Sonntag, 22. Oktober 2017

Kinderkanzler, Hexenfraß, Prinzenbart und gesunde Watschen: Nachlese zur Kinderlesebühne


Kinder! Seid ihre alle da? Das war eine schöne Lesebühne, oder?

Da war zum Beispiel der Professor Onkel Buttinger, der dazu riet, Kinder in der Badewanne schlafen zu lassen, so könne man sich die Windeln sparen. Sodann erklärte er in einem Einführungsvortrag, dass die neue Jugendlichkeit in der Regierung sicher viel weiterbringen wird, unter anderem die Einführung des neuen Kurz-Studiums Zahntechnik. Den Schmäh mit den Konzentrationsstörungs-Lagern teilte er sich mit dem lieben Ingenieur Monet.


Und auch den Monet inspirierte der so unendlich junge Kanzler. Er ließ ihn einen Brief an die Prinzessin von La-Le-Superland schreiben, darin er von den Mühen des Regierens klagte. Sehr schön auch sein Lied: Er borgte sich die Melodie von Cat Stevens "Father & Son" und ließ die schiache Hex den armen Hänsel dazu überreden, sich freiwillig essen zu lassen. Arg! Aber die Jungen müssen halt solidarisch mit die Alten sein.


Unser lieber Gast, "Prof." Martin Auer, las mit höchst schöner Stimme ein Märchen vom Kind, das immerzu fragte und so leider ganz dumm bleiben musste. Weiters brachte er Aliens bei, wie man bei uns mit den ganz Kleinen zu reden habe. Und er las aus seinem Werk "Die Prinzessin mit dem Bart", das bittschön über Crowdfunding zu unterstützen wär: https://www.startnext.com/prinzessin-mit-dem-bart. Do it!


Das Publikum war von erlesener Quantität und überzeugender Qualität. Wenn das so weitergeht, versenken wir bald das Salonschiff.


Präsidentin Meindl riet zu baulichen Maßnahmen gegen Pubertierende, zum Verhätscheln und Prahlen mit den alternden Eltern (warum die Freundinnen immer nur mit den Fortschritten der Säuglinge nerven, warum nicht mit der Rüstigkeit der Ahnen?!) und zum Kampf mit dem Mitteln der Trotzphase. Einfach am AMS, beim LH, bei der UNO-Generalversammlung mit den Augen rollen, "Boah eh!" brüllen oder sich heulend auf den Boden werfen. Dem Trump kann man ohne Reue bei Gelegenheit eine gesunde Watsche angedeihen lassen.

So war das!
Und jetzt gehen wir wieder in unsere innere Klausur und schreiben euch was Feines für das nächste Mal am 17. November. Seid bereit! Der Welser StaTTschreiber Markus Köhle kommt!

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