Montag, 7. Juni 2021

Kindheit – ist das Kunst oder kann das weg? Lesebühnensaisonstart!!!!

 

 
Symboldbild: Die junge Präsidentin im Höhenrausch

 

Freitag, 25. Juni, 2021, 20 Uhr, Kulturzentrum Hof (Ludlgasse 16, 4020 Linz), Tickets: 10 / 12 €. Bei Schönwetter open air!

Zu Gast ist die famose Nadja Bucher (Wien)

Jeder bekommt seine Kindheit über den Kopf gekippt wie einen Eimer, die rinnt dann ein Leben lang an einem herunter – well said, Heimito von Doderer! Das infantil gebliebene Ensemble der dienstältesten Lesebühne der Nation sieht an sich hinab. Aber hallo, was war denn da alles in unseren Kübelchen?! Unfolgsame Hunde namens Baron, erfrorene flämische Milchjungen, verängstigende Alice-Cooper-Lookalike-Clowns, allwissende Müllhalden... Uns wundert gar nichts mehr! Sehet aber, wie wir aus diesem Potpourri an fossilen Kindheitsbespaßungen eine Lesebühne zusammenbasteln, wo ihr sagt: Jawoi, das ist eine Lesebühne! Unsere wunderbare Gästin Nadja Bucher liest Auszüge aus ihrem neuen, sehr lustigem Roman "Doderergasse". Vom Ensemble Meindl, Monet, Buttinger kommen alberne Gescheitheiten über die eigene Ontogenese im vorhergehenden Jahrtausend.

Mit überreicher Tombola des Grauens! Und pädagogisch bedenklichem Liedgut der „Blutgruppe“, oder, wie es Bucher so treffend beschreibt: „Kinderlieder bar jeder Vernunft im hochfrequenten Schallbereich“!

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Tickets: https://www.reservix.de/tickets-original-linzer-worte-lesebuehne-in-linz-kulturzentrum-hof-am-25-6-2021/e1638641

Donnerstag, 20. Mai 2021

Ein Leuchtturmprojekt für den Seelenstandort OÖ! VIDEOPREMIERE im STUDIO 17!!!!

MORGEN! 21. Mai 2021! VIDEOPREMIERE! 18:30 live!!!!!

Nachdem wir seit Monaten das Heulen und Knirschen des un-unterhaltenen Volkes ertragen mussten, dürfen wir euch endlich Erlösung anbieten: Unsere herrliche Filmdokumentation (Regie: Flo Ettl) der Einweihung des weltersten digitalen Beichtstuhls der Galaxie wird morgen vor aller euer Augen sich dartun!  

 

Auf sämtlichen dieser drei folgenden Links könnt ihr gratis und unbürokratisch unserer Live-Show im höchstgeschätzen Welser Medienkulturhaus beiwohnen: 

Und das ist noch nicht alles! Ihr dürft auch leibhaftig erscheinen! Es kann live gebeichtet werden, dazu singt die hauseigene Lesebühnenkapelle "Die Blutgruppe" Lieder aus ihrem Wels-Repertoire, auch wird es grad so viel Literatur geben, wie es diese geistfeindliche Gesindelgesellschaft noch auszuhalten vermag. 

So! Jetzt sagt ihr aber nichts mehr.  Schaut, wie ordentlich wir uns an den verordneten kulturellen Darmstillstand gehalten haben. An uns soll's nicht liegen, wenn die Welt gerettet werden soll.

Montag, 1. Februar 2021

Die Freisprechanlage: Ein Leuchtturmprojekt zur Rettung des Standorts Oberösterreich!

 

Damen und Herren, geliebte Völker! 

Hergezeigt haben wir unsere unglaublich disruptive Innovation ja schon im September, aber die echte Qualität braucht halt ihre Zeit, und jetzt sind lauter Stadt-, Land- und FlusslandesrätInnen zu sehen, die zwar noch nichts sagen dürfen, dafür aber vom Filmmeister Florian Ettl hervorragend abgelichtet wurden. 

Enjoy! Endlich einmal eine schöne Qualität, nicht immer nur dieses Geström, das aussieht wie von der Omma mit VHS gefilmt!!!!

Mittwoch, 4. November 2020

Furzende Lobpreisung, Stechschritt am Strand, geohrfeigte Kanzler und Luis de Funes im Piratenspaßbad. Nachlese zur Wellness-Lesebühne.

