Donnerstag, 8. Januar 2026

23. Jänner: Globale CatAstrophen im Eigenheim. Mit Marc Carnal


Freitag, 23. Jänner, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)

Zu Gast: Marc Carnal (Wien)

Sehr geehrte und teils sogar geliebte Mitwelt, da sind wir wieder! Hoffentlich habt ihr es alleine gut über die Jahre geschafft, ab jetzt sind wir wieder für euch da. Literarisch zumindest. Da schnalzen wir gleich einen der Lustigsten ins Programm – Marc Carnal ist nicht nur einer von sechs Gatt*innen der Präsidentin, sondern selbsternannter Gott und Autor für Willkommen Österreich. Na, ist das was!? Er präsentiert unter unserer tatkräftigen Beihilfe sein Horror-Hörspiel „Das Unglück“, in dem sich eine Hauskatze an die Spitze der Nahrungskette hochfressen will. 

 

Der Buttinger, Professor für alternative Faktenhermeneutik, wird sich an der „Fellkonstruktion“ der Welt abarbeiten. Bestimmt gibt’s spitze Witze gegen den Häuslbesitz und eventuell einen Vorstoß zur Einführung eines Zentralbetriebsrates im Weltenwerk. Chefingenieur Monet, Freibeuter auf den 7x7 Ozeanen des Internets, findet im Strom des cat contents im Idealfall den Konstruktionsplan für eine Maschine zwecks Weltrettung. Oder wenigstens lustigen Schas, den die Menschen miteiander reden, wenn der Tag wieder länger wird. Bundespräsidentin Meindl annektiert Florida, zwingt die unterlegenen Despoten zu auf ORF III übertragenen Diktatfriedensverhandlungen im Bühnenbild von „Wer will mich?“, sie selbst in der Rolle der Edith Klinger der Weltpolitik.

Als Edith Klinger der Dingwelt vermittelt sie bei der Tombola des Grauens herrenloses Gerümpel in gute Hände. Dazu selbstgemachte Haus- und Katzenmusik vom Rundfunktanzorchester „Blutgruppe“!

Montag, 1. Dezember 2025

Hörst du das Lied der Berge? Ja, das schon, aber das Lied der Arbeit nicht, das ist verschwunden in Lawinen. (Obacht, LSD kommt vor)

Nachruf auf die Lesebühne vom 22. November 2025

 

Fotos: Dieter Decker <3

Wenn als Parole "Bin in den Bergen, bis morgen überleg' ich mir was" ausgegeben ist, kann man seine inflationszerfressenen Ersparnisse gut drauf verwetten, dass Professor Buttinger das Morgen wählt. Typisch zukunftsfroher Boomer! Und es ist auch wenig überraschend, dass er seine wissenschaftliche Einführung dafür nutzt, der prokrastinationszugeneigten Präsidentin auszurichten, dass sie generell weitertun soll. Er wühlte in der Mythenkiste, fand das "Prokrastesbett" und die Erfindung des Krustenbrotes durch den schlummernden Bäcker Prokrustes. Ob das stimmt? Man kann's nicht sagen! 

Eine Lesebühne ohne den Chefingenier Monet ist eigentlich nicht ok, zum Glück hat aber Stargast Robert Prosser seinen Habibi Lan Sticker mitgenommen, damit die Darbietung auch wirklich fährt. Gemeinsam brachten die beiden Passagen aus seinem neuen Roman "Verschwinden in Lawinen" zu Gehör. Sowas hat man im Strandgut noch nicht gehört! 

 

Lan Sticker in vorweihnachtlicher Andacht, bevor er wieder sachkundig zuhaut: 

 

Hier sieht man den Professor bei der Arbeit an der Lyrik, er singt das Lob der Arbeitsethik. Wenn man nämlich den Kapitalismus zukunftsfit machen wolle, müsse man ihn von innen her disruptiv verändern - also ausgiebig Krankenstand feiern und dann auf Kur. Lyrik 2 widmete sich der Wunschliste der Rüstungsindustrie, der wir auch ganz herzlich eine ordentliche Disruption wünschen. 

Hier sehen wir Bundespräsidentin Meindl singend ins Publikum fragen: "Hörst du das Lied der Arbeit? Die Pflichten, sie rufen dich. Dort wo in grauer Ferne, die Stunden entschwinden, möcht ich nie wieder hingehn, ich brauch ein bisserl Glück", was dann einfach wieder im Mega-Ohrwurm "La Montanara" endete. 

 

Im zweiten Text klagte Meindl über ein abgelehntes Infrastrukturkonjunkturpaket namens "Der Berg muss zur Prophetin", also der direkten Anbindung des Präsidentschaftspalastes Winkeln, Wilhering an die Ausgangspunkte ihrer Wanderungen in den geliebten heimischen Bergen. 

Als Gegenmaßnahme zur soeben veröffentlichten Hausordnung des Landes Oberösterreich ergingen 13 streng zu befolgende Regeln an die Völker, also Hausschuhpflicht und Respekt für Männer, denn das Matriarchat ist für alle da. Hier nachlesen, schnell!  

Im Tagebuch beschrieben Monet, Meindl und Buttinger, wie der Bau einer zeitgemäßen Alpenfestung ziemlich in die Hosen ging, denn irgendwie gerät das LSD in den Hallstätter See und am Ende fliegt wieder alles in die Luft. Same procedure as every Lesebühne!

In diesem Sinne wünschen wir eine gute Nacht bezüglich 2025 und sprengen dann 2026 wieder irgendwas unter Drogeneinfluss, eh nur literarisch. 

Yours

OLW  


Mittwoch, 5. November 2025

„Bin in den Bergen, bis morgen überleg' ich mir was!“ Letzte Lesebühne am 21. November

 

Freitag, 21. November, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)


Zu Gast: Robert Prosser (Alpbach) und Lan Sticker (Šentjakob v Rožu)


Wir hatten ja schon allerhand Themen, aber ein besseres noch nie! Es ist nicht nur die Antwort unseres Gastes auf „Wos mochma?“, sondern das Arbeits- & Lebensmotto der Bundespräsidentin. Strömt also zum letzten Mal in diesem Jahr ins Strandgut und denkt einen Abend lang nicht an morgen. Professor „Boom“ Buttinger wird das Phänomen der Prokrastination wissenschaftlich beleuchten („Hackelt's was, ihr jungen GenXler!“) oder alles in die Luft jagen, damit wir morgen neu loslegen können („kreative Disruption“). Chefingenieur Monet bringt durch ausgezuckten Erfindergeist die taumelnde Wintersportindustrie zurück auf die Piste oder gleich den ganzen Standort zum Kollaps. Präsidentin Meindl schmust vielleicht wieder mit einem Hollywoodstar auf der Alm und muss dann am letzten Drücker irgendwas für die Lesebühne zusammenklopfen.

Uns kennt ihr ja, aber kommt unbedingt, um unsere beiden Gäste beim Ballern zu erleben! Der Alpbacher Weltenbürger Prosser liest aus seinen Romanen „Verschwinden in Lawinen" und dem soeben erschienenen „Das geplünderte Nest“, dazu haut der Schlagwerker Sticker fachgerecht auf sein Arbeitsgerät. Das ist (Anti-)Heimatliteratur, Naturgewalt und große Kunst!

Am Ende gibt’s wieder wertlose Sachpreise bei der Tombola – fest Lose kaufen, denkt heute schon ans Schrottwichteln von morgen!

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„Original Linzer Worte“ ist die welteinzige Lesebühne mit Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen.

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 28. Oktober 2025

Elon Musk hat Vogelgrippe. Die FPÖ ist vogelfreiheitlich. Amseln haben Niveau. Schwerkraft geht auf den Arsch. Die Flug-Nachlese

Es wär' natürlich schön, wenn in ca. 50 Jahren ein junger Mensch draufkommt, dass man über die österreichische Lesebühnenszene zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Seminararbeit schreiben könnte, dann klabüsert ihm eine KI aus diesen Nachberichten etwas zusammen. 

Etwa, dass es am vergangenen Freitag schon wieder sehr schön war - wenn das nicht drinsteht, halluziniert das Neuronenimitat! Hoffentlich wird dieser Mensch in drei Jahrzehnten geboren, sonst schreiben wir das hier eher für die Würscht. Oder für eure unmittelbare Ergötzung, was eh schöner ist, im Grunde. Hier sieht man gleich einmal das schöne Schlussbild, das uns Neo-Mitglied Dieter Decker mit seiner neuen Kamera gemacht hat: 

 

Wie war's also, welchen eleganten Unsinn hat Professor Klaus Buttinger dieses Mal in seiner Einleitung verzapft? In "Aviatik für Anfänger" paddeln Insekten durch das Luftwasser, Phaetons fliegen mit 1,8 Promille aus der Kurve, Flugpioniere erliegen der sehr schönen Illusionen über Weltfrieden und die Wirkung der Schwerkraft auf ihre eigenen Körper und Bloody Marys kann man wirklich nur in der Luft trinken (Obacht, Leberzirrhose!). Elon Musk ist 2001 einer Vogelgrippe erlegen sowie Trump von Raketenteilen erschlagen. Wer hätte das gewusst! 

 

In seinem zweiten Text erzählte der selbsternannte Ornithologe der Stunde "Eine kurze Geschichte mit 50 Vögeln", in der es natürlich ums VÖGELN ging, so ehrlich muss man schon sein. Rück endlich mit der Dohle raus, du Unsitticher, oder willst du mich pirollen?!" 

 

Gästin Katharina Wenty riss daraufhin das Niveau in luftige Höhen. Sie schilderte eindrücklich den synchronen Werdegang von Raupe und Schmetterlingskind - "Sind wir nicht Kuckuck und Amsel im selben Orchester?" Die Sage vom genialen Daedalus und seinem tollkühnen Sohn Ikarus haben wir so auch noch nicht gehört. Und schließlich - der neueste Text der Slam-Poetry-Meisterin - ging es um die himmelschreiende Ambivalenz, die so ein Frauenleben darstellt. "Wir schaffen jeden Spagat! Wir leben länger - aber sollen wir den Kürzeren ziehen?" Gut, dass zumindest während der zwei Stunden Lesebühne das Matriarchat gilt. Immerhin. 

Chefingenieur René Monet gab "Der kuriose Casus des Thomas Assmann" zu Protokoll, dessen Panikattacken und Mutterkomplex noch das geringste Übel sind. "Sie haben Flugangst, ganz einfach!", sagt der Therapeut dem uneinsichtigen Patienten seit zehn Jahren vergeblich. Blöd, dass er trotzdem Pilot ist. Immerhin entwickelt er sich dann eh zu einem Schmetterling, in einer sehr schönen Anti-Kafka-Verwandlung.  

In seiner Science-Fiction-Kurzgeschichte "Die unerträgliche Leichtigkeit der Leichtigkeit" baut Monet das Parlament in ein Bierzelt um, in dem es täglich Schlägereien und Schlager gibt. Dann aber gehen die Vogelfreiheitlichen wegen eines blähenden Virus wörtlich in die Luft, eine ganz bizarre Krankheit, weswegen sie dann doch ihre Skepsis gegenüber dem Impfen ablegen, denn in der Luft wird kein Bier serviert. 

Wie arg ist es eigentlich, vom Gatten am eigenen Geburtstag zur Arbeit gezwungen zu werden? Hoffentlich nicht sehr, denn wir alle haben von "Fly me to the Moon" profitiert, das Karin Sjögre Bauer uns sang - weil sie es halt auch so gut kann! Selbst schuld! 

