Dienstag, 2. Mai 2017

Dieter Bohlen brachte uns eine Fatwa ein. Oder: Arbeit, Hobby und Prostitution



Liebe Hobbydamen und Freizeitherren!

Freilich war es heikel, dass wir (Monet, Meindl) uns während der Arbeitszeit so viel mit dem Hobby beschäftigt haben. Aber Betriebsrat Buttinger hatte wiederum frei, also sprang uns arbeitsrechtlich niemand bei. Und zarwos brauchen Künstler Muße, ha? 

So singen, sprangen, tanzten wir am Freitag im Dienste eurer Ergötzung. Aber welche Gefahren lauern unter der dünnen Kruste der leichten leisure time activity! So legte Präsidentin Meindl bei der Tombola (s.o.) udaungs den Koran neben Dieter Bohlen! Prompt hagelte es am nächsten Tag Fatwas gegen die schiefäugige Hobbydespotin.


Professor Buttinger, der als einziger von uns einer geregelten Harke nachgeht, weiß auch als einziger, was Freizeit wirklich ist. Das Hobby leitet sich laut seinen Recherchen nämlich von "Hobby Hobby Reiter" ab, weshalb es auch als "Steckenpferd" bezeichnet wird.


Ingenieur René Monet kann alles, macht aber nichts professionell, weil "Geld für einen Liebesdienst zu verlangen, macht daraus Prostitution". Deswegen singt, textet, lackiert, bäckt, repariert er uns gleichsam gratis. Wir geben seine Telefonnummer fix nicht weiter, weil blöd wären wir.


Professionell beglückt waren wir von unserer Gästin Janea Hansen aka Olemop - so jung und schon so cool! Kein Wunder, dass sie alles kann, sie studiert ja auch alles (Theater, Film, ALLE Medien). Deswegen weiß sie, dass ein Penis Speichermedium für Fußballkompetenz ist (NOT!) und dass man am allerbesten in einer "Kneipe" (aka "Beisl/Tschumsn/Beiz) aufgehoben ist. Stimmt!


Die nächste Lesebühne wird sich am 20. Mai beim Salzburger Literaturfest ereignen (14:30, Café Academy). Und am 2. Juni laden wir zum großen Sommerschluss.

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