Heissa, war das damals entspannend! Dabei war die Welt einst am 23. Oktober noch gar nicht so schrecklich und ermattend wie sie heute, zwei bescheuerte Wochen später ist! Und mit selbstsicherem Stolz verweisen wir auch auf die überaus bedachtsame Seuchenhandhabung unserer Gaststätte. Dem "Strandgut" war es ein Leichtes, das überraschend zahlreiche Besuchsvolk tetrisartig so zu koordinieren, dass ein Kluster (fürderhin eingedeutscht auszusprechen) hintangehalten blieb. 

So trug es sich also zu, dass Chefingenieur René Monet seine künstlerische Mühewaltung geschehen lassen konnte. Dreistimmig kam es zum Vortrag des Blutgruppen-Evergreens "Am Friedhof is a jeda"; die Präsidentin muss Bass singen, weil am unbegabtesten - was sie nicht von der Verhunzung eines Klangstücks der Grungekapelle "Nirvana" abhielt, aber dazu später. In Abstimmung mit dem Wellness-Thema verlas Monet seine Vorstellung vom rundum gelungenen Tag. 24 Stunden, in denen er in einem von Schimmeln gezogenen weißen Ferrari sitzt, von Sängerknaben zu seinem Mausoleum am Pöstlingberg hinaufgetragen wird und - weil er den Heiligen Geist eingeatmet hat - vor dem Schlafengehen noch furzend die Schöpfung preist. Im Kontrast dazu seine Saunaschnurre, in der Karlicek Leistungsträger mit Kinderlulu-Chlor-Aufgüssen zum Speien bringt.

Auf große Zuneigung traf unsere Gästin Puneh Ansari: Das Publikum "feierte" ihre das Herz rührenden Schnurren "hart", wie es anwesende Jungendliche(!) bezeichneten. "In der Zwischenzeit eine kleine Geschichte!"

Da macht etwa eine Haselmaus im Paillettendress Flashdance-Routinen auf Rollerblades, Ameisen erleben "außergewöhnliche Überraschungen" im Strandbüffet, und kleptomanische Eichhörnchen kriegen eine Chance in einer Eissalon-Tageseinrichtung. Besonders schön passte die Ratgeberliteratur zur Stressbekämpfung im Urlaub, wo es sich empfiehlt, zur langsamen Adaption an das stressige Nichtstun täglich fünf Minuten am Strand Stechschritt zu machen, und "wenn's kommen will, ruhig bellen!" Bester Satz: "Journalismus ist Stress, Druck und Scheiße. Mich interessiert alles zu Tode!"

Stichwort "Journalismus": Professor Buttinger hat damit zu leben gelernt, er ist nicht von ungefähr das psychisch toughste Mitglied des Ensembles. Andererseits hat er in Wissensbelangen auch die Nase vorn, was er mit der üblichen Einleitungs-Erklär-Orgie zum Beweis brachte. Weiters: Das Reisen ist ein Top-Tool in Erholungsbelangen, geht derzeit aber nicht gut, in dem Sinn, dass es gar nicht geht. Aber nur, was die Translokation von Körpern betrifft! Die Reisefreiheit des Geistes hat sich unser Professor zunutze gemacht und zum geistigen Entspannungsausflug geladen. Wir bedanken uns bei der hier abgelichteten erleuchteten Dame, die offensichtlich wirklich gut mitgegangen ist.

Zur Belohnung durften alle Geistreisenden den Bundeskanzler wohlbegründet und erleichtert ohrfeigen, ohne sich eines Offizialdelikts schuldig zu machen. Beim Tagebuch schließlich fand sich der Buttinger im Bauch einer Python wieder, wo es sich der pfiffige feine Herr aber gleich mit Chippendale-Fauteuils gemütlich zu machen wusste.

Eine Maria Callas der Gemütlichkeit ist Bundespräsidentin Meindl. Sie träumt von einer personalisierten Therme, in der Stefan-Kaineder-Lookalikes Massagedienste verrichten und die Golden Girls in Dauerschleife laufen. Dazu gibt's Malakofftorte und fruchtigen Steinobstschaumwein. Was wiederum genau ihre Vorstellung von einer Regressionsdisko ist, in der sich die guten Kräfte durch geistigenRückzug kurz erholen, damit sie danach umso energischer die Revolution betreiben können. Ziel ist selbstverständlich das Goldene Matriarchat, denn es gibt kein richtiges Leben im falschen.

 
Um dem lieben Volk eine populistische Freude zu bereiten, verlas sie den zweiten Teil ihrer Hommage an Luis de Funes. Dieser inkarniert in ihrem Leib und kämpft damit gegen die Windmühlen des Entspannungszwanges. Blöd. Sehr blöd! Zum Schluss vergriff sie sich an "Lithium" und hatte nach 34 Yeahs! am nächsten Tag Kehlkopfziepen.

