Mittwoch, 22. März 2017

Verzicht auf den Welsuntergang

Liebe Welse und Menschen!

Wir sollten ja nicht überrascht sein, dass es am Montag im Welser Kornspeicher so berückend schön war. Ein blauer Bürgermeister ist schließlich noch keine Apokalypse! Trotzdem: Mit so viel Liebe hatten wir nicht gerechnet. Am ergreifendsten vielleicht die Szene, als der Herr Kulturstadtrat seinen bei der Tombola gewonnenen Heiligen Gral freiwillig zurückbrachte, damit jemand anderer an seiner statt unsterblich werde. Das rührt uns! 


Backstage zwischendurch einfach ein bissi durchknallen!

Mittwoch, 15. März 2017

Fliegenpracker gegen Rassismus

Wir schaffen den Rassismus ab!

Lesebühne in Kooperation mit der Inititative "Rassismus mog i ned"
Freitag, 24. März, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€

Mit Gast René Freund (Grünau)

Kommet alle und bestaunet die Macht der Literatur! An den Iden des März schaffen wir den Rassenhass per Dekret ab. Zwar gilt „Menschenrechte auch für schlechte Menschen“, trotzdem werden wir künftig sehr streng strafen müssen. Wer nach dem 24. März noch andersfärbige, -gläubige, -denkende Menschen disst, dem drohen Wassertropfenfolter, Fliegenprackerschläg' und 2345 Facebook-Spieleanfragen. 




Die Original Linzer Worte sind aber nicht nur alttestamentarisch streng, sondern voll mütterlicher Liebe: Sehr gerne bieten wir von Volksüberlegenheitswahn Befallenen exorzistische Hilfe an. Unseren lieben Stargast, den famosen Wahl-Grünauer und Bio-Wiener René Freund, werden wir auf der Bühne herintegrieren. Live! 
 
Mit Tombola! Mit Musik von der „Blutgruppe“! 
 

Montag, 6. Februar 2017

Härte für Softies in Wels


Damen und Herren,
im März haben die verfeinerten BürgerInnen des antiken Einkaufs-Knotenpunktes Gelegenheit, das Elend der anmaßenden Nachbarstadt Linz hautnah vorgeführt zu bekommen: "Chemie, Langeweile, Drogen" (Spiegel). Freilich werden in der stählernden Landeshauptstadt auch ganz harte Kerle geschmiedet. Original Linzer Worte - der goldene Kompromiss zwischen einer Altstadtschlägerei und einer Grottenbahnfahrt.

Dienstag, 24. Januar 2017

Wiederverwendete Tiere, linke Bärte und verwandte Kanaris: Nachschau zur literarischen Modeschau


Liebe Modisten, sehr geehrte Mannequins! 

Was wir seit vergangenem Freitag wissen: René Monet kann auch anders! Eine Pracht. Sein sorgsam ausgewähltes Outfit strich geschickt hervor, wie ähnlich er seinem Cousin Johnny Depp sieht. Sowie einem prachtvollen Federtier. Präsidentin Meindl hätte sich eigentlich auch ein wenig hinaufkandidelt, wurde aber vom dafür eingeteilten Fotografen nur noch in der Schwundstufe abgebildet ("Pudel' dich nicht auf, von dir gibt's eh schon 1000 Fotos, aber hast du meinen Bart fotografiert?!"):


"Wichtig bei der Mode ist, dass man nicht verkleidet wirkt." Kluge Worte von einer, die ihre Katze als goldgerahmte, stark haarende Handtasche upcycelt. Seinen starken Bartwuchs verwendete Prof. Buttinger, um gegen den globalen Rechtsruck zu kämpfen:


Möge seine neue, antifaschistische Bartmode zum neuen Megatrend auf den Straßen der Galaxie werden. So wie Meindls Vorschlag, dem IS aus feldtaktischen Gründen einzureden, Neon sei das neue Schwarz.
Apropos Leuchtkraft! It needs some personality to pull that glasses of! Gastschweizer Dominic Looser hat's:


Wir können nur hoffen, dass er das hier nicht liest, denn dem Vernehmen nach macht ihn postives Feedback fertig. Nimm's an! Vor allem bei der Antwort "Nur im Notfall!" auf die Frage "Sex mit Tieren und Leichen?" haben wir sehr gelacht. Und jetzt wollen wir bitte auch solche fancy shades

So. Die nächste Lesebühne bescheren wir euch am 20. März - und zwar in Form eines Gastspiels in Wels. Denn wir glauben an die Stadt, die heißt wie ein Fisch und klingt wie ein Partikel des UK.

Montag, 2. Januar 2017

Feshe Fashion: Modernde Mode - Jahresstart am 20. Jänner


Ein tipptoppes Äußeres ist den Original Linzer Worten überaus wichtig (siehe oben und unten). Mode leider offensichtlich nicht so. Während Präsidentin Meindl und Ingenieur Monet glauben, dass es reicht, außen einen süßen Body zu haben, kämpft Professor stilbewusst auf verlorenem Posten. Wird er es schaffen, die zwei Modemuffel in Hochlandtweed und Raupenseide zu gewanden? Kommt herbei und sehet! Eine Modeschau für alle!
Mit Gast Dominic Looser - aus der Schweiz! Hallohallo! Als ob seine exotische herkunft nicht schon ausreichte, um uns in hibbelige Vorfreude zu versetzen, designt er auch noch T-Shirts. Hat ein Gast jemals mehr unternommen, um unseren Themen gerecht zu ewrden?!
Natürlich auch mit Musik von der Blutgruppe und einer Tombola des Grauens, die dank Weihnachten alle Balken biegen wird (aber nur, wenn unsere Verwandten nicht kommen).


Montag, 28. November 2016

Riesensensation: Castros Geist erscheint auf der Florentine!

¡Cumpadres! ¡Cummadres! ¡Cumpatriotes austríacos!

Die Ereignisse des vergangenen Freitags müssen wir unbedingt als sensationell bezeichnen - und als gespenstisch: Fidel Castro ist in der Stunde seines Todes als Geist auf dem Salonschiff Florentine erschienen! Aber alles der Reihe nach. 
Zunächst waren wir über das Erscheinen der lieben Gästin Rebekka Heinrich zunächst erleichtert und bald beglückt. Ohne das topmoderne Medienequipment, mit dem sie uns Technikdoofies aus der Patsche half, hätten wir uns die Diavorführung aufmalen können. Dann las sie auch noch so Schönes und Lehrreiches! 


Die Heinrich hätte sich allein schon das Prädikat "Riesensensation" verdient. Aber alles der Reihe nach. Ingenieur Monet erteilte uns nicht nur einen Workshop in Sachen "Hasspredigt", er erwies sich auch bei der musikalischen Umrahmung des kubanischen Abends als wahres Herz der "Blutgruppe". Zackzack übersetzte er sowohl den Chan Chan ("Schimpft's ned üwa de bledn Amrigana / schaumt's eich liawa söm in Oasch eini!"), als auch Guantanaméra um ("I schlof in ana Box, mit a poa Käfa und Spinnen / In da Frua gibt's Frühsport, de nennan des wateboard"). Aber alles der Reihe nach.


Professor Buttinger verwandelte wie stets kraft seines wissenschaftlichen Erklärungsaktes die Lesebühne in ein pädagogisch wertvolles Gesamtereignis, für das es 2354435 Bologna-Punkte gibt (unser Beitrag zur Bildungskrise). Darüberhinaus fand er auch noch Muße für ein einschlägiges Dramolett und ganz bezaubernde Wortspenden bei der Kuba-Urlaubs-Dia-Show. Aber alles der Reihe nach.


Das hatte die Meindl vorgeschlagen, um nicht immer so viel "content" für die Lesebühne erstellen zu müssen, die faule Säckin. Aber wo ist die olle Präsidentin? Erstens hinter der Kamera. Dann geht sie Bier holen. Und versäumt die RIESENSENSATION! Fidel Castro erscheint auf der Bühne, in der Stunde seines Todes! Das stimmt jetzt echt! 


Wir haben eilig mitnotiert, was uns das große und umstrittene Revolutionsoberhaupt mit seinen letzten Worten zu sagen hatte: 

"Me gusta mucho ser aquí con las Palabras Originales de Linze! Estes hombres saben de hacer vosotros rir y lacrimosar! Es muy importante de combattir contra el imperialismo. Los etados unidos tienen un nuevo presidente, Donaldo Trump. Que muere! Curre a las armas, compatriotes! Los que mueren por la vide no pueden llamarse muertes. Hasta la revolucion siempre! Viva! Arriba! Fiele a nos ideas! No lo se pero tengo un plan! Cumpleanos y felicitaones a el pueblo austriacos, tu eres muy bravo! Hasta la revolucion siempre!" 

Wir haben zwar leider kein Wort verstanden, waren aber aufgewühlt. Und dann am nächsten Tag die Todesnachricht. Gespenstisch! Wir erkennen die Voodoo-Wirkmacht unserer Literatur. Deswegen müssen wir unser nächstes Thema (für den 20. Jänner 2017) auch sehr, sehr achtsam wählen. 
Bis zur immerwährenden Revolution verbleiben wir hochachtungsvoll
Ihr Ensemble der Palabras Originales de Linze!

Montag, 14. November 2016

Revolution und Liebe am 25. November!


"Buenos Dias: Diaabend zum Schwerpunkt Imperialismus und Urlaub"
Lesebühne am 25. November, Florentine, 20 Uhr. Gästin Rebecca Heinrich

Eilmeldung 1: Präsidentin Meindl hat das Imperium Österreichs beträchtlich erweitern können (Stichwort: keine Sorgen wegen dem Trumpeltier). Zweitens: Professor Buttinger kommt mit frischen Revolutionsideen vom Urlaub heim (keine Sorgen wegen dem Hoferdolm). Drittens: Ingenieur Monet hat die Auszeit von Meindl und Buttinger zur Verbesserung Mitteleuropas genutzt (keine Sorgen überhaupt).