Montag, 31. August 2015

OLW - die erotischere Lesebühne


Oder nicht?!


Was wir eigentlich sagen wollen: Es geht wieder an! Macht euch zerscht auf ein Video gefasst, und dann schön kleinweis' auf die Herbstsaisoneröffnung. Goi?


Donnerstag, 16. Juli 2015

Subventionsunterlagenaufstellungsergänzung:

Liebe Förderstellen in Stadt, Land und Fluss!

Natürlich steht es Ihnen zu, über die zweckmäßige Verwendung Ihrer Subventionen gut durchinformiert zu werden. Damit Sie aber nicht immer nur unpersönliche Honorarnoten vorgesetzt bekommen, möchten wir unsere diesjährige Belegaufstellung mit Bildern jenes bunten Bohème-Lebens ergänzen, das uns dank Ihnen zuteil wird:


Wir hoffen innig, dass Sie die Ausstattung unserer Vereinsfeier - ein Bad in der Donau, eine gemeinsame Flasche Schlägl-Bier sowie ein Feuer aus Treibholz - als Beitrag zum allgemeinen Sparsamkeit wertschätzen.


Den Rest des Knödels lassen wir auf dem Sparbiachl!


Gruß, Meindl (Kassierin)

Montag, 6. Juli 2015

Die großen Ferien / The Big Sleep

Es ist schon so, dass ihr vom Künstlergesindel erwartet, dass es sich auf Staatskosten in die soziale und reale Hängematte lege, goi? Weil ihr im bunten Rausch eures verspeedeten Lebensvollzuges das Staunen verlernt habt, oder? Und irgendwer muss ja die Farben des Sommers für euch sammeln, nicht wahr? Das Leben wie ein junger Hund verpritscheln, n'est-ce pas?

Abb.1: Jauchzender Hund, Symbolbild

In Gott's Naum! Machen wir! Ehrensache. 

 Abb. 2: Ruhender Buttinger, kein Symbolbild

Am 25. September treten wir dann vor euch hin, frisch wie Morgentau und erholt wie die Kurgäste. 

Montag, 15. Juni 2015

Die österreichisch-chinesische Freundschaftsgesellschaft: Nachschau


Ni hao, liebe Linzetten, und ihr lieben 1,3 Milliarden Chinesen dort drüben!

Das war er also, unser lesebühnegewordener Freundschaftsantrag an euch, die zukünftigen Weltherrscher. Wir wissen ja, dass Integration unsere Bringpflicht ist, denn irgendwann in naher Zukunft kommt ihr, um das Werkl zu übernehmen. Deswegen spricht die Präsidentin nicht nur jetzt schon mit Chinarestaurantsakzent, sie trägt zudem vorauseilend einen Dschinghis-Khan-Schnurrbart. Gerüchteweise auch deshalb, weil sie damit von ihren nasolabialen Schluchten ablenken kann.


Die lieben, eigens aus Wien herbeiimportierten Gäste Amira Ben Saoud und Manfred Gram (s.o.) lasen aus ihrer Publikation "555 Haikus gegen alles" (Milena Verlag). Es ging gegen sämtliche Bundesländer, Sternzeichen, doofe Kinder und unterbegabte Eltern, zu kleine und zu große Geschlechtsorgane. Starke Gefühle, auch wenn's die falschen sind!
René Monet berichtete aus seiner Jugend, als er bei einer Wanderung durch den Menschenpark Kommunisten, Monarchisten und Nazis beobachtete. Sodann zermischte er Bowie und Falco zu einer anrührenden Geschichte über schuhlose Chinesenmädchen, die niemand finden wird.


Gemeinsam mit Prof. Buttinger brachte er als "Blutgruppe" Monty Python's Liedgut zu Gehör. "I mog den Chines!" sang der falsche Akademiker Buttinger. So wie auch sein Einführungsproseminar stark fiktional angereichert gewesen sein dürfte, wie immer. Aber wer soll es ihm verbieten? Gerne sähen wir es, dass sich die historische Fachwelt einmal empört und vereint gegen unser ganzes Geschwindel wehrt!


Paul Jaeg trompetete uns was ins offene Mikrophon. Und dank gigantischer Tombola-Sachspenden (Klaus Schwarzenberger, du guter Mann), wäre das Publikum bald verstorben. Sie wissen ja, wie man Mühlviertler umbringt, nämlich indem man ihnen mehr schenkt, als sie tragen können.

So war das. 