So war das also. So "Gott" will, sehen wir einander heuer noch einmal am 3. Dezember im Kulturzentrum Hof. Ihr alle werdet hinkommen wollen, denn der sehr gute Mann Martin Amanshauser wird zu Gast sein. Das Thema ist relevant, aber auch episch: "Der Kapitalismus ist eine Sau!"



Montag, 12. Oktober 2020

Loch Wellness. Die Entspannungslesebühne am 23. Oktober


Freitag, 23. Oktober 2020, 20 Uhr, Strandgut (Ottensheimer Str. 25, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt (= Tombola-Los): 2 € Wir bitten um Anmeldung per Mail.

Zu Gast ist Puneh Ansari (Wien)

Entspannen Sadisten im Büro? Machen erz-strenge Katholiken Hellness? Dient diese ganze Entstressungsindustrie am Ende nur der turbokapitalistschen Arbeitskrafterhaltung? Wo regenerieren eigentlich die Faultiere der Original Linzer Worte ihr erschöpftes Selbst, was ist ihre Alternative zum Herumlumpen in der sozialen Hängematte? Und schließlich: Muss Literatur immer wehtun, oder darf Sie einmal nur so richtig gemütlich sein? So viele Fragen! Wir haben die Antworten. Aber erst am 23. Oktober. Spätestens da werden wir sehen, ob es diesmal wieder eine Gästin zu uns schafft – wir hoffen inniglich auf die Künstlerin und Autorin Puneh Ansari, eine der unterhaltsamsten Erscheinungen im WWW! 

 

Fix sind die vielen „schönen“ und „wertvollen“ Preisen bei der Tombola des Grauens. Unsere hauseigene Blutgruppe arbeitet schon „intensiv“ an harmonischen Klängen.

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Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen!

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 29. September 2020

Die Freisprechanlage - Launch eines digitalen Leuchtturmprojekts!

Gelungene Weltpremiere des innovativen Artificial Intelligence Confession Tools! 

 

Das stolze Team: Chefingenieur René Monet, Co-Chefingenieur Andreas Topf, Präsidentin Dominika Meindl und Head of Security Department Professor Klaus Buttinger.

 

Alles ist bereit, die Innovationskraft des Leuchtturmprojekts der Öffentlichkeit zu präsentieren! Auch von seiten des Security-Managers Prof. Buttinger kommt das "Go!"

 

Das Kick-Off-Event der "Freisprechanlage" ruft wenig überraschend ein internationales Medieninteresse hervor.

 

Die Präsidentin bleibt fest in den Socken.

 

Hier strömt schon die Stadträtin Eva Schobesberger herbei! Sie ästamiert das disruptive Digitalisierungs-Vorzeigemodell, gibt aber an, persönlich eine zu niedrige Sündenlast für dessen Implementierung aufzuweisen.

 

"Mit diesem Maßnahmenpaket in Sachen Zukunftsorientierung machen wir Linz enkelfit!" erklärt Präsidentin Meindl der "staunenden" Stadträtin.

 

"Hier werden die Confessiones eingespeist und in warme Luft transformiert", so Meindl weiter. "Damit können wir 0,065 Haushalte mit Wärme versorgen."

 

Aufs Wort eilt schon der Landesrat Stefan Kaineder herbei und erfindet gemeinsam mit der Präsidentin einen coronasicheren signature handshake.

"Mit diesem neuartigen confession relief tool wird Oberösterreich zum hidden champion in Sachen Digitalisierung!" erklärt Ingenieur Monet. "Na bumm", zeigt sich der Landesrat "beeindruckt".


"Wir bringen den FUN in funktional!", sagt Meindl. Prof. Buttinger gatekeept das Patent.


Das Unternehmen "Freisprechanlage" ist von einer hands-on-mentality getragen, selbstverständlich nach Anwendung marktführender Desinfektions-Facilities. Der Landesrat bekennt das Verfehlen seiner persönlichen Klimaziele und gelobt Optimierung auf die Privatbibel der Bundespräsidentin.

Am Ende des Tages erhält der Landesrat Instruktionen von Prof. Buttinger ("Die Meindl flirtet, dass es peinlich ist, also bitte nicht drauf eingehen!").

