Sonntag, 10. Februar 2019

Tiere um und in uns. Lesebühne mit Peter Iwaniewicz



Freitag, 1. März 2019, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€
Zu Gast ist Peter Iwaniewicz

Was um alles in der Welt wären wir ohne die Tiere! Die possierlichen, die lustige Männchen machen, damit wir sie in einen nahen Tod mästen? Oder die weniger lieben, die uns aber nach ihrer Todesmästung so gut munden? Die Viecherl sind so gut zu uns und für uns und in uns! Alleine mit Lobgesängen könnten wir die animalische Lesebühne füllen. Nur leider haben wir halt einen aufklärerischen Anspruch. Es wird sehr viel geschwindelt rund ums liebe Vieh. Oder gleich verschwiegen – wer denkt an die vielen Wesen im Inneren unseres Leibes, die auch leben wollen? Kein Welttierschutztag gedenkt ihrer! Und warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir die Krone stehlen, nicht aber beim Derschlagen von nützlichen Weberknechten? Ist unser Innenminister nur ein Lästling oder doch ein Schädling, und disqualifizieren Insektenvergleiche von Menschen nicht jede Lesebühne selbst wiederum als Volksschädlinge?
Licht in unser Fragengewirr kann nur einer bringen – der höfliche Professor bestialis, der erste Tierkolumnist des Landes, der lustigste Biologe zwischen Hörbranz und Gänserndorf: Peter Iwaniewicz!
Dazu Insektendramen, Hundelyrik und Parasitenprosa von Präsidentin Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Und Tombola für die weltweit notleidenden Tiere! 

Hier noch ein Katzenbild zwecks Steigerung des Publikumsinteresses: 


Und hier noch eines von einem melancholischen Frosch:

 
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Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Es wär' wegen der Datenschutzgrundverordnung. Wir bitten bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen.

Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Noch mehr Infospam:
 https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Montag, 28. Januar 2019

Die Nachlesebühne: Aufklärung über Mordtricks, vegetarische Bewusstseinserweiterung, katholische Aufklärungsmängel und weibliche Dialektik.

Lasset uns vor dem Lesen dieses Nachberichts gemeinsam um den gestärkten Glauben an die Rationalität beten. Das ewige Licht leuchte uns! Brüdern und Schwestern, es war ein Hochfest der Aufklärung, was uns da miteinander am vergangenen Freitag zuteil ward.


Wir lieben alle unsere Gäste wie kritiklose Mütter ihre geisteskranken Kinder, aber manchmal kommt schon ein ganz hochbegabtes daher: Simon Tomaz hat den ultimativen Trick entwickelt, wie die Jugend wieder an die Literatur heranzuführen sei - einfach in jeden Roman folgenden zweiten Satz einbauen: "Und dann begannen die Morde". Sodann erbat er vom Publikum die "Transferleistung", sich in den geräumigen Kopf einer 13-Jährigen hineinzuversetzen, die einen Erlebnisaufsatz über ihren Berufsorientierungstag im Innenministerium vorliest. Drittens erhob sich das Volk pietätvoll während der Verlesung von Tomaz tombolatisch erneuerter Bundeshymne: Land der Spätzünder!


Der einzige Nachteil, der uns aus gastierenden Publikumslieblingen erwächst, ist die Wettbewerbssituation, wir wollen ja nicht ganz abkacken im Vergleich. Zum Glück haben wir einen Prof. Buttinger, der seine Leistung wieder einmal gut abrufen konnte. Darum kennen sich Anwesende nun sehr gut in der Geschichte der Aufklärung, bei psychoaktiven Pflanzen, der Konstruktion von Despoten und dem Austausch von Körperflüssigkeiten aus. Zwecks Zerstreuung textete der Paillettenfreund und Welsraumexperte noch Eric Claptons "Cocaine" im Sinne der Aufklärung um.



