. Wie es uns mit unseren Hauptwohnsitzen geht, haben wir am Freitag hoffentlich auch in bekömmlicheren Bildern dargetan. Und ja, wir fühlen uns in der Schule des Un=gehorsams sehr heimisch, weil wir folgsam wie ein Sack Flöhe sind.
Zunächst war ja von einem mittelfristigen Verlust zu berichten: Den Professor Buttinger hat der Boden seiner Welser Heimat dermaßen stark an sich gezogen, dass die ganze Palette an Verletzungen die Folge war. Wir schreiben es auch hier hin, auf dass uns sein Beispiel lehre: Obacht beim Bremsen, Achtung in der Kurve, Vorsicht beim Stürzen! Die Schwerkraft ist eine Sau und die Haut dünn. 
Der gute Ingenieur Monet übernahm Buttingers Beitrag und sang seinen umgetexteten Hit zur Message Control zu Major Kurz: "Völlig losgelöst von an G’hertsi‘/ agiert Tü-ürkis / völlig hirnbefreit".


Monets eigene Werke umfassten die Studie eines Renken Specks in der Sonne. Es kamen auch ein Bauer und eine junge Dame vor. Das war nicht schön, aber so ist es: "Wenn der Bauer im Stalle schreit / ist der Frühling nicht mehr weit." Ebenfalls stark auf den Hormonhaushalt abzielend war auch sein zweiter Text. Ein später Wind fährt dem Feld durchs gekräuselte Ährenhaar. Wir erröteten alle. So ist es recht, ein Poem gegen das Eismeer in uns!


Es soll niemanden überrascht haben, dass unsere Gästin super war. Haben wir euch schon einmal jemanden Doofen vorgesetzt? Eben. Wir freuen uns aber selbst, wenn die eigenen Erwartungen noch übertroffen werden. Petra Piuk las erlesene Kapitel aus ihrem Do-it-yourself-Heimatroman "Toni und Moni". Da fängt das Leben gleich mit einer gesunden Watsche an. Der Vater schenkt der Mutter eh ein neues Radio, wenn er im Zorn das alte auf den Küchenboden drischt, und dann auch noch die unbotmäßige Mutter. Alles vergeben! Und schließlich erinnert sie uns daran, dass wir wir sind, wer sonst, und wir sind die Besten, denn das haben uns der Herrgott und die Tüchtigkeit geschenkt. Vergelt's Gott! So ein schöner Heimatroman! 


Die Präsidentin zog eine gewagte Verbindung zwischen Katzenkisterl und dem Vaterland, sie mahnte die verwöhnte, reisegierige Jugend und enthüllte ihre mongolische Vergangenheit. In ihrer Erzählung von der Regierungsklausur kamen Blauwale und Innenminister zu Schaden, während das Land Oberösterreich mit einem 3000er beschenkt wurde. Und mit unserem juristischen Beistand Dr. Bernd, dem wir innig dankbar sind, wagte sie sich an eine Neufassung des Hoamatgsaungs (zur Melodie des "Star spangled Banner". Arg! Nicht schön, aber voller Gefühle.



Schmankerl aus der Region ergötzten bei der Tombola des Grauens. Wir können nur hoffen, dass die neuen Besitzer von "Tracht aus Oberösterreich" (hrsg. von der Gattin des Alt-LH Ratzenböck, der exakt heute 90 wird, wir gratulieren!) und "60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schönering" mit ihren neuen Schätzen auch so viel Freude haben wie die Familie der Präsidentin (hoffentlich liest die das hier nicht und will die Preziosen zurückhaben). 
Im Tagebuch legten wir reuig Buße ab, da wir unsere Heimatstadt Linz zerstört hatten. Sogar die Grottenbahn war aus den Schienen gesprungen. Eine sehr große Katastrophe, aus der wir uns fiktiv nur dank der Weissagungen des Leberkaskönigs erretten konnte. Nun sehet und staunet, was das Publikum aus so einem Schmarrn Schönes macht:

1000 Dank an Julia Katharina Ramprecht!

Top! So können wir das alles einmal ein paar Wochen stehen lassen. Am 17. Mai sehen wir uns wieder, und zwar an Bord des Mutterschiffs Florentine - mit Tereza Hossa. Das wird eine Qualität!

Montag, 25. März 2019

Zurück zu den Wurzeln! Die Heimatlesebühne, 12.4.

