Dienstag, 14. November 2017

Die neue Literatur ist da!


Damen und Herren, Madln und Buam,

die neuen Zeiten sind schon da, wir haben die passende Literatur dazu. Und das Plakat! Am Freitag erklären wir euch, wie sich die hochsubventionierte Kultur erfolgreich vom Tropf der Steuerzahler lösen kann. Indem sie nämlich sehr gut ist und gerne von den Steuerzahlen konsumiert wird! Marktkonforme Lyrik, wertkonservatives Drama und enkelfitte Prosa!
Von Meind, Monet und Buttinger - sowie unserem Gast Markus Köhle, dem die drei Monate als Welser StaTTschreiber den Wert unserer Werte wieder wertschätzen haben lassen.

Montag, 30. Oktober 2017

Schluss mit der Kritik! Literatur für die neue Zeit

Lesebühne mit Gast Markus Köhle
Freitag, 17. November, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine, 4040 Linz


Das Volk hat entschieden! 58 Prozent von euch haben das ewige Anpatzen und den Reformstau satt. Ihr wollt keine Willkommenslyrik und keine Sozialromantik mehr. Ihr wollt das Wir-Gefühl und den Schutz der Werte (Frau, Haus, Heimat). Wer sind wir, uns euren Gefühlen und euren Wünschen zu verweigern? Immerhin leben wir ausschließlich von eurem Steuergeld! So wollen wir uns gemeinsam auf die Reformlesebühne freuen. Gast ist der Welser StaTTschreiber Markus Köhle, der bis dahin auch noch erkennen wird, dass man nicht in die Fütterhand beißt.
Mit zeitgemäßer Volksmusik von der Blutgruppe und einer Tombola des Grauens, für die ihr halt diesmal extrem viel bezahlen müsst, weil wegen der Wettbewerbsfähigkeit. 

Sonntag, 22. Oktober 2017

Rettet uns!

Ihr Lieben!

Das Land Oö will ohne jede Notwendigkeit seine Freie Szene kaputtsparen. Es wär' uns ein loderndes Anliegen, wenn ihr als erste Unmutsbezeugung einmal diese Petition unterschreibert's:
https://kulturlandretten.at/

In der Hoffnung auf Besserung:
Eure Linzer Worte

Kinderkanzler, Hexenfraß, Prinzenbart und gesunde Watschen: Nachlese zur Kinderlesebühne


Kinder! Seid ihre alle da? Das war eine schöne Lesebühne, oder?

Da war zum Beispiel der Professor Onkel Buttinger, der dazu riet, Kinder in der Badewanne schlafen zu lassen, so könne man sich die Windeln sparen. Sodann erklärte er in einem Einführungsvortrag, dass die neue Jugendlichkeit in der Regierung sicher viel weiterbringen wird, unter anderem die Einführung des neuen Kurz-Studiums Zahntechnik. Den Schmäh mit den Konzentrationsstörungs-Lagern teilte er sich mit dem lieben Ingenieur Monet.


Und auch den Monet inspirierte der so unendlich junge Kanzler. Er ließ ihn einen Brief an die Prinzessin von La-Le-Superland schreiben, darin er von den Mühen des Regierens klagte. Sehr schön auch sein Lied: Er borgte sich die Melodie von Cat Stevens "Father & Son" und ließ die schiache Hex den armen Hänsel dazu überreden, sich freiwillig essen zu lassen. Arg! Aber die Jungen müssen halt solidarisch mit die Alten sein.


Unser lieber Gast, "Prof." Martin Auer, las mit höchst schöner Stimme ein Märchen vom Kind, das immerzu fragte und so leider ganz dumm bleiben musste. Weiters brachte er Aliens bei, wie man bei uns mit den ganz Kleinen zu reden habe. Und er las aus seinem Werk "Die Prinzessin mit dem Bart", das bittschön über Crowdfunding zu unterstützen wär: https://www.startnext.com/prinzessin-mit-dem-bart. Do it!


Das Publikum war von erlesener Quantität und überzeugender Qualität. Wenn das so weitergeht, versenken wir bald das Salonschiff.


