Samstag, 15. Juni 2019

Frei für die Insel. Die nonverbale Rückschau auf unsere Zukunft


Volk! 
Es war ausnehmend herrlich gestern. Und heute fängt der Urlaub an, aber wirklich. Deswegen müssen jetzt einmal die Bilder reichen, es ist eh das ganze Internet voller Worte. 
Ganz die Eure, 
die Original Linzer Worte feat. die Blutgruppe









Mittwoch, 29. Mai 2019

Reif für die Insel. Die Sommerlesebühne

Freitag, 14. Juni 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
Zu Gast ist Katharina Käthl


 

Betrunken Blödsinn plappern und die Öffentlichkeit dabei zusehen lassen? Das sollte man halt den Profis überlassen, darüber stolpern nur kleine Geister! Bescheuerte Mauscheleien und Alkohol sind seit zehn Jahren Kernkompetenz der Lesebühne eures Vertrauens. In unserer letzten Lesebühne vor den Sommerferien – und der großen Geburtstags-Show am 20. September (Stichwort „Musiktheater“) – rupfen wir euch noch einmal einen bunten Strauß an Stilblüten und bösen Satireblumen aus den Wiesen der blühenden Machtfantasien. Urlaub, Abenteuer und exotische Eilande warten!
So wird Präsidentin Meindl ihre geostrategische Kühnheit unter Beweis stellen (den Chinesen neben Hallstatt auch Schönering verscherbeln), Professor Buttinger seine Reformpläne für die verluderte Medienlandschaft präsentieren (er wird Chief Mansplainer sämtlicher Zeitungen) und Ingenieur Monet ein kreatives Finanzierungsmodell für den Standort „Linzer Worte“ aushecken (Leberkaspepi, Voest und die Grottenbahn müssen je 500.000 in unseren Lyrik-Verein einzahlen).
Das alles erzählen wir unserer Gästin Katharina Käthl, einer aufstrebenden Poetry-Slam-Oligarchin aus Innsbruck.
Dazu eine reich bestückte Staats-Ausverkaufs-Tombola und Sommerhits von der „Blutgruppe“!

Dienstag, 21. Mai 2019

Als wir eine Lesebühne machen wollten und dabei unabsichtlich die FPÖ ruiniert haben

Geliebte Völker,
das war ja mal was am vergangenen Freitag! Kaum ist unser Schlusslied verklungen, muss der Besungene auch verklingen: 

I'm dreaming of a white Christian 
just like the one we used to know 
our Wehrsport-Minister and ex-neonazi (piep) 
who wants Europe to stay white as the snow 

Das haben wir nicht beabsichtigt! Gewollt aber schon. Nun können wir ohnehin die Bombe platzen lassen. Ja, das Ibiza-Video haben wir gedreht. Wir übernehmen schnell die volle Verantwortung, bevor es der gschissene IS tut. War ganz leicht. Der Strache ist immer noch ein bissi in Prof. "Schoafe Oligarchin" Buttinger verknallt, er will es nicht wahrhaben, dass alles eine "eingefädelte Falle" ohne echte Gefühle war.


Nicht nur die äußeren Vorgänge waren schön und bemerkenswert, sondern auch die im Inneren des Schiffes. Unsere Gästin Tereza Hossa seht ihr - wenn es nach uns geht - gewiss nicht zum letzten Mal. Wie prachtvoll sie uns ihren Reichtum schilderte ("Ich habe Angst, dass mich meine Freunde wegen meiner Persönlichkeit mögen")! Ob ihre Aufreiß-Tipps für Frauen beim Tanz nach der Lesebühne gefruchtet haben, wissen wir nicht zu sagen, wer aber alleine, ohne ein männliches "liebes Mauserl" heim musste, hat nicht aufgepasst.


Frau cand. Dr. bestiarium Hossa wusste zudem viel über Pansenfisteln und die Wahnvorstellung, selbst eine Kuh zu sein. Zudem hat sie die Umrisse Oberösterreichs auf ihren Unterarm tätowieren lassen! Leider war die Fachkraft betrunken, sodass es heute eher wie Australien aussieht. Nicht die erste einschlägige Verwechslung.
Die Präsidentin Meindl taxierte sich selbst als "so wertvoll wie ein kleiner Herr" und gab sich generell versöhnlich gegenüber dem verfolgten weißen Mann, ja, sie outete sich sogar, sexuelle Gefühle für ausgewählte Vertreter empfinden zu können. Sie verlas einen Text über männliche Menstruation ("Kurz hat die Regel, Orban ist so stutenbissig, Erdogan hysterisch"), die Eroberung des Westens durch die Gelbgesichter und warum sie mit Donald Trump im Firmunterricht war.


