Dienstag, 31. Januar 2023

Neue Heimatliteratur für die neue Aufbaugeneration! Lesebühne am 17. Februar

Freitag, 17. Februar, 20 Uhr, Kulturverein DH5 (Damen- & Herrenstraße 5, 4020 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 2 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens).

Foto: DallE, nach der Eingabe "A happy and proud Romy Schneider as empress Sisi builds a carport in a beautiful landscape like Hallstatt in the style of the 1950ies"

Irgendwas mit Heimat“ wünschte sich Gästin und Poetry-Slam-Star Elif Duygu von uns als Thema. Zuerst wollten wir thematisch die „Festung Europa“ sturmreif schreiben. Dann haben wir an unser großes Vorbild Frank Stronach gedacht: Warum immer so negativ? Warum wollen wir nicht die neue Aufbaugeneration sein? Es muss was Neues kommen nach der melancholischen Generation X, der faulen Gen Y und der woken Gen Z! Und die 1950er-Jahre sind eh wieder ganz in Mode.

Besinnen wir uns also gemeinsam zurück auf eine Vergangenheit, die in Echt gschissen war, in deren kulturellen Hervorbringungen aber maximaler Frohsinn herrschte. Lasst Sisi im Schwarzen Rössl am Wolfgangsee tanzen! Lasst die Hügel vom Sound of Music erbeben! Hans Moser rettet Europa im Endkampf gegen Putin! Die Zukunft und die Heimat liegen in unseren Händen! Wir können euch nichts geben, außer den Glauben an dieses Österreich. Oder ein anderes. 

 Elif Duygu - sorgfältig von den menschlichen Händen Çetin Osmans fotografiert

Wir freuen uns sehr auf das Gastspiel im Kulturverein DH5 (https://dh5.space/), wo wir vor kurzem unsere von künstlicher Intelligenz gedichtete neue Landeshymne präsentieren durften. Auch dieses Mal gibt es aufbauende Musik von unserer Band „Blutgruppe B+“ und Care-Pakete bei der Tombola des Grauens.

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Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen!

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Montag, 23. Januar 2023

Borkenkäfer im Windwurf unserer Seelen. Die Insekten-Nachlese (mit Salzgurke)


Geschätzte Öffentlichkeit! 

Hier erfolgt der Nachlesedienst im Namen der Republik unter besonderer Berücksichtigung der Original Linzer Worte. Obacht, Spoiler: Es war sehr schön. Andererseits: Überrascht es jemanden, dass der erste Schluck vom Feierabendbier sehr angenehm war? 

Es führte uns Professor Buttinger wie stets mit größtmöglicher wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit ins Thema ein, es ging darin also um kleine Wesen, die in Glaubensgemeinschaften sich gegen die große Angst vor der großen Welt wappnen.

Sodann dachte er literarisch darüber nach, wie es zugehen müsse, sich bei der WKO über die Gründung einer neuen Sekte beraten zu lassen, was in der Neugründung der katholischen Kirche endete (Businessmodell Kirchensteuer). 

Chefingenieur Monet hatte über Kerbtiere auf Willhaben.at recherchiert. Da hier der Handel mit Haustieren wieder gestattet ist, findet sich allerlei Wissenswertes über die private Vernutzung von mehrbeinigen Mitbewohnern: "Ameisen wegen Mietstreits günstig abzugeben" - hätten Sie gewusst, dass sich Waldameisen durchaus in einem Gummistiefel wohlfühlen können? Oder die Annonce eines "leidenschaftlichen Mikroskopierers": "Habe viele Milben!" Es muss ja nicht immer ein Golden Retriever sein!

Präsidentin Dominika Meindl ließ die junge ÖVP Innere Stadt auf einer einsamen Kreisverkehrsinsel im Archipel "Westspange Wels" stranden ("Die herrenlosen Fliegen"). Im zweiten Text erwachte ein schimmernder Rosenkäfer aus unruhigen Träumen und sah sich zu einem ungeheuren Wesen verwandelt, nämlich in einen alten weißen Mann (konkret Ferdinand Wegscheider". Schließlich nötigte sie die drei anwesenden Herren in die Rollen von Harald Juhnke, Bud Spencer und Peter Alexander, die dem Kickl eine neue Version der Biene Maja andrehen. Am Ende kriegt der graue Populist natürlich fest Haue.