Landflucht und Heimatroman
 
Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
 
Zu Gast ist Petra Piuk

 
Uns ficht es nicht an, wenn ihr jetzt alle Tracht tragt und irgendwelche Brauchtümer aus Winkeln grabt, in die ihr seit 57 Jahren nicht mehr geschaut habt. Auch wir sind keine Weltenbummler und Globalflaneure! Alle zwei Jahre eine Fernreise in exklusive Erdteile reicht uns. So wie es euch hoffentlich nicht anficht, dass Prof. Buttinger Enkel eines reichsdeutschen Heiratsschwindlers ist, Präsidentin Meindl 1989 illegal in einem Container des Pekinger Musikantenstadls nach Österreich eingeschleppt wurde und Ingenieur genetisch das Habsburgerreich allzu genau abbildet (wäre er ein Gericht, er hieße „Reise durch den Balkan“). Unseretwegen könnt ihr eure doofen Einfamilienhäuser gerne im Landhausstil einrichten, aber wundert euch halt nicht, wenn ihr euch ein Aug' am zu niedrig aufgehängten Plastikhirschgeweih ausstecht. Wir haben euch vor dem Patriotismus gewarnt! 

Die Original-Linzer-Worte hingegen sind – Obacht, minderes Wortspiel – Petrioten: Unsere April-Gästin hat nämlich einen überaus gültigen und supernen Heimatroman geschrieben. Petra Piuk in der Schule des Ungehorsams – ist das was, ihr Gabalierklatscher, ha?!
Dazu Bergdramen, Heimatlyrik und Provinzprosa von Präsidentin Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Volkstümliche Unterhaltungsklänge von der Blutgruppe! Und Tombola für den Erhalt unseres Landes! 
 
Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Noch mehr Infospam:
https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/
 

Mittwoch, 20. März 2019

Erfolg auf Kosten der Heimat: Linz ist kaputt!


Aus: 

Als wir etwas für die Rampe schreiben wollten, aber dadurch leider Linz zerstört haben.

"Dominika Meindl, 19. Februar 2019, 20:01
Liebes Tagebuch, vielleicht bin ich die erste Schriftstellerin, die ihre Heimatstadt in die Luft gejagt hat. Mir geht es nicht gut dabei.
[...]

Klaus Buttinger, 18. Februar 2019
Liebes Tagebuch!
Eine unfassbare Wucht riss einen Krater in das Herz von Linz, groß wie fünf Hochöfen. Es stürzten hinein – in dieser Reihenfolge: die Nibelungenbrücke, das AEC, das Lentos und das Generali-Hochhaus (weil es echt furchtbar schiach ist).
[...] 

René Monet, 19.2.2019, 22:56
Liebes Tagebuch, ich mag dich nicht. 
Der Pöstlingberg. Einst erbaut von den geflohenen Atlantern nach dem Untergang ihres Kontinents blieb er noch lange im Gedächtnis der folgenden Generationen, bis ihn ein fürchterlicher Drache als seine neue Heimstadt erkor. Nun versunken in einem gewaltigen Loch, gerissen in das Land ob der Enns durch unsere Unachtsamkeit!
[...]"


Mehr dann in der Rampe! Adieu, Linz!


Sonntag, 3. März 2019

Der Mensch, ein Happy Meal für die Würmer und feurige Hengste. Nachlese zur Tier-Lesebühne.


Liebe Flora, liebe Fauna!

Lasst euch eine kleine Retrospektive in Sachen "Die Tiere in und um uns" kredenzen. Zunächst dürfen wir feststellen, dass uns nun schon länger das Luxusproblem des Platzmangels plagt. Da müssen wir uns in Zukunft was überlegen, denn wir wollen ja, das noch sehr viel mehr Haustiere zu unseren Lesegeselligkeiten mitgebracht werden. Das Label "Tierfreundlichste Lesebühne" Mitteleuropas soll unser sein! Zur Illustration bitte noch einmal über dem entzückenden Dackel-Buttinger-Bild kontemplieren.


Die Präsidentin war angehalten, sich nicht wieder hoffnungslos zu verplaudern, die Tiersache ist auf ihrem Mist gewachsen, das Thema fährt ihr besser als Koks. Es klappte nur deswegen, weil sie von der Deko immer wieder stark in Bann geschlagen ward. 


Zu Gast war der nicht nur tier- sondern höchst menschenfreundliche Falter-Zoo-Direktor Peter Iwaniewicz. Mit Huld sah er uns die sieben Varianten, in denen wir seinen Namen aussgesprochen haben nach. Es sei so, begann er abgeklärt, dass sich Produkte mit kompliziertem Namen nicht gut verkauften. Wir sagen: Er ist kein Produkt, und der "Markt" ist doof. Der liebe Gast verlas die ärgsten Leseranfragen. Also "Wie kann ich die tierischen Mitbewohner am besten morden? Warum ist mein Gummibaum so gelb? Darf ich die Tiere essen, sie schmecken ja so gut! Sodann berichtete er aus seiner detektivischen Praxis; wiederholt stand er im Dienst eines Medienmoguls, den untote Wespen am Beckenrand inkommodierten. Und schließlich wissen wir jetzt ALLES über Silberfische, diese lieben Gesellen im Badezimmer.