Ingenieur Monet ertrug die Last, einziger Vertreter des männlichen Geschlechts zu sein, heroisch. Er brachte ein Klangstück des immer noch genesenden Prof. Buttinger zu Gehör, das - lustige Dialektik! - zeitgleich den Höhe- und Tiefpunkt des Niveaus darstellte: "Ich bin der alte Häuptling der Germanen, wild ist der Norden, ich scheiße in ein Loch. Och!" Das Publikum tobte auch innerlich bei seiner einfühlsamen Interpretation von "Schöner weißer Mann, du bist lieb zu mir!" Und wenn demnächst die Fettranderl vom Schweinsbraten per Post an Vertreter des Dritten Reichs geschickt werden, kann man auch erahnen, wem diese Idee zuerst gekommen ist.


Wir bedanken uns beim Artist in Residence Aldo Giannotti für die wunderschöne und spontan geschaffene Gabe an die Tombola! Wir haben sein Werk (s.o.) aber nicht versteigert, weil ohnehin das besorgniserregende Stalin-Porträt der Präsidentin künstlerisches Aufsehen garantierte. Das echte Kunstwerk wurde von der Despotin in ihr privates "Führerinnenmuseum" transferiert. Auch das im Grunde ein Skandal, aber wer liest schon bis hier her?! ("ICH!" Anm.: René Monet)


Am 14. Juni sehen wir einander wieder, das ist keine Einladung, sondern ein freundlicher Befehl, ein Gesetz mit menschlichem Antlitz. Gästin ist die wunderbare Katharina Käthl, Schauplatz die Schule des Ungehorsams. Danach ist Sommerpause!

Montag, 29. April 2019

Der weiße Mann. Eine Spezies wird betrachtet

Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€

Zu Gast ist Tereza Hossa


Keine andere Spezies ist zuletzt so stark unterdrückt worden wie der weiße Mann. Natürlich, der Hauptteil der Ozeane ist nass, da hilft kein Beschweren. Trotzdem! Immer nur hinhacken! Es sind ja nicht alle toxisch. Leider ist der Mann halt an allen Weltproblemen maßgeblich beteiligt. Deswegen drängt er sich als literarisches Objekt auf wie ein liebestoller Manspreader einer schönen Dame. Eine Lesebühne für alle, die sich für den Mann interessieren: heterosexuelle Frauen, schwule Männer, Männer sowieso. Nur für die Lesben ist der Mann an sich echt für die Würscht', kommt aber bitte trotzdem, alleine wegen der supernen postkolonialen Science-Fiction-Geschichten, die wir schreiben werden. 
 Wir lieben dieses Foto! 

Sehr viel Erhellendes versprechen wir uns von der Gästin Tereza Hossa, schon alleine, weil sie im echten Leben Veterinärkundlerin ist und sich in die Fauna bzw. die animalische Mitkreatur einfühlen kann. Außerdem ist sie fresh wie ein Mai-Morgen und im linken oberen Kleinfingerglied lustiger als Mario Barth. 

 
 Foto Maybach
 
Sehr gut kennt sich auch die Präsidentin Meindl mit dem Mann aus, weil ihr Berufsfeld (Weltherrschaft) ein männerdominiertes ist. Professor Buttinger wiederum ist mit seiner inneren Frau auf Du und Du, und der Ing. Monet weiß, wie man Männer aus technischen Berufen herausdrängen könnte.
Dazu Männermusik von der Blutgruppe und eine Tombola des Grauens voller echter, kerliger Sachen. 
  
***************************************************
 
Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Es wär' wegen der Datenschutzgrundverordnung. Wir bitten bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen.

Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.
Noch mehr Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Montag, 15. April 2019

Speck, Tracht, Watschen und gesprengte Minister. Nachlese zur Heimat-Lesebühne


Liebe Völker dieser Welt! Griasseich!

Zugegeben, wir haben übertrieben, als wir im Sinne Stelzhamers behauptet hatten, dass uns die Heimat wie ein zweiter Mutterleib sei. Das ist sogar uns ein wenig zu eng und... überhaupt. Stellen Sie sich das jetzt also nicht allzu konkret vor. Wie es uns mit unseren Hauptwohnsitzen geht, haben wir am Freitag hoffentlich auch in bekömmlicheren Bildern dargetan. Und ja, wir fühlen uns in der Schule des Un=gehorsams sehr heimisch, weil wir folgsam wie ein Sack Flöhe sind.
Zunächst war ja von einem mittelfristigen Verlust zu berichten: Den Professor Buttinger hat der Boden seiner Welser Heimat dermaßen stark an sich gezogen, dass die ganze Palette an Verletzungen die Folge war. Wir schreiben es auch hier hin, auf dass uns sein Beispiel lehre: Obacht beim Bremsen, Achtung in der Kurve, Vorsicht beim Stürzen! Die Schwerkraft ist eine Sau und die Haut dünn. 
Der gute Ingenieur Monet übernahm Buttingers Beitrag und sang seinen umgetexteten Hit zur Message Control zu Major Kurz: "Völlig losgelöst von an G’hertsi‘/ agiert Tü-ürkis / völlig hirnbefreit".