Jetzt aber kommt der Gast! Auf diesem Bild sieht es ein wenig so aus, als hätten wir aus schierer Ehrerbietung und Vorfreude einen Star-Schnitt-Pappaufsteller von Peter Waldeck anfertigen lassen - was angesichts der Tatsache, dass er der Dramaturg des weltersten Borkenkäfer-Balletts war, auch extrem angezeigt gewesen wäre:

Aber hier ist er es leibhaftig, wie er aus seinem neuen Buch "Spaß und Schulden am Neustifter Kirtag" liest, nämlich zunächst eine aus heutiger Sicht leicht gruseliger Passage, in der sich Jugendliche AM FESTNETZ etwas miteinander ausmachen müssen, und mindestens einer davon ein ziemlicher Fetzenschädel ist. Höchst anrührend auch der Beweis, dass Waldeck mit größtem Recht als der Huldiger der Salzgurke in der deutschsprachigen Literaturgeschichte gilt. Ein Snack, der in unserer schnelllebigen Zeit ganz aus der Mode gekommen ist. Why?!

Wir empfehlen sehr, sehr das Gesamtoeuvre Waldecks, also "Triumph des Scheiterns" (nein, keine Biographie der Präsidentin, auch wenn es so klingt) + "Die 67 enttäuschendsten Sexfilme aller Zeiten", in der u.a. das Businessmodel "Literarische Landschaftsbeschreibungen" als Schatz versteckt steht. 

Apropos Schatz, nur genau anders: die Tombola des Grauens! Hauptpreis war das Tiger-Hologramm und zwei Flaschen Corona-Bier, das eigentlich irgendwelche Showbiz-Größen trinken wollten (das stimmt echt!!!!!).

Fotos: Thomas Thanner und Dominika Meindl (die unteren beiden)

Im gemeinsam verfassten Tagebuch gingen die Neujahrsvorsätze der Präsidentin dermaßen schief, dass Putin immer noch amtiert (bzw. lebt), das Ensemble der Original Linzer Worte samt Gast aber einen Gastauftritt in der Landesnervenheilanstalt absolvieren muss. Weil aber auch immer alles schiefgeht, wenn Drogen und Sprengstoff im Spiel sind!!!!

Das Liedgut der "Blutgruppe" rührte auch dieses Mal stark ans Herz. Monet stahl dem Nobelpreisträger Bob Dylan die Melodie von "It's all over now Baby Blue", Karel Gott den Text zur "Biene Maja" und amalgamierte alles in einer Personifikation Wolfgang Ambros: "Und irgendwaun bleib i daun dort in da Blume!" 

Heldenhaft bemeisterte Prof. Buttinger den Riss gleich zweier Saiten und sang seinen Sekten-Song "Sympathie mim Teifö" einfach a capella fertig, als sei's nichts. Top!

Die nächste Lesebühne geht am 17. Februar in die Luft - Obacht! Wir gastieren im sehr, sehr klassen DH5 (Damen & Herrenstraße 5, 4020 Linz). Zu Gast ist Elif Duygu, zum Thema "Neue Heimatliteratur für die neue Aufbaugeneration"

Dienstag, 3. Januar 2023

Insekten in Sekten. Start-Lesebühne mit Peter Waldeck

Freitag, 13. Jänner, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 2 € (= 1 Los für die Tombola des Grauen). 

 

Literatur muss die Axt sein für die Borkenkäfer-Fichtenmonokultur in unseren Seelen! So lasst uns also nach kurzem Winter-Powernap die geistigen Kettensägen anwerfen und dreinfahren in alle Fade, Morsche und Depperte. Die erste Lesebühne des Jahres (und Landes) dreht sich um das Leben im Verborgenen: Welche dunklen Mächte stecken hinter dem gefräßigen Walten der Borkenkäfer? Ist der Hirschkäfer das Totemtier der ÖVP? Ist die Bienenrettung nur ein neoliberales Ablenkungsmanöver? Sind Spinnen Opfer der Cancel Culture (keine Insekten: why!)? Warum züchten so viele Scientology-Anhänger Ameisen?

