Montag, 19. August 2019

Die große Prachtgala im Linzer Musiktheater! Glitzer, Glanz und Grauen: Wir werden 10!

Hurra Hochkultur!

 Mit den unglaublichen Star-Gästern Anna Weidenholzer und Hosea Ratschiller! 
Freitag, 20. September, 20 Uhr; Musiktheater Linz, BlackBox Lounge, Eintritt 10 €

 
Im Herbst lädt die erste und vielleicht letzte Linzer Lesebühne zum inneren Urfahraner Jahrmarkt: zehn Jahre Literaturperformanz im Schatten der Hochöfen und im Glanz der Kulturhauptstadt! Gelegentlich dieses Jubiläums bereiten wir der Weltbevölkerung ein großes Wiegenfest, mit buntem Feuerwerk der bösen Satire und zarten Lyrik und harten Prosa und exaltierten Dramatik! Mit Klangstücken der "Blutgruppe", Tombola des Grauens und einem Best-Of unserer berühmt+berüchtigten Videos. Nach dem Leseereignis laden wir zu Konversation, Alkoholkonsum und Gesellschaftstanz.
Mit dem geliebten Gründungsmitglied Anna Weidenholzer und dem über alle Maßen fantastischen Hosea Ratschiller erwarten wir hervorragende Spezialgäste, von denen wir uns willenlos die Show stehlen lassen werden.
Mit dem Versprechen, uns zum Fest aufs prächtigste herauszuputzen und mit der Versicherung unserer närrischsten Vorfreude, grüßt das Ensemble: 
 
Bundespräsidentin Dominika Meindl, Professor h.c. Klaus Buttinger und bakk.tech.art Ingenieur Master René Monet

Karten unter +43 (0)732/76 11-400 oder kassa@landestheater-linz.at

***************************************************
Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Wir ersuchen bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen!

Weiterführender Infospam:
https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 13. August 2019

Autorenn-Autorinnen: Den literarischen Standort Oberösterreich sichern!

600.000 Eulen für KTM, heißt das nicht Euros nach Athen tragen? Wir sagen: Von unserer Seite ein klares Bekenntnis zum Kulturstandort! Deswegen wollen wir ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen, das am Ende des Tages eine zeitnahe Lösung für etwaige Bedarfsfälle andenkt. 

Seid ihr auch für den OLW-Rennstall? Dann ruft in der Landeskulturdirektion an und unterstützt unser Förderansuchen!






Samstag, 15. Juni 2019

Frei für die Insel. Die nonverbale Rückschau auf unsere Zukunft


Volk! 
Es war ausnehmend herrlich gestern. Und heute fängt der Urlaub an, aber wirklich. Deswegen müssen jetzt einmal die Bilder reichen, es ist eh das ganze Internet voller Worte. 
Ganz die Eure, 
die Original Linzer Worte feat. die Blutgruppe



Eins wollen wir natürlich noch unbedingt gesagt haben: Hört euch die Käthl an, bucht sie für eure Slams und Lesebühnen und Schulworkshops und Familienfeiern und Damenkränzchen und Hardcorekongresse und Slamweltmeisterschaften! Wir können das germanistisch (=wissenschaftlich) bestens begründen, aber auch emotional. Mittlerweile hatten wir jede Menge junger und alter Leute bei uns und können Relationen bilden:


Fast alle unsere bisherigen Gäste haben fast nur gute Texte dargeboten. Und mit einer einzigen Ausnahme (wir schweigen wie die Gräber! Und ihr habt die Ausnahme nie auf der Bühne gesehen!) waren wir menschlich in bester Schwingung miteinander. Aber die Käthl ist im oberen Quadranten! 
Und zwar in reizvollem Kontrast zum Refrain eines ihrer Poeme: "Dass ma so, aber sowas von kompliziert sein kann!"