Ingenieur Monet ist gleichfalls unsere sichere Bank, wenn es um die Verquickung von Instrumentengebrauch, Gesang, Gesellschaftskritik und waghalsigen Stunts geht. Vom mächtig aufgeblasenen Kondom sind aus Gründen der Dezenz und des zu großen Nervenkitzels unsererseits keine Illustrationen erhalten. Literarisch kredenzte der glutäugige Ansfeldner einen Text über die viel zu späte Aufklärung einer viel zu katholischen Landeshauptfrau auf. Philosophisch hatte er einen aufsehenerregenden Briefwechsel zwischen David Hume und Voltaire zu bieten, in dem es viel um Schafsdärme und Frösche ging. Was große Köpfe halt so korrespondieren.


Da ist er gleich nochmal, unser Mann aus der Bundeshauptstadt:


Die Präsidentin Meindl trat volksbildend in Sachen weiblicher Orgasmus (s. Dialektik) und philosophischer Existenzanalyse (mittels Dialektik) auf. Im zweiten Akt verlas sie ein überaus eitles Interview über ihre imaginierte Weltherrschaft, die sie mittels ihres Wahlversprechens "Heroin für alle ab 90" fiktional zu etablieren trachtete. Drittens lieferte sie mit "Gundulas Reisen" einen Bericht von einem Ausflug ins Reich der geistigen Liliputaner am wilden Gestade der Donau.


Damit solltet ihr nun alle ausreichend informiert sein. Es wird in euren Köpfen hoffentlich grade noch Platz für den nächsten Termin sein: Am 1. März kommt der Frühling und mit ihm Peter Iwaniewicz, der beste Biologe Österreichs. Es wird um die Tiere um und in uns allen gehen! 

Eija! Was übrigens am schönsten war, zumindest für uns (wir standen ja hinter dem Verstärker): "Catch the Enlightenment", "gesungen" von Darinika Meindl und René Gott:

Freitag, 18. Januar 2019

Kant vs. Cunt. Die Superlativ-Ralley


 Lesebühne am 25. Jänner, 20 Uhr, Salonschiff Florentine.

Jetzt sagt selbst: Ist das nicht schon wieder das schönste Plakat der Welt? Wäre dieses Oberösterreich nicht das schwarze Loch der Weltkarrieren (schönen Dank auch Hitler, du Saftarsch!), man hätte uns den Plakatingenieur René Monet schon längst in ein eigenes Kunstuniinstitut wegengagiert, oder vielleicht sogar in ein eigenes Propaganda-Ministerium. Zumindest würben Designmagazine mit einem Starschnitt unseres besten Mannes aus Ansfelden. Uns allen soll's natürlich auch so recht sein. 
Wie auch immer. Kommt!

Donnerstag, 10. Januar 2019

Aufklärung: Kant und der Schulmädchenreport

Freitag, 25. Jänner 2019, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€
Zu Gast ist Simon Tomaz


Dr. Sommer hat seine Dissertation über Kants „Kritik der praktischen Vernunft“ geschrieben, bevor er sich der Aufklärung der Jugend widmete – hätten Sie's gewusst!? Wir meinen: Wagen wir Wissen! Zwischen dem Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, und einem anständigen Geschlechtsleben muss eine Autobahn des Wissenstransfers errichtet werden! Nicht weniger erwarten wir von unserem Start in das Jahr 2019 – dem Publikum versprechen wir durch den Besuch unserer pädagogisch extrem gehaltvollen Lesebühne: 1. die Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. 2. Super Tipps für mehr Spaß mit euren Schwärmen im Bett!
Zu Gast ist Simon Tomaz, unser lieber Kollege von der Wiener Lesebühne „Bis einer reimt“. Sein Vollbart harmonisiert thematisch trefflich Weisheit und männliche Reife!
Mit sexy Liedgut von der „Blutgruppe“ sowie einer vernünftigen Tombola des Grauens.
Erste Lesebühne in diesem Jahr!