Nun sind wir erschlafft und ohne Spannkraft. Halb betäubt dämmern wir der Sommerpause entgegen. Aber ihr kennt uns doch: Jetzt rasten wir bis zum 25. September, dann tollen wir wieder herum wie die frischgeschlüpften Katzerl! Blind und patschert.

Freitag, 5. Juni 2015

Die österreichisch-chinesische Freundschaftsgesellschaft 奥 中国的 友谊

Samstag, 13. Juni, 20 Uhr, Salonschiff Florentine 





Apropos asiatische Gefühle: Unsere Gäste Oida Amira und Manfred Gram zeigen euch ihr neues Buch "Wie man hassen soll. 555 Haikus gegen alles" (Milena)

Das kommende Jahrtausend wird ein chinesisches sein, so steht es im deutschen Feuilleton, in koreanischen Glückskeksen und amerikanischen Militärdoktrinen. Weil wir Original Linzer Worte enkelfit und zukunftsfroh aufgestellt sein wollen, schicken wir China eine Freundschaftsanfrage. Wer weiß! Vielleicht schreiben bald kundige Asiatenhände, was wir euch dann zu Gehör bringen! Vielleicht gibt’s bald eine Raubkopie von Linz in Shenzhen! Wer sind wir, uns der Globalisierung zu verschließen?
Unsere beiden Stargäste, Amira Ben Saoud und Manfred Gram, haben schon einen Fuß in Asien. Vorerst einmal nur formal, weil sie ihre Gefühle in Haikus gießen. Damen und Herren, es geht um den Hass. Natürlich ist das arg, aber Gefühle sind wichtig, auch wenn's die falschen sind! Und lustig wird’s wohl auch werden.

 
Was sonst noch alles für euch über China zusammengeschwindelt wird, wissen wir heute selbst noch nicht. Bestimmt werden 93% des Tombolaguts in China gemacht worden sein. Und die "Blutgruppe" spielt Musik aus vom Drei-Schluchzen-Staudamm.


Mit Open Mic: Tut es!

Freitag, 22. Mai 2015

"Wir hauen euch in die Pfanne, dass es spritzt!"

Auwärtsspiel in der Sitzbar Gallneukirchen

29. Mai, 20 Uhr - SozialStadtage



Letztes Jahr ließen wir Minister unsere Hausarbeit erledigen, heuer aufstrebende Jungstars, die schon lange heller leuchten als wir drei Alten. Sehet aber selbst, wie hier der Generationenvertrag angewandt wird! Berni Wagner wird sich ganz lieb um uns kümmern.
Mit Musik von der "Blutgruppe" und der Tombola des Grauens. Kenner der OLW wissen: Beim Auswärtsspielen kommen hier besonders groteske Schätze zur Vergabe.

Die Welt der Süchte: Willkommen im Musikantenstadl!

Foto: Der gute Schwarzenberger Klaus


Damals, am 8. Mai! Erinnert ihr euch? Wir auch nicht mehr. Nur noch vage, dass der arme Buttinger tot ist, oder sich zumindest subjektiv so gefühlt hat. Pfingsten naht aber, das ist traditionell eine gute Zeit für Auferstehungen. Hauptsache ist aber, dass der Urfix vorbei ist, nicht dass dagegen etwas zu sagen wäre, aber es ist doch immer recht ein Wirbel.
Wohl wissen wir noch (das Foto zeigt's ja deutlich), dass der liebe Marc Carnal da war, aber nicht nur das, er hatte ein Akkordeon geliehen (merci an Pfrau Wallnerin), mit dem er umzugehen wusste. Etwa bei Monets rustikaler Version von "Welcome to the Hotel California". Als Bonusergötzung las er (solo!) aus seinem Buch für zwei, "Unglaublich glücklich". Vor allem die Stellen mit dem Heimweh oder dem Ketchup als roter Faden erbaute die Leut'.
Die Präsidentin öffnete symbolisch ihr Nähkästchen der Drogenerfahrungen ("praktisch keine") und holte das Volk mit ihrer populistischen Forderung "Heroin auf Krankenschein ab 90!" viel zu gut ab.

So war das. Wahrscheinlich. 

Am 13. Juni (Obacht: Samstag!) laden wir zur:
1. Sommerschlusslesebühne
2. österreichisch-chinesischen Freundschaftsgesellschaft
3. Buchvorstellung der "Hass-Haikus", die unsere lieben Gäste Oida Amira und Manfred Gram darbieten werden. 

Kemmt's hoid!