Wäre das Publikum ein Markt, es griffe zu! 


Das Open Mic übernahm zum zweiten Mal unser lieber Ex-Gast Michael Burgholzer, der seit Oktober immer wieder zu uns findet. So geht Kundenakquise. Er hat im Übrigen ein Buch über die Nashörner Österreichs geschrieben, das wir warmblütig empfehlen. 


Die Präsidentin Meindl hatte sich an Dylan vergriffen und seinen Rolling Stone umgeschrieben, um der Menschheit zu zeigen, dass sie nicht die Krone der Schöpfung ist, sondern eher die Billionen Einzeller in ihr. Es wurlt im Inneren des Menschen! "How does it feel? To never be on your own?" Monet übersetzte das Liedgut über Bandwürmer und dressierte Tiger in funktionierende Musik. Fazit: Wir sind ein Happy Meal für die Würmer. In einem zweiten Text dichtete die Präsidentin der Arbeitsministerin mit der nicht so geglückten Stimme ("so hört sich das Leben für ein Schmetterlingskind an") einen bahnbrechenden Reformplan für den Arbeitsmarkt an: eine Vergabeshow der ärmsten Arbeitsscheuen an die Wirtschaft! Natürlich ging alles maximal schief, es werden Unterarme zerfleischt und Dirndlschürzen angebrunzt.


Prof. Buttinger hatte ebenfalls einen Text über die lieben Silberfischerl vorbereitet, den er einst geschrieben hatte, als in seiner Funktion der Tier-Tante der OÖN alles über Katzis und Hundis gesagt worden war. Possierliche Zeitgenossen! In seinem zweiten Text outete er sich als anonymer Katzenhasser, dem das Glück mit den Stubentigern nicht hold war. Traurig! Empörend auch! Emotional machte er aber mit der Umdichtung des Monty-Python's-Klassikers "Every sperm is sacred" zu "Jedes Tier wird brotn" alles wieder wett. Top Leistung!


Und unsere starke Kraft an den Saiten, Ingenieur René Monet, ergötzte mit seiner gefiederten Odyssee-Trilogie über den langen Weg nach Hause eines Kanarienvogels namens "Odie". Verzweifelt gesucht vom Mann, in dessen Kopf das Vögelchen sonst wohnt, entspinnt sich ein Parfcorce-Ritt durch die Literaturgeschichte (so würde das im Feuilleton geschrieben werden).


So war das! Schad', dass es nicht mehr ist. Aber wenn ihr euch ein wenig gedulden wollt: Schon am 14. April geht's weiter, und zwar mit dem fast genauso inspirativen Thema "Heimat". Zu Gast in der Schule des Ungehorsams ist Petra Piuk. Kommen, goi!

Montag, 25. Februar 2019

Künstliche Intelligenz und die Tiere


Wir haben keine Angst vor künstlicher Intelligenz! Das kommt dabei heraus, wenn man ihr unser Ingenieur René Monet den Auftrag gibt, ein Plakat zum Thema "Tiere" zu entwickeln. Lieb, oder?

Sonntag, 10. Februar 2019

Tiere um und in uns. Lesebühne mit Peter Iwaniewicz

Freitag, 1. März 2019, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€
 
Zu Gast ist Peter Iwaniewicz



Was um alles in der Welt wären wir ohne die Tiere! Die possierlichen, die lustige Männchen machen, damit wir sie in einen nahen Tod mästen? Oder die weniger lieben, die uns aber nach ihrer Todesmästung so gut munden? Die Viecherl sind so gut zu uns und für uns und in uns! Alleine mit Lobgesängen könnten wir die animalische Lesebühne füllen. Nur leider haben wir halt einen aufklärerischen Anspruch. Es wird sehr viel geschwindelt rund ums liebe Vieh. Oder gleich verschwiegen – wer denkt an die vielen Wesen im Inneren unseres Leibes, die auch leben wollen? Kein Welttierschutztag gedenkt ihrer! Und warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir die Krone stehlen, nicht aber beim Derschlagen von nützlichen Weberknechten? Ist unser Innenminister nur ein Lästling oder doch ein Schädling, und disqualifizieren Insektenvergleiche von Menschen nicht jede Lesebühne selbst wiederum als Volksschädlinge?
Licht in unser Fragengewirr kann nur einer bringen – der höfliche Professor bestialis, der erste Tierkolumnist des Landes, der lustigste Biologe zwischen Hörbranz und Gänserndorf: Peter Iwaniewicz
 

Dazu Insektendramen, Hundelyrik und Parasitenprosa von Präsidentin Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Und Tombola für die weltweit notleidenden Tiere! 

