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Dienstag, 16. Mai 2023

Heimspiel in der Außenwelt: Zur Linken und zur Rechten des Herrn (bzw. der Donau)

Damen und Herren, liebe linke Hunde und rechte Gfraster, 

schön war's in Ottensheim! Was im besten Sinne zu erwarten war. Schließlich war's nicht unser erstes Gastspiel in der Marktgemeinde der Herzen (die von der in Wilhering aufgewachsenen Präsidentin auch mit entsprechend glühendem Neid bedacht worden ist). Außerdem kennen wir ja die famose Gästin Christine Teichmann auch schon wieder ein Weilchen - und sie zu kennen ist synomym zu "sie zu mögen". Ihr Pfoat war Programm: "Kunst ist Chefin", und Teichmann ist die Obfrau der Kunst.

Entgegen seiner Ankündigung, wegen kunstferner Erwerbsarbeit wieder einmal zu gar nichts gekommen zu sein, flashte uns der liebe Chefingenieur erneut gescheit mit seinen Skillz. Zum Einen erklärte er sehr fundamental, dass links und rechts mathematisch-geometrisch ein recht weites Feld aufmachen. In einem sehr anrührender Text berichtete er zum Anderen vom anstrengenden Familienleben, das verschärft wird, wenn das Haus auf einer historischen Senkgrube voller gräuslicher, braun-gärender Hinterlassenschaften erbaut ist. Leider sind die fauligen Erdgeister so gemein, dass sie das jüngste Kind durch den Siphon hindurch indoktrinieren, die armen Eltern müssen eine Geistheilerin ins Haus holen. Ach und Weh, das Kind ist aber leider schon xenophob und verschworen, da hilft gar nichts mehr. Eija, sagt die Seherin, oben im Dachboden spuken Polkageister, deswegen ertönt zu Mitternacht immer so schreckliche Akkordeon-Musik. (Das hat er nicht exakt so geschrieben, aber die Autorin = DM lässt den Text in ihrem mentalen Dachboden weiter tanzen). 

Gemeinsam mit Prof. Buttinger sang Monet ein sehr liebes, auf alter Melodei beruhendes Liedlein darüber, wie ein Kanzler mit seinem Fahrer im Bett landet, "ich könnt schwören, da war eine Frau dazwischen!!!" 

Buttinger selbst sang (angelehnt an "Elenor Rigby") sein Erstaunen über "all die blauen Leute", die nerven viel zu sehr! Verdienstvoll nahm er sich auch an jenem Freitag der Lyrik an, in der er eine Ode an folgende Leute verfasste: "Owezahra und Aufekreula, Viereziaga und Zruckruadara, Einedrucka und Außespeanzla, Hinicher und Hergrichta, Hinterlader und Vorlaufpipla, Daunehauer und Umisteha". In seiner Einführung näherte er sich dem Thema "rechts" und "links" gewohnt "wissenschaftlich" an. Die folgende Abbildung zeigt die Etymologie von rechts an, was germanisch "gerade" bedeutete. Deswegen zeigen Demonstrantinnen gegen rechtsextreme Arschlöcher auch dieses Symbol:

Intrisant, nicht wahr? Die wirkliche Herkunft der politischen Einordnung kommt aus der Sprache der Mode - links ist innen (also der Kern, das Wichtige), rechts ist außen und wird z.B. mit Sauce angepatzt. Im Sinne des Weltfriedens ermunterte er das Publikum, weiterhin den rechts vom Weg der Vernunft abgekommenen Schäfchen durch gutes Zureden zurück auf den rechten=linken Pfad zu helfen.


Christine Teichmann machte uns die Ehre, eine kleine Tournee (inkl. Schweiz!) mit uns in Ottensheim zu beenden. Sie schrieb einen Text über eine sehr bedenkenswerte Wahlrechtsreform, in der nicht einfach pro Kopf gestimmt wird, sondern gewichtet. Je weniger deppert, desto besser. Die volle Wahlkraft wird nur den sehr Guten zugesprochen. Aber es wird's einem schon wert sein, fürs SUV-Fahren und Fremdenhassen politisch entmündigt zu werden, oder? Das ist auch Freiheit! Sehr schön auch der Text über moderne Sklavenmärkte. Es ist lustig, und es ist extrem unlustig, wie Pflegeexpertinnen aus dem Osten zu Markte getragen werden.