Mittwoch, 29. Mai 2019

Reif für die Insel. Die Sommerlesebühne

Freitag, 14. Juni 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
Zu Gast ist Katharina Käthl


 

Betrunken Blödsinn plappern und die Öffentlichkeit dabei zusehen lassen? Das sollte man halt den Profis überlassen, darüber stolpern nur kleine Geister! Bescheuerte Mauscheleien und Alkohol sind seit zehn Jahren Kernkompetenz der Lesebühne eures Vertrauens. In unserer letzten Lesebühne vor den Sommerferien – und der großen Geburtstags-Show am 20. September (Stichwort „Musiktheater“) – rupfen wir euch noch einmal einen bunten Strauß an Stilblüten und bösen Satireblumen aus den Wiesen der blühenden Machtfantasien. Urlaub, Abenteuer und exotische Eilande warten!
So wird Präsidentin Meindl ihre geostrategische Kühnheit unter Beweis stellen (den Chinesen neben Hallstatt auch Schönering verscherbeln), Professor Buttinger seine Reformpläne für die verluderte Medienlandschaft präsentieren (er wird Chief Mansplainer sämtlicher Zeitungen) und Ingenieur Monet ein kreatives Finanzierungsmodell für den Standort „Linzer Worte“ aushecken (Leberkaspepi, Voest und die Grottenbahn müssen je 500.000 in unseren Lyrik-Verein einzahlen).
Das alles erzählen wir unserer Gästin Katharina Käthl, einer aufstrebenden Poetry-Slam-Oligarchin aus Innsbruck.
Dazu eine reich bestückte Staats-Ausverkaufs-Tombola und Sommerhits von der „Blutgruppe“!

Dienstag, 21. Mai 2019

Als wir eine Lesebühne machen wollten und dabei unabsichtlich die FPÖ ruiniert haben

Geliebte Völker,
das war ja mal was am vergangenen Freitag! Kaum ist unser Schlusslied verklungen, muss der Besungene auch verklingen: 

I'm dreaming of a white Christian 
just like the one we used to know 
our Wehrsport-Minister and ex-neonazi (piep) 
who wants Europe to stay white as the snow 

Das haben wir nicht beabsichtigt! Gewollt aber schon. Nun können wir ohnehin die Bombe platzen lassen. Ja, das Ibiza-Video haben wir gedreht. Wir übernehmen schnell die volle Verantwortung, bevor es der gschissene IS tut. War ganz leicht. Der Strache ist immer noch ein bissi in Prof. "Schoafe Oligarchin" Buttinger verknallt, er will es nicht wahrhaben, dass alles eine "eingefädelte Falle" ohne echte Gefühle war.


Nicht nur die äußeren Vorgänge waren schön und bemerkenswert, sondern auch die im Inneren des Schiffes. Unsere Gästin Tereza Hossa seht ihr - wenn es nach uns geht - gewiss nicht zum letzten Mal. Wie prachtvoll sie uns ihren Reichtum schilderte ("Ich habe Angst, dass mich meine Freunde wegen meiner Persönlichkeit mögen")! Ob ihre Aufreiß-Tipps für Frauen beim Tanz nach der Lesebühne gefruchtet haben, wissen wir nicht zu sagen, wer aber alleine, ohne ein männliches "liebes Mauserl" heim musste, hat nicht aufgepasst.


Frau cand. Dr. bestiarium Hossa wusste zudem viel über Pansenfisteln und die Wahnvorstellung, selbst eine Kuh zu sein. Zudem hat sie die Umrisse Oberösterreichs auf ihren Unterarm tätowieren lassen! Leider war die Fachkraft betrunken, sodass es heute eher wie Australien aussieht. Nicht die erste einschlägige Verwechslung.
Die Präsidentin Meindl taxierte sich selbst als "so wertvoll wie ein kleiner Herr" und gab sich generell versöhnlich gegenüber dem verfolgten weißen Mann, ja, sie outete sich sogar, sexuelle Gefühle für ausgewählte Vertreter empfinden zu können. Sie verlas einen Text über männliche Menstruation ("Kurz hat die Regel, Orban ist so stutenbissig, Erdogan hysterisch"), die Eroberung des Westens durch die Gelbgesichter und warum sie mit Donald Trump im Firmunterricht war.