Hier noch ein Katzenbild zwecks Steigerung des Publikumsinteresses: 


Und hier noch eines von einem melancholischen Frosch:


 
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Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Es wär' wegen der Datenschutzgrundverordnung. Wir bitten bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen.

Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Noch mehr Infospam:
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Montag, 28. Januar 2019

Die Nachlesebühne: Aufklärung über Mordtricks, vegetarische Bewusstseinserweiterung, katholische Aufklärungsmängel und weibliche Dialektik.

Lasset uns vor dem Lesen dieses Nachberichts gemeinsam um den gestärkten Glauben an die Rationalität beten. Das ewige Licht leuchte uns! Brüdern und Schwestern, es war ein Hochfest der Aufklärung, was uns da miteinander am vergangenen Freitag zuteil ward.


Wir lieben alle unsere Gäste wie kritiklose Mütter ihre geisteskranken Kinder, aber manchmal kommt schon ein ganz hochbegabtes daher: Simon Tomaz hat den ultimativen Trick entwickelt, wie die Jugend wieder an die Literatur heranzuführen sei - einfach in jeden Roman folgenden zweiten Satz einbauen: "Und dann begannen die Morde". Sodann erbat er vom Publikum die "Transferleistung", sich in den geräumigen Kopf einer 13-Jährigen hineinzuversetzen, die einen Erlebnisaufsatz über ihren Berufsorientierungstag im Innenministerium vorliest. Drittens erhob sich das Volk pietätvoll während der Verlesung von Tomaz tombolatisch erneuerter Bundeshymne: Land der Spätzünder!


Der einzige Nachteil, der uns aus gastierenden Publikumslieblingen erwächst, ist die Wettbewerbssituation, wir wollen ja nicht ganz abkacken im Vergleich. Zum Glück haben wir einen Prof. Buttinger, der seine Leistung wieder einmal gut abrufen konnte. Darum kennen sich Anwesende nun sehr gut in der Geschichte der Aufklärung, bei psychoaktiven Pflanzen, der Konstruktion von Despoten und dem Austausch von Körperflüssigkeiten aus. Zwecks Zerstreuung textete der Paillettenfreund und Welsraumexperte noch Eric Claptons "Cocaine" im Sinne der Aufklärung um.



Ingenieur Monet ist gleichfalls unsere sichere Bank, wenn es um die Verquickung von Instrumentengebrauch, Gesang, Gesellschaftskritik und waghalsigen Stunts geht. Vom mächtig aufgeblasenen Kondom sind aus Gründen der Dezenz und des zu großen Nervenkitzels unsererseits keine Illustrationen erhalten. Literarisch kredenzte der glutäugige Ansfeldner einen Text über die viel zu späte Aufklärung einer viel zu katholischen Landeshauptfrau auf. Philosophisch hatte er einen aufsehenerregenden Briefwechsel zwischen David Hume und Voltaire zu bieten, in dem es viel um Schafsdärme und Frösche ging. Was große Köpfe halt so korrespondieren.


Da ist er gleich nochmal, unser Mann aus der Bundeshauptstadt:


Die Präsidentin Meindl trat volksbildend in Sachen weiblicher Orgasmus (s. Dialektik) und philosophischer Existenzanalyse (mittels Dialektik) auf. Im zweiten Akt verlas sie ein überaus eitles Interview über ihre imaginierte Weltherrschaft, die sie mittels ihres Wahlversprechens "Heroin für alle ab 90" fiktional zu etablieren trachtete. Drittens lieferte sie mit "Gundulas Reisen" einen Bericht von einem Ausflug ins Reich der geistigen Liliputaner am wilden Gestade der Donau.


Damit solltet ihr nun alle ausreichend informiert sein. Es wird in euren Köpfen hoffentlich grade noch Platz für den nächsten Termin sein: Am 1. März kommt der Frühling und mit ihm Peter Iwaniewicz, der beste Biologe Österreichs. Es wird um die Tiere um und in uns allen gehen! 

Eija! Was übrigens am schönsten war, zumindest für uns (wir standen ja hinter dem Verstärker): "Catch the Enlightenment", "gesungen" von Darinika Meindl und René Gott: