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Freitag, 15. April 2022

Die Roboter sollen was hackeln, herst! Lesebühne am 29. April

Grafik: René Monet

Freitag, 29. April 2022, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 2 € (= 1 Tombolalos). Bitte die 3 G-Regel beachten.

Groß ist die Angst des Volkes, von Automaten ersetzt zu werden. Wir aber sagen: Scheiß an, Paula! Dann habt ihr alle mehr Zeit, Lesebühnen beizuwohnen! Das Ensemble eurer Original Linzer Worte setzt schon seit Jahren auf die Unterstützung von Schreib-Robotern und Performance-Androiden. Gebt es zu, ihr habt nie etwas bemerkt! Am 29. April outen wir zahlreiche KollegInnen aus Politik, Medien und Kunst als menschliche Raubkopien, wir automatisieren die Automatisieren und schicken ein mechanisches Heer nach Russland, um den Ober-Androiden Putin zu besiegen. Es ist nämlich absolut hassenswert, dass man seinetwegen derzeit nur mit schlechtem Gewissen das Leben als Mensch genießen kann.

Zu Gast ist Silke Gruber, die überaus pfiffige, versierte Poetry Slammerin aus Hall und Mitglied der von uns geschwisterlich geliebten Innsbrucker Lesebühne „Frau Herrmanns Katerstrophen 5000“. Sie ist echt!

Dazu gibt’s Automaten-Musik von der „Blutgruppe“ sowie die 100% menschliche Tombola des Grauens. Und denkt an die Biervielfalt im supernen Strandgut, njam!

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Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen!

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

 

 

Dienstag, 1. März 2022

Warum es politisch korrekt ist, sich als Hitler zu verkleiden! (Clickbait)

 

Damen und Herren, Wesen! 

Schauet pünktlich zum fetten Faschingsdienstag unseren Videobeitrag zum Thema "Schluss mit lustig!" Ein cineastischer GAU, dazu sehr doof - mit unglaublichen Special Effects von Regisseur René Monet.

Samstag, 17. September 2016

Edith Klinger, fette Bradeln, monogame Viren, Angst im Taxi. Das war die Partnervermittlungsbühne

Liebe Einsame Menschen, heimlose Tiere, glücklich Vermittelte! 

Es war uns eine innere Massenhochzeit: So schön hatten wir es vergangenen Freitag mit euch! Das fing schon an mit der Projektion unseres Videos, mit dem wir uns - wie immer - jahrelang abgeplagt haben, nur damit ihr es lustig habt. 
Prof. Buttinger hub wie immer mit einer eher eleganten denn wahrhaftigen Einführungsvorlesung an. Die Menschheit habe sich etwa den Virus der Monogamie damals im Zweistromland eingehandelt, als Bürde der neolithischen Revolution. "Kriegen Sie das aus dem Kopf!"


In seinem zweiten Beitrag schuf der Professor der Herzen singend seinem Wunsch Raum, einer anderen Person sexuell beizuwohnen. Kann man machen. 


Hormonelle Interaktionswünsche bewogen auch das Ehepaar Bauer, singend in Erscheinung zu treten. Man sei nun schon eine Weile verheiratet (was sich genau am Auftrittstag jährte), da bleibe als gemeinsamer Freizeitspaß nur noch das Karaokesingen. Und so verdarben die beiden jede Stimmung by saying something stupid like I love you. Wir Zuhörende hatten starke Gefühle. Noch stärkere dann beim Schlusslied: "Sweet child o'mine". Bleibt noch lange zusammen, singt noch viel Liebesschas!


Bitte jetzt aber endlich zu unserem Stargast, dem ebenso jugendlichen wie supernen Yannick Steinkellner! Möglich, dass es sein ganz leis angedeutetes Steirer Idiom ist, sicher, dass es der Inhalt seiner Texte war ("ich bin schwer vermittelbar!"): Wir alle wollten ihm ein gutes Platzerl geben und alle Operationen zahlen. Um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, riefen wir den Unterhaltungszombie "Herzblatt" zurück ins Leben. Die Meindl hat den Grazer Welpen bekommen! Von außen betrachtet müssen wir aber sagen, dass sie im Vergleich zu seiner blühenden Jugend aussieht wie Godzilla.


Die Liebe besang auch unser Open-Mic-Star Frau Tomani. Ganz im Geiste der "Original Linzer Worte" mit allerhand Instrumenten und 124 Kilo Charme (das liest ohnehin niemand, da dürfen wir uns wohl schöntun). 


Ein sehr lieber Moment geschah, als der Geist der großen Tiervermittlungs-Doyenne Edith Klinger in der Präsidentin Leib fuhr. So gefiel es ihr, durchs Publikum zu wandeln und Menschen einander näher bringen. So konnte sie den Professor Buttinger auf seine eigene Couch vermitteln ("Auch wenn er ein bisserl dick ist, hat er doch einen guten Platz verdient!") Nur bei einer Dame fruchteten ihre Kuppeleien nicht: "Und was für einen Partner suchen Sie?" "Keinen, ich bin die, die den ihren eintauschen möchte."


Und der Monet? Molk sogar aus dem Thema "Partnervermittlung" wieder was mit die bösen Nazi. Und spielte wie ein junger Gott (Karel).

So! Das war's jetzt einmal, von diesem fulminanten Start müssen wir uns nun eine Weile erholen. Passenderweise lautet das Motto unserer nächsten Lesebühne am 14. Oktober "Scheitern".

Montag, 21. Januar 2013

Liebe und Arbeit: Der große Sprung rückwärts!

Lesebühne Original Linzer Worte, 1. Februar, Grandhotel zum Rothen Krebsen, 20 Uhr. Gästin: Mieze Medusa


Liebe Arbeiterklasse, liebe Fabriksbesitzerinnen, liebe Sozialminister und Sozialschmarotzer!