 
Ein Stelldichein mit den LeuchtturmwärterInnen der Zukunft in der UNESCO City of Media Art ließen sich auch deren Bürgermeister Klaus Luger sowie Kulturdirektor Julius Stieber nicht entgehen - verpassen Sie nicht die Kinopremiere des multimedialen Präsentationsvideos! 

Gefördert durch den LINZimPULS 2019

Sonntag, 27. September 2020

Unerträgliche Prärie, Laubbläser-Suizid und korrekte Politessen im Kampf gegen Hitler N' Stalin. Die Nachlesebühne zur großen Freiheit.

 
Damen und Herren, Freiheit! Ein großes Wort, ein sehr großes. Chef-Ingenieur René Monet hat die wahren Dimensionen dieses Über-Begriffs am besten erfasst. Sein Text "Die unerwünschte Freiheit der Prärie" schillerte in hundert semantischen Facetten, dazu gab's einen bescheuerten Bauplan für die Aufstockung eines Plumpsklos (inkl. Abgang zum Mittelpunkt der Erde, in Planung). Der Protagonist lässt sich über "nützliche Unterrassen" und seine Abscheu gegen den Farbton "signalbraun" aus. Am Ende landet das Pferd beim Ku-Klux-Klan und die Katze wird lesbisch. Das kommt davon, wenn man der 68er-Generation alles durchgehen lässt!

Doch zurück zum Anfang. Der gehört wie immer Professor Klaus Buttinger und seinen instruktiven Ausführungen samt Schlenkerern in die Wissenschaft. Er hielt sich diesesmal nicht an die bekannten Philosophen, sondern an die erfolgreichen, also zB Beyoncé oder Janis Joplin, die ur oft über "Freedom" singen. Da kann man freilich am großen Denker David Hasselhoff nicht vorbei! Dazu machen wir auch gleich einen Sprung zum Ende, das Ing. Monet mit einer Neuerinterpretation des einschlägigen Klangstücks bestritt. "I've been looking for Freedom!" in der österreichischen Version - Töne, welche die Berliner Mauer einstürzen ließen! 

Hier abgebildet die "Blutgruppe", unsere ensembleinterne Musikabteilung. Es interpretiert Prof. Buttinger ein Lied von Georg Danzer, aus Respekt und Liebe einmal ausnahmsweise so, wie es der Urheber vorsah. Es muss nämlich nicht immer alles satirisch sein bei uns.

 

Sehr zufrieden war Präsidentin Meindl mit Buttingers Klassiker-Text zum Malermeister Herbst, auch wenn sich dieser nach getaner Laubfärbearbeit ansäuft und mit einem Laubbläser in die nächste Reinkarnation schickt. Aber er kommt wieder, mitsamt Herbstbier, Maronibubikopf und Pilzpfanne. 

 

Die Präsidentin verlas einen autobiographischen Text über Freiheit als Verlust des eigenen Willens. Deswegen landet sie auf einer Hygiene-Demo und beißt einen Hund ins Ohr. Das sei uns allen Mahnung! In ihrem zweiten Beitrag verlieh sie dem sperrigen Thema "Meinungsfreiheit" samt Zensur und politischer Korrektheit Ulk und Schwung, indem sie sich in den Körper Luis de Funes hineinimaginierte. Besorgte ältere weiße Bürger geben vor, in der allergrößten Bedrängnis zu sein, weil sie - que horrible, mon Dieu! - nimmer das N-Wort sagen dürfen. Es kommt, wie es kommen muss: Die wolstandsverwöhnten Herren kriegen Backenfutter.


Apropos "wohlstandsverwöhnt": In einem armen Land wäre eine Tombola des Grauens kaum vorstellbar. Also praise the Lord oder "Danke, Naturwissenschaft und Wirtschaft und tüchtige Leute und Glück!" für unseren Überfluss! 
 
Es folgen nun noch ein paar liebe Bilderl, die auch unsere Herberge illustrieren sollen. Das Strandgut ist uns Wohlfühloase und innerer Jahrmarkt!



 
Der Neid ist nicht immer was Schiaches, wie man auf obigen Bild sehr gut erkennen kann. So eine Roy-Black-Hauptpreis-DVD fordert jeden Charakter heraus! Deswegen wird es auch ein Public Viewing geben, bitte weiter hier herschauen, um den Termin nicht zu verpassen.

 
René Monets Plumpsklobauplan, bitteschön. 


Die nächste Lesebühne kredenzen wir euch am 23. Oktober, wieder im Strandgut, weil warum nicht! Zu Gast ist Puneh Ansari, und das Thema wird auch wieder eins sein, wo ihr sagt, jawoi, das ist ein Thema!