 

Bundespräsidentin Dominika Meindl kann bekanntermaßen recht unterdurchschnittlich singen, weswegen sie sich ans gesprochene Wort hielt. Sie spottete über Bird-Spotter (ein heimliches Lob auf dieses harmlose und wenig nervige Männerhobby) und möchte selbst 2026 den Vogel Dodo wiedersehen. Sodann kündigte sie der Schwerkraft die Gefolgschaft, denn diese wurde 1687 von Newton erfunden, um Frauen das Leben noch schwerer zu machen. Seither kann sie fliegen, redet aber nicht gern darüber, weil sie weder in Talkshows vorgeführt noch vom FBI seziert werden möchte. Darum schnell zum dritten Text: Bitte stellt euch vor, Trump stürzt mit einem Jet ab und ertrinkt in der Jauche seines KI-Videos, die FPÖ fliegt aus dem Parlament, eine Hexe fliegt in der Walpurgisnacht Business Class und die Zeit fliegt, weswegen wir sie ab jetzt nur noch für schöne Tätigkeiten nutzen wollen. 

 

Im Schlusslied skandierte die Blutgruppe "Auf Despoten soll man koten, vom Nordpol zum Südpol!" Da will man keine Sekunde widersprechen. 

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Unsere Herzen fliegen dem lieben Team des Strandguts zu, genau hier sehen wir einander SPÄTESTENS am 22. November wieder. Da geht's einmal noch richtig zu, mit Performance und Percussion, dass euch die Beine davontanzen! Robert Prosser nimmt Lan Sticker mit und mischt uns die Bude auf. 

Kommt's!!!!! 

Donnerstag, 9. Oktober 2025

I: Es fliegt! :I Lesebühne mit Katharina Wenty am 24. Oktober

 

Freitag, 24. Oktober, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)

Zu Gast: Katharina Wenty (Wien)

 

 Foto: Sophie Stieber

So, uns reicht's, wir lassen alles in die Luft gehen! Wenn es nicht eh schon aus eigenem Antrieb in den Himmel aufgestiegen ist. Wir bestimmen bekannte und unbekannte Flugobjekte. Wir besingen Vogerl. Fliegen fliegen Fliegen hinterher. Wir lassen Engel fallen und Drachen steigen. Wir sind Hexen und verbotene Piloten. Wir lassen die fliegende Rüstungsindustrie himmelhoch jauchzend zu Tode stürzen. 

 

Präsidentin Meindl fliegen in ihrem Flying Circus die Herzen zu. Professor Buttinger verwandelt Widerstände in futzikleine Flugtrümmerl. Chefingenieur René Monet wird Putins Drohnen drohen.

Alle unsere Gäst*innen sind immer überqualifiziert für unsere ollen Scherzveranstaltungen, aber Spoken-Word-Star Katharina Wenty toppt noch einmal alle. Es ist quasi, als würde man eine Mirage zum Papierfliegerwettschmeißen einladen. Sie öffnet den Weltraum für Frauen und lässt sie in der Walpurgisnacht in die Luft gehen.

Mit Luftfahrtmusik von der Blutgruppe sowie lauter flugfähigem Zeug bei der Tombola des Grauens.


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„Original Linzer Worte“ ist die welteinzige Lesebühne mit Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen.

Weiterführender Infospam:

https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 23. September 2025

Robert Redford, traurige Sauen, Ochsenmaulsalat und göttlicher Wahnsinn. Die Nachlese zu "Melancholie im September"

Bilder: Neu-Mitglied(!) Dieter Decker. Text: Bundespräsidentin Meindl

Professor Buttinger berichtete in seiner wie immer höchst bolognapunktetauglichen, wissenschaftlich "sehr zuverlässigen" Einführung vom Gang der Melancholie durch die Zeiten - vom Hodennebenprodukt über die Manie zur Selbstvergessenheit bis zur milden Jahreszeitenverstimmung. Er selbst ist da eher existenzialistisch: "Die Melancholie in ihrem unumzäunten und zerrupften Lebensraum ist nichts anders als ein traurigfroher Spaß in einem Leben, das ohnehin völlig unerheblich ist." Hier sieht man ihm aber an, dass ihm das Leben selbst nicht ganz wurscht ist: 

Weiters sang er - und darum gibt's das Thema überhaupt, weil er das Lied singen wollte! - "Melancholie im September", in memoriam der Bambis. In seiner Version versinkt aber ein schlechter Mann in seiner dreckigen Wohnung, weil ihn die Frau rechtmäßig stehen hat lassen. Und schließlich holte Buttinger Walter von der Vogelweide in die Gegenwart. Ehre, Geld, Seelenheil ist eh super, zuerst aber einmal chillen. 