Monets eigene Werke umfassten die Studie eines Renken Specks in der Sonne. Es kamen auch ein Bauer und eine junge Dame vor. Das war nicht schön, aber so ist es: "Wenn der Bauer im Stalle schreit / ist der Frühling nicht mehr weit." Ebenfalls stark auf den Hormonhaushalt abzielend war auch sein zweiter Text. Ein später Wind fährt dem Feld durchs gekräuselte Ährenhaar. Wir erröteten alle. So ist es recht, ein Poem gegen das Eismeer in uns!


Es soll niemanden überrascht haben, dass unsere Gästin super war. Haben wir euch schon einmal jemanden Doofen vorgesetzt? Eben. Wir freuen uns aber selbst, wenn die eigenen Erwartungen noch übertroffen werden. Petra Piuk las erlesene Kapitel aus ihrem Do-it-yourself-Heimatroman "Toni und Moni". Da fängt das Leben gleich mit einer gesunden Watsche an. Der Vater schenkt der Mutter eh ein neues Radio, wenn er im Zorn das alte auf den Küchenboden drischt, und dann auch noch die unbotmäßige Mutter. Alles vergeben! Und schließlich erinnert sie uns daran, dass wir wir sind, wer sonst, und wir sind die Besten, denn das haben uns der Herrgott und die Tüchtigkeit geschenkt. Vergelt's Gott! So ein schöner Heimatroman! 


Die Präsidentin zog eine gewagte Verbindung zwischen Katzenkisterl und dem Vaterland, sie mahnte die verwöhnte, reisegierige Jugend und enthüllte ihre mongolische Vergangenheit. In ihrer Erzählung von der Regierungsklausur kamen Blauwale und Innenminister zu Schaden, während das Land Oberösterreich mit einem 3000er beschenkt wurde. Und mit unserem juristischen Beistand Dr. Bernd, dem wir innig dankbar sind, wagte sie sich an eine Neufassung des Hoamatgsaungs (zur Melodie des "Star spangled Banner". Arg! Nicht schön, aber voller Gefühle.



Schmankerl aus der Region ergötzten bei der Tombola des Grauens. Wir können nur hoffen, dass die neuen Besitzer von "Tracht aus Oberösterreich" (hrsg. von der Gattin des Alt-LH Ratzenböck, der exakt heute 90 wird, wir gratulieren!) und "60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schönering" mit ihren neuen Schätzen auch so viel Freude haben wie die Familie der Präsidentin (hoffentlich liest die das hier nicht und will die Preziosen zurückhaben). 
Im Tagebuch legten wir reuig Buße ab, da wir unsere Heimatstadt Linz zerstört hatten. Sogar die Grottenbahn war aus den Schienen gesprungen. Eine sehr große Katastrophe, aus der wir uns fiktiv nur dank der Weissagungen des Leberkaskönigs erretten konnte. Nun sehet und staunet, was das Publikum aus so einem Schmarrn Schönes macht:

1000 Dank an Julia Katharina Ramprecht!

Top! So können wir das alles einmal ein paar Wochen stehen lassen. Am 17. Mai sehen wir uns wieder, und zwar an Bord des Mutterschiffs Florentine - mit Tereza Hossa. Das wird eine Qualität!

Montag, 25. März 2019

Zurück zu den Wurzeln! Die Heimatlesebühne, 12.4.

Landflucht und Heimatroman
 
Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
 
Zu Gast ist Petra Piuk

 
Uns ficht es nicht an, wenn ihr jetzt alle Tracht tragt und irgendwelche Brauchtümer aus Winkeln grabt, in die ihr seit 57 Jahren nicht mehr geschaut habt. Auch wir sind keine Weltenbummler und Globalflaneure! Alle zwei Jahre eine Fernreise in exklusive Erdteile reicht uns. So wie es euch hoffentlich nicht anficht, dass Prof. Buttinger Enkel eines reichsdeutschen Heiratsschwindlers ist, Präsidentin Meindl 1989 illegal in einem Container des Pekinger Musikantenstadls nach Österreich eingeschleppt wurde und Ingenieur genetisch das Habsburgerreich allzu genau abbildet (wäre er ein Gericht, er hieße „Reise durch den Balkan“). Unseretwegen könnt ihr eure doofen Einfamilienhäuser gerne im Landhausstil einrichten, aber wundert euch halt nicht, wenn ihr euch ein Aug' am zu niedrig aufgehängten Plastikhirschgeweih ausstecht. Wir haben euch vor dem Patriotismus gewarnt! 

Die Original-Linzer-Worte hingegen sind – Obacht, minderes Wortspiel – Petrioten: Unsere April-Gästin hat nämlich einen überaus gültigen und supernen Heimatroman geschrieben. Petra Piuk in der Schule des Ungehorsams – ist das was, ihr Gabalierklatscher, ha?!
Dazu Bergdramen, Heimatlyrik und Provinzprosa von Präsidentin Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Volkstümliche Unterhaltungsklänge von der Blutgruppe! Und Tombola für den Erhalt unseres Landes! 
 
Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Noch mehr Infospam:
https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/