Die bunten Gaben der Tombola erfreuten das Herz des Publikums! Wahrscheinlich! Man sieht ja die glücklichen Gesichter so schwer vom blendenden Rampenlicht. Außerdem ist in Linz der Markt für grauenhaften Schas schon ein wenig gesättigt, sodass die Rücklaufquote des Glumperts steigt. Nicht aber in Ottensheim! Oder, ok, doch auch. Uns egal, wir verlosen den Schas so lange, bis er weg ist! 

Ja, war denn die Präsidentin nicht mit dabei? DOCH! Wer glaubt ihr denn, hat fotografiert, und moderiert und inseriert und den Hund gebürstet? Und wer schreibt hier diese Nachlese? Sie! Eure Staatsmutti. Weil sie niemand fotografiert hat, nimmt sie eben ein besonders hübsches Porträtbild der famosen Zoe Goldstein, weil sooo viel schlechter schaut sie irl eh auch nicht aus. Und was brachte sie dar? Einen Auszug aus ihrem Roman, der von einer extrem langweiligen, echten Begegnung in Ottensheim inspiriert wurde. Zweitens eine liebe Utopie über die Hohlwelt, in der die Jungen wieder mehr Tracht tragen und man nicht mehr gendern muss. Heizpilze und Laubbläser gelten noch was, und es ist kein Verbrechen, Schwule bei der Ausübung ihrer Widernatürlichkeit ins Private zu bitten (wir sind eh tolerant, aber muss ich das anschauen?!).

Igitt. War natürlich Satire, ihr Booooomer!

 

So war das, ihr Kätzchen und Spätzchen. Wenn ihr wollt, sehen wir einander wieder - am 16. Juni, wie gehabt im lieben Strandgut. Wenn der Klimawandel sich von seiner angenehmen Seite zeigt, gehen wir Open Air in den Garten. Und wir featuren euch Georg Rauber, einen der ganz Lustigen! 

Donnerstag, 11. August 2022

Sommer, Sonne, sorgenlos: Der literarische Kummer-Exorzismus

Sommerbühnen-Gastspiel im Kultur Hof

Dienstag, 23. August, 19 Uhr, Ludlgasse 16


Tickets: https://kultur-hof.reservix.at/tickets-original-linzer-worte-sommerbuehne-lesebuehne-in-linz-kultur-hof-am-23-8-2022/e1942662

Sorgen und Spaghetti, ihr kennt das: Am Ende hat man sich zu viel davon gemacht. IMMER. Das Ensemble der Lesebühne eures Vertrauens bemüht sich um praktische Spartipps in Sachen Ängste, Pein und Bedrängnis. Prof. Buttinger beweist den Segen gesunder Aggression; dass man etwa durchaus einmal einem Despoten einen Bierkrug ins Gesicht stellen kann, wenn der am Nebentisch herumfaschistelt – in Gedanken auf alle Fälle! Präsidentin Meindl verkörpert wie keine andere die heilende Superkraft von Selbstfürsorge („Was, schon 14 Uhr?! Das reicht für heute!“) und Autosuggestion („Ihr seid super, weil ich super bin!“). Chefingenieur Monet zeigt den menschlichen Ausweg, wenn es mit Gewalt und Doofheit nicht klappt: Verwandle deine Melancholie in negative Energie + sehr lustige Texte!

Auf der Sommerbühne des geschätzten Kultur Hofs kredenzen die drei Narren die Früchte ihres mentalen Schrebergartens. Höhepunkt ist die spiritistische Vertreibung böser Geister!

Wie immer mit Liedgut von der „Blutgruppe“ sowie die Tombola des Grauens.

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Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen.

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 15. Februar 2022

Schluss mit lustig! Tod der Faschingsmonarchie!

 Rosenmontag, 28. Februar, 19:30, Kepler Salon (Rathausgasse 5, 4020 Linz) Eintritt frei! Mit Tombola! Bitte die 2G-Regel zu beachten. 