Ingenieur Monet ertrug die Last, einziger Vertreter des männlichen Geschlechts zu sein, heroisch. Er brachte ein Klangstück des immer noch genesenden Prof. Buttinger zu Gehör, das - lustige Dialektik! - zeitgleich den Höhe- und Tiefpunkt des Niveaus darstellte: "Ich bin der alte Häuptling der Germanen, wild ist der Norden, ich scheiße in ein Loch. Och!" Das Publikum tobte auch innerlich bei seiner einfühlsamen Interpretation von "Schöner weißer Mann, du bist lieb zu mir!" Und wenn demnächst die Fettranderl vom Schweinsbraten per Post an Vertreter des Dritten Reichs geschickt werden, kann man auch erahnen, wem diese Idee zuerst gekommen ist.


Wir bedanken uns beim Artist in Residence Aldo Giannotti für die wunderschöne und spontan geschaffene Gabe an die Tombola! Wir haben sein Werk (s.o.) aber nicht versteigert, weil ohnehin das besorgniserregende Stalin-Porträt der Präsidentin künstlerisches Aufsehen garantierte. Das echte Kunstwerk wurde von der Despotin in ihr privates "Führerinnenmuseum" transferiert. Auch das im Grunde ein Skandal, aber wer liest schon bis hier her?! ("ICH!" Anm.: René Monet)


Am 14. Juni sehen wir einander wieder, das ist keine Einladung, sondern ein freundlicher Befehl, ein Gesetz mit menschlichem Antlitz. Gästin ist die wunderbare Katharina Käthl, Schauplatz die Schule des Ungehorsams. Danach ist Sommerpause!

Montag, 29. April 2019

Der weiße Mann. Eine Spezies wird betrachtet

Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€

Zu Gast ist Tereza Hossa


Keine andere Spezies ist zuletzt so stark unterdrückt worden wie der weiße Mann. Natürlich, der Hauptteil der Ozeane ist nass, da hilft kein Beschweren. Trotzdem! Immer nur hinhacken! Es sind ja nicht alle toxisch. Leider ist der Mann halt an allen Weltproblemen maßgeblich beteiligt. Deswegen drängt er sich als literarisches Objekt auf wie ein liebestoller Manspreader einer schönen Dame. Eine Lesebühne für alle, die sich für den Mann interessieren: heterosexuelle Frauen, schwule Männer, Männer sowieso. Nur für die Lesben ist der Mann an sich echt für die Würscht', kommt aber bitte trotzdem, alleine wegen der supernen postkolonialen Science-Fiction-Geschichten, die wir schreiben werden. 
 Wir lieben dieses Foto! 

Sehr viel Erhellendes versprechen wir uns von der Gästin Tereza Hossa, schon alleine, weil sie im echten Leben Veterinärkundlerin ist und sich in die Fauna bzw. die animalische Mitkreatur einfühlen kann. Außerdem ist sie fresh wie ein Mai-Morgen und im linken oberen Kleinfingerglied lustiger als Mario Barth. 

 
 Foto Maybach
 
Sehr gut kennt sich auch die Präsidentin Meindl mit dem Mann aus, weil ihr Berufsfeld (Weltherrschaft) ein männerdominiertes ist. Professor Buttinger wiederum ist mit seiner inneren Frau auf Du und Du, und der Ing. Monet weiß, wie man Männer aus technischen Berufen herausdrängen könnte.
Dazu Männermusik von der Blutgruppe und eine Tombola des Grauens voller echter, kerliger Sachen. 
  
***************************************************
 
Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Es wär' wegen der Datenschutzgrundverordnung. Wir bitten bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen.

Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.
Noch mehr Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/