Kein Gast passt besser zum Thema als der eminent lustige Premium-Autor Peter Waldeck, der aus seinem neuen Buch „Spaß und Schulden am Neustifter Kirtag“ lesen wird, einer Art „Muttertag“ für Speckgürtelkonservative. Prof. Buttinger wird den wissenschaftlichen Zusammenhang von Blumen, Bienen und Bumsen analysieren. Präsidentin Meindl möchte sich im Neuen Jahr in Sachen Staatenlenkung vom Prinzip „Flohzirkus“ inspirieren lassen. Und Ing. Monet trainiert Termiten darauf, den Neuen Dom 1:1 aus eingespeicheltem Fichtenholz in seinem Garten aufzubauen.

Dazu gibt’s passendes Liedgut von der Blutgruppe sowie die Tombola des Grauens (Weihnachten hat uns Berge an Glumpert ins Haus gespült). Das alles im gediegenen Ambiente des Strandguts!

https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Montag, 5. Dezember 2022

Schmus-Lob, abgeschnittene Ohren, LSD-Rausch: Die OLW Nachlese im Dezember

Verklungen ist das letzte Gedicht, gesungen das letzte Lied - aber eh nur für heuer, liebe Kätzchen und Spätzchen! Und seid zufrieden, wir haben uns in diesem Jahr wirklich viel Mühe gegeben (im Rahmen unserer Möglichkeiten im Land der MOÖglichkeiten). Es gibt also keinen Grund zur Klage!!!! Außer über alles, was nicht in unserer Gewalt ist. 

 

Das Internet zum Beispiel, das ist ein recht unüberschaubares Geschehen. Katzen folgen überhaupt nicht. Und Lyrik ist schwierig. Exakt deswegen sprang uns ja auch der wirklich sehr superne Fabian Navarro katzenhaft zur Seite. Digitale Katzenpoesie - das sei fast deckungsgleich mit seinem gesamten Kunstwollen! Zunächst las er uns aus seinem neuen Oeuvre "Miez Marple" vor, das exakt kein Krimi-Klischee auslässt. Gelächter, als er seine Lieblingsrezension zitierte: "Das ist mir zu albern!" Wir, selige Kinder im Gemüt, fanden's klasse. Navarros zweiter Beitrag war die große Abhandlung über die depperten Leute, die Small Talk unter ihrer Würde finden. Dabei könne man einfach mal sagen: "Toller Text, wollen wir schmusen?" Wir wollten! Drittens erläuterte der Slammer von Graden sein sogar schon in der ZEIT wertgeschätztes Gedichtprogramm "Eloquentron 3000". Alle Schreibenden und Leidenden da draußen mögen aufatmen, er hat das Joch der dummen Dichtaufträge von unseren Nacken gehoben! Vom Wiegenfest über die Eröffnungsdichtung fürs Winterfest der 1000 Lichter - kein Mensch muss mehr dafür leiden!

Chefingenieur René Monet verlas wieder einmal die Korrespondenz - arg, womit die dienstälteste Lesebühne da tagtäglich konfrontiert wird! Ob sein literarischer Beitrag von der KI oder ihm selbst verfasst worden ist, verraten wir an dieser Stelle nicht, damit uns die Fördergeber nicht wegen allzu erfolgreicher Digitalisierung ement die Subventionen kürzen. Gelungen war die Abenteuererzählung aber allemal - der Affe Van Gogh auf einer einsamen Insel, natürlich bald nur noch einohrig; sowas kann sich eh nur der Chefingenieur oder ein verrückter Schreib-Bot ausdenken. 

Leibhaftig sang Monet zweifach Liedgut: "Es ist des End von da Wöd, wia mas kennan". Und er begleitete die Kollegen Buttinger und Meindl bei ihrer musikalischen Zwiesprache, ob Letztere jetzt bitte endlich ein Hündchen kriegt (autobiographisch, historisch und happy beendet): Aus "Father and Son" wurde "Mink and Dog".