Zu Gast ist Klaus Oppitz (Wien)

Der Fasching ist für Satiriker*innen eine herausfordernde Zeit. Sie, die das ganze Jahr über zufleiß alles anders machen, müssen in der Phase kollektiven Un- und Frohsinns nüchtern und ernst bleiben. Wer sich im Alltag der Jahreszeiten von Berufs wegen dauernd verkleidet, verliert unter all den Pop-up-Clowns und Prinzessinnen im Karneval den Daseinszweck. Es wäre aber nicht das Ensemble der dienstältesten Lesebühne Österreichs, wenn das törichte Trio nicht völlig bei den eigenen Vorsätzen versagte. Sehen Sie Präsidentin Dominika Meindl, Chefingenieur René Monet und Professor Klaus Buttinger dabei zu, wie sie beim Ernstbleiben scheitern. Vielleicht tun die drei am Rosenmontag auch nichts und schauen nur ihrem Star-Gast Klaus Oppitz bei seinem famosen Tun und Wirken zu. Immerhin ist er Mitglied des Autorenkollektivs „Die Tafelrunde“, Autor für „Wir sind Kaiser“, schreibt selbst Romane und steht als Kabarettist auf der Bühne, aktuell mit "Wählt uns! (weil´s schon wurscht ist)" – apropos: Oppitz gastiert damit gemeinsam mit Michael Nikbakhsh am 17. Februar im Kultur Hof. Bittschön hinzugehen! Und dann zu uns!

Zusätzlich gibt’s Musik von der „Blutgruppe“ sowie nervenaufreibende Spannung bei der Tombola des Grauens. Wir beneiden uns selbst ein bissi!

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Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen!

Weiterführender Infospam:

 https://www.jku.at/kepler-salon/ereignisse/events/detail/news/schluss-mit-lustig/ 

https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Unser Jahrzehnt der Dankbarkeit. Spreng- und Lesestoff zur großen Gala


Damen und Herren,

wenn die Präsidentin zum ersten Mal in ihrer Laufbahn zufrieden ist, weil ihr Outfit und die Gediegenheit der Location zusammenpassen, bleibt in Linz nicht mehr viel Luft nach oben. Womit sollten wir dann in zehn Jahren die Gala für das erste Jahrzehnt toppen?! Am besten, wir buchen gleich die Staatsoper, sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Tickets. 
Ob inhaltlich noch was drübergeht, wagen wir nicht zu versprechen. Und das trotz unseres Handicaps, dass Gaststar Hosea Ratschiller von somalischen Piraten entführt worden war und leider nicht auftreten konnte!


Immerhin hatten wir Anna Weidenholzer bei uns. Endlich waren wir wieder eine richtige Familie! Und was wäre eine Großfamilienfeier ohne Tränchen? Hier weint die Matrone Meindl, weil die heimgekehrte Tochter etwas sehr Liebes aus den gemeinsamen Anfangsjahren vorliest: "Gefühle sind wichtig, auch wenn's die falschen sind!"


Vielleicht hat die Despotin mit weichem Kern auch geweint, weil sie in SOCKEN!!! auftreten musste. Dank ihres Budapester-Eilzustellungs-Services konnte sie aber bald wieder lachen.


So groß die Abneigung gegen den alten und wohl auch künftigen Jung-Heiland Kurz ist, so viel verdanken wir ihm an Inspiration. Hier setzt Prof. Buttinger sein Hacking-Dramolett in Szene.


Es folgte sogleich ein Dramolett der Präsidentin: "Das Marsianer Würfelspiel. Ein fiktiver Impulsgeber für den oberösterreichischen Kulturstandort", bei dem es zu wüsten Kampfszenen kam. Ing. Monet spielt einen ranzigen Polit-Berater: 


Prof. Buttinger wurde mit der dekadenten roten Gräfin eine Rolle an den Leib geschrieben, die enger sitzt als ein zu heiß gewaschener Slim-Fit-Polyesteranzug.



Auch den Heiland Kurz kann Monet sehr, sehr gut:


Anna Weidenholzer vermochte es, dem zunehmend törichten Treiben auf der Bühne literarischen Wert zurückzugeben. In ihrem neuen Roman "Finde einem Schwan ein Boot" gibt es ein Kapitel mit Trinkspiel, besser hätte sie sich nicht integrieren können. Aber das wisst ihr ja schon alle, weil ihr alle das Buch schon gelesen habt, ihr gescheiten Menschen, ihr.


Das Open Mic im Musiktheater verlangte nach einer gewichtigen Persönlichkeit. Ernst Josef Langwiesner kam, las und busste die Präsidentin her. Guter Mann, sehr guter Mann! Wir wiederum bussen den überaus guten Mann Klaus Schwarzenberger, der auch seine fünf Minuten Lesezeit verdient hätte, und wie. Stattdessen holen wir ihn siebenmal vor den Vorhang, weil er uns diese prachtvollen Bilder gemacht haben. Seit Wochen fragen wir uns, ob wir jetzt wirklich so fesch aussehen, oder ob's an seiner Kunst lag.


Natürlich: Wenn wir schon im Musiktheater spielen, braucht's entsprechendes Liedgut. Auf dem folgenden Bild ist die Inbrunst besonders gut illustriert: Die Blutgruppe singt "Linz, du bist a Zebrastreifn!", "Ich habe mir gestern einen Syrer gekauft" und "In da Nochbaschoft". Ohrwürmer fressen sich in unsere Neuronen [Nachtrag vom 3.10.: Wir haben sie immer noch, es ist schon fast arg.]


Hier erlebt Professor Buttinger sein persönliches Lesebühnenhighlight, als er mit einer TNT-Kerze die gesamte BlackBox einsauen darf. Konfetti und überall glitzernder Scheiß! Dabei war uns das Entfachen offenen Feuers auf der Bühne noch per Vertrag untersagt worden. Wenn man die glänzenden Kinderaugen des nutty professors ansieht, weiß man: zu Recht. Im Tagebuch ward also das Musiktheater in die Luft gejagt und dort neu aufgebaut, wo es ohne die Dummheit der FPÖ seit Jahrzehnten hingehört hätte (im Berg).


Immer noch schaut der Buttinger glücklich, schließlich ist Erntezeit: So einen reichen Gabentisch bei der Tombola konnten wir schon lange nicht mehr decken. Leider haben wir vergessen, wer Sachbuch über Inzest abgestaubt hat, sodass wir anonym sehr viel Lesespaß wünschen müssen.


So war das! Das Glück, Damen und Herren, das Glück! 10 more years! 10 more years!


Unsere fundamentale Dankbarkeit geht raus an: Anna Weidenholzer, Helene Stummvoll und Josef Meindl (Schuh-Lieferservice), Norbert Trawöger für die Vermittlung, Thorsten Teubl für die Realisierung der Gastfreundschaft, das liebe Musiktheater-Team an diesem Abend, unserem Sponsor Schlägl, der uns davor bewahrte, Zipfer-Seiterl trinken zu müssen. Dank auch an die Politik, für Inspiration und Subvention! 
Am eifrigsten danken wir aber, mit virtuellen Stirnküssen, unserem innig geschätzten, treuen Publikum - wir waren fast ausverkauft!

Montag, 25. September 2017

Ottensheim: Salzteigscheiß, Bauernmärkte und Stalinmetaphern


Liebe Oheime, Tanten, Mühlviertler, Kinder!

Es war uns - und das habt ihr hoffentlich ein bisschen gemerkt - ein innerer Bauernmarkt mit Sonnenschein: Ottensheim! Schon eine der besseren Gemeinden Mitteleuropas. "Bist vü coola ois Gramastettn, wo's mehr Kia hod ois Leid" dichtete folglich auch die Präsidentin. 
Sie hatte Prof. Buttinger ausgeschickt, den Herbst zu interviewen, auf dass Stimmungen und liebe Bilder die Menschen entzückten. Bis auf einen Selbstmord qua Laubblasmaschine ist ihm das auch lieb gelungen.


Unterdessen erlernte die Meindl unter der kundigen Anleitung Rudolf Habringers ganz gach das Klavierspiel. Cool, oder? Eine tritonische Supposition ist ihr ab jetzt kein Fremdwort mehr! Als Text-Bonusergötzung verlas sie, der "Stalin der Metaphern", einen Text über die Zauberkraft ihrer Unkonzentriertheit sowie eine Schmähung André Hellers.


Obabgebildet im Übrigen unser Gast, der erwähnte Habringer. Ist das ein Hund! Wir hatten eigens ausgemacht, dass er sich fortlaufend verliest und verspielt, um uns, das Fix-Ensemble, nicht gar so schlecht dastehen zu lassen. Aber sag' einer dem Lionel Messi, er solle mit den Kickern des FC Union Rottenegg mitspielen... Der Habringer ist jedenfalls einer der Allerlustigeren! 
Eh unser Ingenieur Monet auch: Er hat sich gesanglich einen Identitären und einen Syrer gekauft, den Gemüsekrieg ausgerufen und Oasis auf geschmeidige Art umgedichtet: "Wäui sooooo schlecht geht's uns ned! (Don't look back in Anger)".


Recht anrührend die gegenseite "Liebes"-Erklärung zur Musik von "You are so beautiful", im Sinne von "Es sad's so schiach, wer aundra nimmt eich ned, bleibt's bei mir!"


Ja, und die Tombola! War das eine Tombola oder was!? Ha? Mit Salzteigweihwasserspender!

Ihr könnt unsere Köpfe und Körper kaufen!



Geliebte Geschäftspartner und Kundinnen!

Um eines gleich aus der Welt zu schaffen: Wir verkaufen uns sehr gerne! Unsere Seelen, aber auch unsere Leiber! Es braucht dazu nur zwei Voraussetzungen: 1. Geld. 2. Bier. 3. Es muss so fesch sein wie zB letztens bei der Bibliothekartagung in der Linzer Kunstuni. 
Kriegt ihr das hin? Dann gehören wir euch (s. Kontakthinweis rechts). 

Gruß, eure Wortis





Fotos: Dr. Ursula Lücke, merci!

Freitag, 1. September 2017

Original Linzer Worte feat. Rudi Habringer: Die Blutgruppe

Lesebühne am 22. September, 20 Uhr - Obacht! Gastspiel im Gasthof zur Post! 


Und irgendwann wollen wir es auch schön im Leben haben. Deswegen laden wir uns zu den Ottensheimer Brüdern und Schwestern vom KomA ein, breiten uns auf ihrer prunkvollen Post-Bühne aus und laden uns einen Habibi ein – den umfassend virtuosen Rudi Habringer! Die Herren der Blutgruppe sollen endlich jemanden zum Mitspielen bekommen, zu dem sie aufsehen können, Präsidentin Meindl ist ja der Mozart der Unmusikalität. Sie kompensiert wie immer physisch, denn nach dem Sommerschlaf ist sie fit wie ein Turnbeutel! Auch Professor Buttinger floriert und steckt voll des eleganten Unsinns, den er euch mit den Mitteln der Wissenschaft in eure Köpfe hineinflunkern wird. Ingenieur Monet wird von einer inneren Motivationsexplosion angetrieben, er wird strahlen wie zu seiner hellsten Zeit.

Mit einer Tombola des Grauens, die über den Sommer angeschwollen ist wie ein Gebirgsbach bei Schneeschmelze!

Weitere Herbsttermine: 20. Oktober, 17. November

Dienstag, 23. Mai 2017

Beschwerdewüste Salzburg


Und es begab sich, dass uns ein mildes Schicksal (= die OrganisatorInnen des Literaturfestes) nach Salzburg verschlug. So stopfte uns der Herr Ingenieur Monet in seinen selbstgebastelten Mercedes, um eine standesgemäße Anreise zu gewährleisten. Salzburg ist nämlich deutlich distinguierter als unsere Herkünfte! Schon alleine musikalisch, wir sagen nur Mozart vs. Bruckner.
Obabgebildet Monets Stolz über diese illustre Einladung. Während Professor Buttinger innerlich zwar jubiliert, durch das jahrelange Leben auf den Straßen von Wels aber keinen anderen Gesichtsausdruck mehr hinkriegt:


Die Präsidentin schafft ihrerseits nichts mehr anderes als sinnlose Euphorie (kein Wunder, man hat ihr grad drei Alpakas vors Baumhaus gesiedelt):


Beim Soundcheck (=Probe) fiel uns auf, dass wir auf das Dichten des üblichen Auswärtsspielstätten-Schmähliedes vergessen hatten. Deswegen fiel das schnell zusammenklabüserte "Salzburg, bist a Festspüschlaumpn" unserer irrigen Meinung nach besonders garstig aus. Um niemanden zu verprellen - so geschehen etwa in Ebensee - sangen wir es am Schluss. Kurz darauf kam es zur besten Nicht-Publikumsbeschwerde unserer Laufbahn: "I hätt' ma des Soizbuag-Liad vüüüü ärger g'wünscht." Sweet!