Extrem vorbildlich hielt sich unser sehr, sehr lieber Gast jopa jotakin an das Thema - nämlich an das, welches er vorgeschlagen hatte: "keine kochrezepte". In die Augapfesuppe kommt Zimt. Die Linzer Torte wird mit flüssigem Stahl bestrichen, dazu passt betäubter Elch. Für die Ochsenmaulsuppe streicht man Nämlichem Honig ums Maul und küsst ihn dann, natürlich nur, wenn es ihm recht ist. Auf der Speisekarte des Grauens stehen Forelle blau, Kurzgebratenes, Strachierteller, Faschokrappfen. Der Hackerbraten lockt wie ein falscher Hase ins Internet, kommen Sie auch, Ihre Daten sind schon da. Zum Schluss gibt's Créme BRÜLLLEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!!

Chefingenieur René Monet konzentrierte sich ganz auf die traurige Seite der Melancholie: Im "Kugelschreiber" zerschreibt ein alter Mann, der die "Beine aus dem Bett hängt wie abgestorbene Äste" vor Wut über sein Vergessen das Papier, am Ende kommt alles in den Müll, aber für welche Ewigkeit? Im Club der traurigen Kochenden kaut man zunächst nur auf zachen Semmeln herum, bis sich Komplexeres etabliert, Braten von der tristen Sau und gebrochene, bittere Gurken. Musikalisch schrieb er ein fröhliches Lied mit traurigem Inhalt, denn das darf auf keinem Album fehlen. "Hey, hey, sei traurig! Ich bin es auch! Sei froh, dass du nur traurig bist, anderen geht es noch schlechter!" 

Bundespräsidentin Meindl erörterte das Für und Wider der Melancholie. Einerseits ist das Weh wohlig und wohlbegründet - das Ende der langen Wandertage, Inflation, allgemeine Sterblichkeit. Andererseits muss man die Geschissenheit der Dinge aber eher mit lebensbejahendem Zorn zerdreschen. Vor allem den Missbrauch von Rilkes Spätsommertagen durch Scheiße-Schauspieler-Fatzkes. In einem vielleicht wahren, wahrscheinlich falschen Memoir sagte sie ihrem Großonkel und Gspusi Robert Redford auf sehr ans Herz gehende Weise adieu, hier könnt ihr mitheulen in ihrem Blog. Ob's stimmt, muss man halt selbst entscheiden, aber Gefühle haben immer recht. 

 

Bei der Tombola des Grauens, dem Temu von Linz, schossen endgültig allen die Tränen ins Gesicht. 

Zum Schluss gab der Original Linzer Drigsaung "Da Summa is aussi" zum "Besten". Wir sind jetzt jedenfalls sehr wehmütig, dass es vorbei ist. Was ja wieder blöd ist, denn es geht eh bald wieder los!  

Am 24. Oktober kommt der Slam-Star Katharina Wenty zu uns, wir widmen uns bekannten und unbekannten Flugobjekten jedweder Art. "I: Es fliegt :I" Kommt wieder alle ins Strandgut und füllt uns das Gewölbe! 

1000 Dank ans Team des Strandguts! <3 

 

Freitag, 29. August 2025

19. September: "Melancholie im September"


 

Soda! Schatzis, gemmas wieder an?! In diesem Sinne - kommt alle her zur großen Herbsteröffnungslesebühne: 

Melancholie im September

Freitag, 19. September, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)

Zu Gast: jopa jotakin (Wien)


Herrin, der Sommer war noch nicht sehr groß!

Es wird trotzdem fix garantiert schön, denn uns ist am Ende des Sommers schon ein wenig fad im Schädel, was nur in besonders bekloppten Texten münden kann. Außerdem ist die Tombola des Grauens so bunt und voll wie ein riesiges Fuhrwerk beim Schöneringer Erntedankfest - denn Präsidentin Meindl hat diverse Zuhäuser ausgemistet wie Herkules den Augiasstall!