"Look at me, I am old, but I'm busy! And you will still be very lazy, but your dog may not". Professor Klaus Buttinger wusste wieder einmal sehr viel über das Internet zu berichten. Was es soll, wer's erfunden hat, ob es sich durchsetzt. Darüberhinaus informierte er gemäß seines volksbildnerischen Sendungsbewusstseins das Publikum darüber, dass der Mensch eine Fehl- und die Katze eine Fellkonstruktion sei. Nacktheit habe Licht- und Schattenseiten (Parasitenkontrolle vs. Frost). Ein Präsident Trump sei Folge des mangelnden Lausens. Naja! Ok. Wissen wir das auch.

 

Präsidentin Dominika Meindl bot zuerst "Tipps und Schnips" für KatzenfreundInnen (einen Tiger darauf dressieren, Vladimir Putin bei der Jagd in Sibirien zu reißen etc.). Ihr Hauptwerk für den November war aber eine regionale und digitale Adaptierung des grotesk erfolgreichen und bizarr handlungsarmen Musicals "Cats", an dessen Ende das Landesmusiktheater in seine Einzelteile zerlegt wird. André Heller nimmt kein sehr schönes Ende. Ist ja nur Fiktion!

In ihren Tagebüchern wusste das Ensemble samt Stargast davon zu berichten, wie die Präsidentin alle unabsichtlich in einen LSD-Rausch versetzte, in dem sie dann die Bahnhofslöwen mit Bratlfett beschmierten (Klimakrise), den Privatjet vom KTM-Pierer entführten und dann dem Emir von Katarh einen Jagdfalken mopsten. Turbulent! "Aber naja, es könnte schlimmer sein", resümmiert Navarro, "immerhin kein Auftritt in St. Pölten, sag ich immer!"

Angesichts des drohenden Inflationsweihnachtsfestes haben wir uns sehr bemüht, besonders "hochwertige" Sachpreise in die Tombola des Grauens einzuspeisen. Der Adventskranz aus Salzteig weiß davon eine deutliche Sprache zu sprechen. 

Immer ist es schön im Strandgut, aber war es schon einmal so schön? Vielleicht nicht.

So! Jetzt aber legen wir die müden Pfötchen in den Schoß, sehet das Symbolbild!


Im freshen neuen Jahr geht's gleich sehr schön weiter, denn es beehrt uns Peter Waldeck - nach der Lesebühne am 13. Jänner werdet ihr euch beschweren, dass wir ihn nicht schon sieben Mal eingeladen habt! Nutzt die lange Wartezeit für die Lektüre von "Spaß und Schulden am Neustifter Kirtag". Wenn euch das genauso gut gefällt wie uns, dann lest flugs noch "Triumph des Scheiterns".

Freitag, 2. Dezember 2022

Kluge Tiere, gleißend intelligente Gäste, verseuchte Welten - "Digital Linzer Worte" im Kepler Salon

Am Ende der Roboter-Reihe streichelte eine freundliche Besucherin den Hund der Präsidentin und sagte, die müsse aber gescheit sein, wenn sie überall mitdürfe. "Naja, sie hat nicht alles verstanden", sagte das Tier seufzend und sah ihrer "Herrin" nach, die schon in die Bar zu den Erdnussschälchen gelaufen war, "aber sie hat sich bemüht." 

Wer sich noch besser bemühen will, schöpfe freimütig aus dem Schatz, den uns die vier famosen Gäste geschenkt haben! Sämtliche Abende sind per Stream nachzusehen.

Jörg Piringer testete die Grenzen der technischen Ausstattung des Kepler Salons, aber es hat sich wahrlich ausgezahlt. "Digitale Poesie" ist, wie er selbst sagt, sein Lebenswerk, und man sollte es unbedingt selbst gesehen haben, wie er mit dem Material der Sprache spielt: https://www.jku.at/kepler-salon/ereignisse/events/detail/news/kepler-salon-extra-ist-der-roboter-der-tod-der-literatur/  Dringlich empfehlen wir Piringers neues Buch "Günstige Intelligenz", in dem er die Grenzen des Schreibprogramms GPT-3 austestet. Sehr viel genauer kann man unser Schwerpunktthema der "Digital Linzer Worte" nicht abhandeln.