Mittwoch, 22. März 2017

Verzicht auf den Welsuntergang

Liebe Welse und Menschen!

Wir sollten ja nicht überrascht sein, dass es am Montag im Welser Kornspeicher so berückend schön war. Ein blauer Bürgermeister ist schließlich noch keine Apokalypse! Trotzdem: Mit so viel Liebe hatten wir nicht gerechnet. Am ergreifendsten vielleicht die Szene, als der Herr Kulturstadtrat seinen bei der Tombola gewonnenen Heiligen Gral freiwillig zurückbrachte, damit jemand anderer an seiner statt unsterblich werde. Das rührt uns! 


Backstage zwischendurch einfach ein bissi durchknallen!

Montag, 6. Februar 2017

Härte für Softies in Wels


Damen und Herren,
im März haben die verfeinerten BürgerInnen des antiken Einkaufs-Knotenpunktes Gelegenheit, das Elend der anmaßenden Nachbarstadt Linz hautnah vorgeführt zu bekommen: "Chemie, Langeweile, Drogen" (Spiegel). Freilich werden in der stählernden Landeshauptstadt auch ganz harte Kerle geschmiedet. Original Linzer Worte - der goldene Kompromiss zwischen einer Altstadtschlägerei und einer Grottenbahnfahrt.

Samstag, 23. April 2016

Ottensheim: Blumerl, Frettchen, Schas und Bahöö


Wenn es nach uns ginge, möchten wir bis an unser Lebensende noch siebzehnmal in Ottensheim auftreten. Die Leute vom Kulturverein KomA sollen alle 102 Jahre alt werden, immer nur schön gezapftes Bier kriegen und im Blütenregen durchs Leben schreiten. Wir sagen das nicht, weil ein jubilierender Nachbericht Teil des Honorars ist. Sondern wegen: 
  • der Blumerl auf Blumerltischdecken.
  • der Gutmütigkeit, mit der das Donauknie Spott annimmt (s.u.)
  • die Leut! Ein Premium-Volk ist das dort flussaufwärts. 
  • weil Ottensheim DER Kompromiss zwischen Schönering und Gramastetten ist. 
  • weil hier und nicht in Linz endlich wieder einmal das Open Mic befüllt ward.
  • weil im Mühlviertler Veggie-Burger Speckstreiferl, faschierte Loaberl und eh auch Gemüse ist.
  • alle Tombola-Zumutungen mit derselben, obgenannten Gutmütigkeit an- und mit nach Hause genommen wurden. 


Überaus begrüßenswert  ist auch das Insider-Briefing seitens der Veranstalter vor dem Auftritt (etwa: der Bürgermeister, Landwirt und Jäger, erschlägt in einer Wirtshausküche einen Ratz, der sich später als zahmes und trotzdem totes Frettchen erweist), das man dann den Ottensheimern wieder ausgeschmückt zurückerzählen kann. 

Und weil es uns so behagt hat gestern, hier noch die liedgewordene Beleidigung von gestern: 

Ottensheim, du Donauknia
aun am Wossa voi Klärwerkschlamm
du wirkst auf mi wie irgendwia
bist weder Wellnessbad no Badeschwamm
Du schaust wia a Chamäleon
vor an Heftl aus Buntpapier
Innen drin da magst jede Variation
vo drausd ham d‘ Baun di im Visier
Dei Hirn des host ins Thorbräu trogn
bist hoit a durscht‘ge Söö
und fir alle Schaß, die was die plogn
machst glei an Mords-Bahöö

Freitag, 22. Mai 2015

"Wir hauen euch in die Pfanne, dass es spritzt!"