Am 1. Februar geht’s an die Arbeit. Nicht für euch, ihr könnt bequem sitzenbleiben. Aber wir, das Lesebühnentrio eures Vertrauens, werfen uns in die Werktagskluft und arbeiten uns am Thema „Hack'n“ ab. Man muss ja nicht Experte sein, um die elende Schufterei literarisch zu verarbeiten. Denn muss Soldat sein, wer den Krieg hasst?! 
 
Als Gastarbeiterin im Grandhotel holen wir uns die Stachanowa der Spoken-Word-World, die Grand Mother of Slam, Mieze Medusa. Sie hat den FM4-Wortlaut-Literaturpreis gewonnen und auch den Protestsongcontest. Sie rappt und ist Teil der Wiener Lesebühne „dogma.chronik.arschtritt“ und grenzübergreifende Slam-Hostess (Textstrom, Minoriten Slam, Ö-Slam). 
 co Sandra Birklbauer

Und wir? Präsidentin Meindl lässt ihre Mitarbeiter im Satirekombinat schuften und wird versuchen, die Welt durch eifrige Faulheit zu vernichten. Monet ist wiedereinmal alles auf dem Spektrum zwischen Sklavenleid und Herrenjahren zuzutrauen. Der Buttinger wird als Betriebsrat der Lesebühne erneut allerhand Grauslichkeiten zu bekämpfen haben. Er weiß auch als Einziger von der echten Erwerbsarbeit zu berichten, der sich Meindl und Monet ja störrisch durch Literatur- und/oder Kinderproduktion entziehen. 

 

Die „Blutgruppe“ spielt dazu die aufwühlendsten Arbeiterlieder der Welt. Wer ein Mitarbeitsplus bekommen will, nehme sich des Open Mics an: Wer sich anmeldet, darf fünf Minuten lang mit uns lesen.
 
Nehmt nach Möglichkeit zwei Hände mit, denn der Applaus ist der Lohn der Künstler. Insofern dürft ihr euch als unsere Arbeitgeber betrachten. Das 13. und 14. Gehalt zahlt ihr uns dann ganz unbürokratisch durch den Erwerb von Tombolalosen aus. Dafür suchen wir aus den Lagerhallen der Fabriken nach dem erlesensten Glumpert. Als welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice nehmen wir gerne auch eure wertlosen Sachspenden an.

Freitag, 18. Januar 2013

Zu Unrecht geschmähte Literaturjuwelen, Teil 1: Der Nowak

Da wir bei der "Experiment Literatur"-Lesung in Wels jüngst damit so schöne Erfolge erzielt haben, hier einige der famosesten Passagen aus dem Oeuvre unseres heimlichen Gastes Nowak:

"Eigentlich ist dies schon ein alter Hut, wenn man sagt, dass so mancher den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. So ist es auch mit der Deutung, ob jetzt viel oder wenig los ist."
"Die einen machen sich einen Spaß daraus, wie viele Maibäume sie stehlen können, andere fallen aus dem Rahmen, wenn sie auf dem schmalen Grat zwischen Brauchtum, Tradition und Bösartigkeit wandeln."
"Physikalisch gesehen folgt auf eine Aktion eine Gegenreaktion, philosophisch gesehen auf die These die Antithese und budgetmäßig nur eine weitere Zustimmung über 2013 hinaus, wenn Maßnahmen auch umgesetzt und nicht nur evaluiert werden. So lässt sich das Welser Budget zusammenfassen."
"Es gab eine Wasserleitung mit Quellwasser vom Reinberg. Es führte ein Äquadukt über die Traun und ein Amphitheater."
"Es ist möglich, wenn sich der Besucher in die Innenstadt vorgekämpft hat, Informationen zu holen. Der Wille ist also da zur Infoausgabe, wenn nur nicht das Fleisch wäre."
"Im Gegenzug wirft Rabl Wimmer vor mit falschen Zahlen zu operieren, die nicht stimmen".
"Dazu muss der Regierende zurücktreten und keiner weiß, wann dies passieren wird. Hinter vorgehaltener Hand wird erstes Halbjahr 2012 erzählt, doch vorgehaltene Hände sind nicht die bestinformiertesten."
"Wels muss erkennen, dass es Wels ist."

"Das Fell des Bären ist noch lange nicht erlegt und es braucht auch hier Schwung aus der zweiten Reihe, um dann mit einem satten Erfolg reüssieren zu können."

"Es war immer so der Kurs, als ob man doch Dafür-Dagegen ist, obwohl man nicht zustimmen kann, weil man es will. Also, alles sehr kompliziert. Einer der meistgenanntesten Sätze war 'Ich will ja nicht gegenrechnen, aber..."

Dienstag, 31. August 2010

Unsere Mitarbeiterinnen:


Nachdem Klaus „Sir“ Buttinger im Paralleluniversum Anchovis IV für die herrschende Klasse der Frocks erfolgreich und bis zum Neutronenkrieg Propaganda betrieb, schreibt er nun auch schon seit 20 Jahren für die Oberösterreichischen Nachrichten. Es kann nicht mehr lange dauern, bis…



René Monet erlangte das Bewusstsein irgendwann zwischen 1978 und jetzt.
Gerade in diesem Moment findet er Kafka lustig und de Sade verkrampft.



Dominika Meindl hat laut Statistik noch 50 Jahre zu leben. Sie nennt sich in schwachen Stunden Minkasia und ist Schreibmaschine für Texte jedweder Art. Ihr Geist wohnt im Leib einer böhmischen Speerwerferin.




Anna Weidenholzer muss heute ihren schwarzen Kater bürsten und ihrem Hund Palatschinken machen, darum bittet sie um Aufschub bei der Biographie-Deadline.