Ali Nikrang baten wir, über den Computer als Kompositeur zu sprechen. Droht auch hier den Menschen der restlose Ersatz? Wir spoilern: Eher nicht. Nikrang sprach über halluzinierende Kompositionsprogramme, die Fußgetrappel einbauen, weil sie das dem Internet so abgelauscht haben. Sie imitieren Frank Sinatra erstaunlich gut, aber wenn ihnen nichts mehr Neues ein, lassen sie Old Blue Eyes in sinnloser Eskalation schreien. https://www.jku.at/kepler-salon/ereignisse/events/detail/news/der-computer-als-komponist-und-autor/

Martina Mara war erleichtert, in "Wir und die Roboter - Von Liebe und Grusel" nicht allzu viel über die cheesy Aspekte reden zu müssen. Am Tag der Veranstaltung war sie als "Roboter-Psychologin" zum Thema "Robotersex" zitiert worden, aber weil es in einem pickigen Fellner-Medium war, hatte man mit ihr gar nicht gesprochen. Fellners Schreibknechte interpretieren "Medium" offensichtlich spiritistisch (was wiederum zu unserem Untertitel "Der Geist in der Maschine" passte). Deren Text-Arbeit möge demnächst von Bots übernommen werden. https://www.jku.at/kepler-salon/ereignisse/events/detail/news/kepler-salon-extra-wir-und-die-roboter-von-liebe-und-grusel/

"Digitale Pataphysik: Höherer Unsinn mit Algorithmen": Raphaela Edelbauer sprach über ihre Leidenschaft für die Suche nach "Glitches", und sie steckte uns alle damit an, als sie vom großen Infektionsgeschehen berichtete, dass die "World of Warcraft" im Jahr 2005 beinahe vernichtet hätte und später von Epidemolog*innen studiert wurde. Über die KI-Rezensionen, die Chefingenieur GPT-3 über ihren Roman "DAVE" schreiben ließ, musste sie lachen. Gut gemacht, aber ziemlich daneben. Generell ist Edelbauer mit gleißender und mitreißender Intelligenz gesegnet. https://www.jku.at/kepler-salon/ereignisse/events/detail/news/kepler-salon-extra-digitale-pataphysik/

Freitag, 11. November 2022

Das Internet ist für die Katz / Poesie ist der Ersatz


Freitag, 25. November 2022, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße, 4040 Linz). 

Eintritt frei! Der Austritt kostet 2 € (= 1 Tombolalos = 1 Weihnachtsgeschenk für 1 Feind).

Zum Saisonfinale werfen wir noch einmal alle großen Themen in einen Topf: Poesie, Digitalisierung und Cat Content. Ob sich der Heimcomputer in Zukunft so durchsetzen wird wie die Hauskatze? Und dieses Internet, von dem man in letzter Zeit so viel hört – wäre es ohne Mutzis und Minkis überlebensfähig? Wer regiert die Welt? Ist Elon Musk (flämisch für „Muschi“) nur die Marionette seiner beiden Katzen Nicole-Antoinette und Horst-Baptiste? 

Prof. Buttinger klärt sachlich das Pro und Contra „Katze“. Crazy-Cat-First-Lady Präsidentin Meindl lockt mit autobiographischen Tier-Enthüllungen und Chefingenieur Monet kennt die besten Zubereitungs-Algorithmen für Dachhasen. Poesie und Qualität bringt unser lang ersehnter Star-Gast Fabian Navarro ins Spiel. Der hispano-germanische Ex-Sauerländer ist ein funkelndes Juwel am Poetry-Slam-Firmanent, Vater des amtlich genialen Gedichte-Roboters „Eloquentron 3000“ und sieht einfach süß aus (ein cheesy Kompliment, aber so ist es eben im Matriarchat).

Dazu gibt’s passendes Liedgut von der Blutgruppe sowie die Tombola des Grauens samt Glückslosen (jetzt schon an Weihnachtend denken!). Das alles im supernen Strandgut!

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Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen!

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/