Auwärtsspiel in der Sitzbar Gallneukirchen

29. Mai, 20 Uhr - SozialStadtage



Letztes Jahr ließen wir Minister unsere Hausarbeit erledigen, heuer aufstrebende Jungstars, die schon lange heller leuchten als wir drei Alten. Sehet aber selbst, wie hier der Generationenvertrag angewandt wird! Berni Wagner wird sich ganz lieb um uns kümmern.
Mit Musik von der "Blutgruppe" und der Tombola des Grauens. Kenner der OLW wissen: Beim Auswärtsspielen kommen hier besonders groteske Schätze zur Vergabe.

Dienstag, 17. Februar 2015

Vom Beharren auf der Liebe, Pailletentascherln und hungernden Kindern


Liebes, gescheites Publikum!

Recht gut ist uns das Gastspiel im Kepler Salon gefahren. Das sind wir gar nicht gewohnt, dass uns nicht nur zugehört wird, sondern dass wir sogar genau auf den Einladungstext angesprochen werden. Die biertrinkenden Kids auf der Florentine lesen sich den nie durch! "Ich steige aber von der Liebe nicht herunter", sprach ein Herr - das hatten wir auch versprochen und gestern gleichsam nicht gehalten. Noch einmal unsere fadenscheinige Ausrede: Wir schreiben deswegen nicht öffentlich über die Liebe, weil wir da privat eh dauernd damit zu tun haben. Dem Herrn Monet ist Sex auch zu intim, wie er sagte.



Obabgebildet die Vergabe der Tombola - die bezaubernde Assistentin Klaus Buttinger möchte das liebe Tascherl gar nicht hergeben, während der Meindl das Gegenteil ins Gesicht geschrieben steht. Ein arges Versäumnis unsererseits, dass wir viel zu wenige Lose gewutzelt haben. 

Jetzt bleibt uns nur ein lieber Knicks zum Dank für die Ablichtungsarbeit an Direktor Norbert "Tröbinger" Trawöger (Symbolbild mit Monet an seiner Statt). 



Eija! Und Schimpf und Schande über jene Dame (Buttingers Kopf weist die Richtung), die bereits zum wiederholten(!) Male zwei(!!) Lose aus dem Körberl gemopst hat, ohne zu zahlen, sich dann aber über die Güte der Preise beschwerte - wir reden von der "Tombola des Grauens", gute Frau! Und zuhause hungern unsere Kinder!


Die nächste Lesebühne brummen wir euch am 13. März aufs Haupt.

Freitag, 23. Januar 2015

Fundamentales: Glaube, Wissen, Hoffnung.

Rosenmontags-Gastspiel im Kepler Salon: 16. 2., 19:30, Rathausgasse 5


 Das selbsternannte Expertentrio "Original Linzer Worte" hat jüngst die Formel für literarisches Gold entdeckt. Das Publikum des Kepler Salon ist dazu ausersehen, live an der ersten alchemischen Erprobung des Textwunders teilzuhaben. Damit nicht genug, werden Wissenschaft, Religion und Liebe miteinander versöhnt. Das alles kann natürlich auch ins Auge gehen. So ist die Forschung! Zum Ausgleich gibt's Musik und eine Tombola des Grauens.
Mit Professor Klaus Buttinger, Präsidentin Dominika Meindl und Tech. Bakk. René Monet.

Freitag, 28. November 2014

Anwesend trotz Unwesen: Unvergessene Stunden in Wien

Wien!

Du bist ein Herzkratzi. So zahlreich sind deine Bürgerinnen erschienen. Und das trotz der vielen Jahre, in welchen die Präsidentin in dir ihr Unwesen trieb! 
Das rührt uns. Und dass die Milena-Damen uns so ein funkelndes Kleinod der Trinkkultur als Austragungsort ausgesucht haben, das vergessen wir ihnen nie. Nie!



Man muss sich nicht wundern, dass wir aufgekratzt sind, wenn wir soviel Aufmerksamkeit bekommen!Symbolbild "Meindl beim Fotobombing":  


Mittwoch, 19. November 2014

Bundeshauptstadtsbuchherzeigung

Wien! Horch' zua!


Wir zeigen auch dir unser Biachl! Und zwar am Mottwoch, dem 26. November, um 19:30 im Weinhaus Sittl. Kimm' hoid!