Präsidentin Meindl riet zu baulichen Maßnahmen gegen Pubertierende, zum Verhätscheln und Prahlen mit den alternden Eltern (warum die Freundinnen immer nur mit den Fortschritten der Säuglinge nerven, warum nicht mit der Rüstigkeit der Ahnen?!) und zum Kampf mit dem Mitteln der Trotzphase. Einfach am AMS, beim LH, bei der UNO-Generalversammlung mit den Augen rollen, "Boah eh!" brüllen oder sich heulend auf den Boden werfen. Dem Trump kann man ohne Reue bei Gelegenheit eine gesunde Watsche angedeihen lassen.

So war das!
Und jetzt gehen wir wieder in unsere innere Klausur und schreiben euch was Feines für das nächste Mal am 17. November. Seid bereit! Der Welser StaTTschreiber Markus Köhle kommt!

Montag, 16. Oktober 2017

Kinder weg von der Macht!


...das dürft ihr gern auch als unseren aktuellen Kommentar zum Wahlergebnis deuten.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Kinder und andere Parasiten

Freitag, 20. Oktober, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine
Gast: Martin Auer


Sehet, die Kinder! Sie arbeiten nicht, und essen doch. Sie sind oft Analphabeten und kriegen doch eine eigene Lesebühne von uns. So sind wir. Wie Mütter zu ihren wahnsinnigen Kindern! 
Mit nicht ganz kindgerechter Musik von der Blutgruppe und derr Tombola des Grauens. Zu Gast ist Martin Auer - Schriftsteller, Geschichtenerzähler, Schauspieler, Kabarettist, Übersetzer UND Magier (alles in EINER Person, ist das was, ha?!)

Nächste Lesebühnen:
11. November, Integrationsball
17. November, Florentine

Montag, 25. September 2017

Ottensheim: Salzteigscheiß, Bauernmärkte und Stalinmetaphern


Liebe Oheime, Tanten, Mühlviertler, Kinder!

Es war uns - und das habt ihr hoffentlich ein bisschen gemerkt - ein innerer Bauernmarkt mit Sonnenschein: Ottensheim! Schon eine der besseren Gemeinden Mitteleuropas. "Bist vü coola ois Gramastettn, wo's mehr Kia hod ois Leid" dichtete folglich auch die Präsidentin. 
Sie hatte Prof. Buttinger ausgeschickt, den Herbst zu interviewen, auf dass Stimmungen und liebe Bilder die Menschen entzückten. Bis auf einen Selbstmord qua Laubblasmaschine ist ihm das auch lieb gelungen.


Unterdessen erlernte die Meindl unter der kundigen Anleitung Rudolf Habringers ganz gach das Klavierspiel. Cool, oder? Eine tritonische Supposition ist ihr ab jetzt kein Fremdwort mehr! Als Text-Bonusergötzung verlas sie, der "Stalin der Metaphern", einen Text über die Zauberkraft ihrer Unkonzentriertheit sowie eine Schmähung André Hellers.


Obabgebildet im Übrigen unser Gast, der erwähnte Habringer. Ist das ein Hund! Wir hatten eigens ausgemacht, dass er sich fortlaufend verliest und verspielt, um uns, das Fix-Ensemble, nicht gar so schlecht dastehen zu lassen. Aber sag' einer dem Lionel Messi, er solle mit den Kickern des FC Union Rottenegg mitspielen... Der Habringer ist jedenfalls einer der Allerlustigeren! 
Eh unser Ingenieur Monet auch: Er hat sich gesanglich einen Identitären und einen Syrer gekauft, den Gemüsekrieg ausgerufen und Oasis auf geschmeidige Art umgedichtet: "Wäui sooooo schlecht geht's uns ned! (Don't look back in Anger)".


Recht anrührend die gegenseite "Liebes"-Erklärung zur Musik von "You are so beautiful", im Sinne von "Es sad's so schiach, wer aundra nimmt eich ned, bleibt's bei mir!"


Ja, und die Tombola! War das eine Tombola oder was!? Ha? Mit Salzteigweihwasserspender!