Dienstag, 7. April 2026

Geistergeschichten: 24. April

Freitag, 24. April, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens) 

Zu Gast: Der Geist des Frühlings (Schwaz)

Alle guten Geister sollen uns im April heimsuchen! Der beste davon reist aus dem exotischen Schwaz an und bringt endgültig den Frühling. Eigentlich sind wir ein bissl deppert, wenn wir so klasse Leute einladen, aber ihr sollt es ja auch schön haben. Der Geist des Frühlings aka Adrian Mayr ist völlig zu recht amtierender Slam-Meister Tirols und sagt: „Ich hab ein süßes Ukulele-Lied über den Tod!“ Nehmen wir!

Und was haben wir? Professor Buttinger nimmt uns vielleicht mit auf die inspirierende Reise des Weltgeistes. Oder er gibt’s weniger vergrübelt und legt uns dar, warum der Heilige Geist in Brathuhn-Form verehrt werden muss. Bundespräsidentin Meindl hat eine äußerst erfolglose „Karriere“ in der Geistesindustrie hinter sich. Jetzt denkt sie sich gruselige Menschengeschichten für arme Gespenster aus. Oder sie schreibt eine blöde, regionale Version von „Ghost – Nachricht von Sepp.“ Chefingenieur Monet löst möglicherweise das Geist-Materie-Problem. Vielleicht ereilt ihn ein begeisterndes Pfingstwunder, vielleicht erfindet er einen Gegenzauber zum üblen Ghosting. Fix sind Ukulele + Blutgruppen-„Musik“ + eine ostergeschwängerte Tombola des Grauens (= das Temu von Linz).

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„Original Linzer Worte“ ist die welteinzige Lesebühne mit Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen.

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

Dienstag, 10. März 2026

Erbschleichen um den alten Brei herum. Transhumanismus ist aber auch keine Lösung. Die Nachlese zur "Oma"-Lesebühne mit Tamara Stocker

Damen und Herren, liebe Jugend und werte Greis*innen! 

Wenn bei den Original Linzer Worten das Thema "Meine Omi, der Muttermund und ich" ausgegeben wird, tragen die Damen Stocker und Meindl was zum Thema "Meine Omi, der Muttermund und ich" vor. Die Herren Buttinger und Monet öffnen aber ihre sorgenvollen Herzen und schreiben mit dem daraus gezapften Blut über ihre Ängste vor dem Alter (Leben als Weg ins Grab, Brei essen, viel zu niedrige Pension). 

 

Professor Buttinger führt in der wissenschaftlichen Einleitung gleich ins Zentrum des Lebensdilemmas - das es halt ein Sein zum Tode ist. Der Sprung in den todesblinden Transhumanismus sei aber auch nicht ganz das Gelbe vom Ei, zumal es die ekelhaften Tech-Oligarchen sind, die das Feld der digitalen Longevity bestellen. Die Maschinen mögen sich um den faden Kram kümmern, damit sich der "ewig furzende Eiweißknödel" dem bissl Schönen zuwenden könne. Oder zugunsten von Mutter Natur aussterben. Über den Weg einer Ode an die Menopause (Buttinger ist ambivalent fasziniert vom Filzen) mündet seine Philosophie fast logisch in der Umdichtung von "Für immer Jung" zu "Transhuman" - ein sehr anrührender Schluss. Aber da sind wir noch nicht. 

Immerhin hat ja unsere Gästin Tamara Stocker aus dem weltberühmten Promi-Dorf Inzing in Tirol die Herzen unseres Publikums entführt, ohne Lösegeldforderung. Ihr Opa sei aus Munderfing gekommen, sagt sie, und schon fängt die Sympathie an. "Ich weiß jetzt, was Sex ist! Manche kriegen Aids, oder sogar Kinder" schrieb sie um die Jahrtausendwende in ihr Tagebuch. Wissen wir das jetzt auch! Im zweiten Text forderte sie "Make Austria Grant Again", du "Fockngfries!" Drittens nahm sie das Publikum am Vorabend des Frauentages mit einem gerechten Rant über das "Periodensystem" ein. Viertens sagte sie uns durch die Blume (Demenzian vs. Vergissmeinnicht), dass wir nicht die überlegene Spezies hier seien. Pflanzen seien mit ihrem "Photosynthese N' Chill viel gescheiter. 

Chefingenieur Monet nahm sich - leicht paradox - des Themas mittels Kinderbuch an: "Herr Hutterer geht in Pension". Sehr lehrreich und anschaulich schildert er die tragische Existenz des Titelhelden, der sein non-binäres Kind Maxi allein erzieht, viel zu wenig Pension kriegt und schließlich beim Schwammerlsuchen an ausbleibendem Herzschlag verstirbt. Gemeinsam mit dem Professor verlas er eine neue Ausgabe der Reihe "Herr Karlicek". Der hat gar keine Lust auf den Generationenvertrag, immerhin helfe er durch seine extrem reduzierte eigene Arbeitsleistung der Gesellschaft, indem er dabei viel weniger Fehler mache. Das Umlageverfahren sei was für Doofe. In seiner zeit- und anlassgemäßen Adaption des beliebten Schlagers "Butterfly" lieh er einem Erbschleicher seine Stimme: "Iss' dein Brei!" 

 

Bundespräsidentin Meindl verpasste ihrer Regierungsform ein Upgrade zum OMatriarchat (hier im Volltext), in dem Männer vollends zum schönen und verehrten Geschlecht werden, weswegen auch alle Kriege zum Erliegen kommen, weil Omas den blöden SCheiß echt noch von früher kennen und hassen. Ihr zweiter Text war wieder einmal ein schludrig hingekritzeltes Drehbuch mit dem Titel "Trick 71", in dem ihre Protagonistin den Enkeltrick umkehrt und damit allerhand Alt-Kanzler, Landeshauptleute und Staatsoberhäupter um ihre Millionen bringt. "Ich glaub, das war eine liebe Geschichte!" 

 

Apropos: Unser nächster Gast nennt sich "Der Geist des Frühlings", ist eine ganz und gar liebenswürdige Erscheinung, kommt schon wieder aus Tirol und spielt uns mit seiner Ukulele ein süßes Lied vom Tod: Am 24. April, wieder im hochgeschätzten Strandgut, dessen Betreiber*innen wir die Bussipfoten küssen. 

Freitag, 20. Februar 2026

Lesebühne am 6. März: "Meine Omi, der Muttermund & ich" - mit Tamara Stocker!

Freitag, 6. März, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)

Zu Gast: Tamara Stocker (Innsbruck)

Ja, was ist denn das für ein drolliges Themen-Trio, das sich unsere Stargästin da wünscht? Es muss mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht wieder auf Propaganda fürs Matriarchat hinausliefe! Tatsächlich spielt die großartige Slam Poetin Tamara Stocker darauf an, wie Bundespräsidentin Meindl bei den Slam-Staatsmeisterschaften den ganzen lieben, jungen Tiroler Leuten einzureden versuchte, sie sei deren verschollene Oma. Aber ja, am Vor-Vorabend des Internationalen Frauentages wird’s wohl auch um die Mehrheitsbevölkerung dieses Planeten gehen. Und was macht unser schönes Geschlecht, konkret Professor Buttinger? Der wird uns wieder allerhand Funfacts über Vatersprachen und Mutterländer erklären. Wer's nicht glaubt, ist selber schuld! Chefingenieur Monet ist ausgebildeter Nerd, aber Mutter honoris causae. Er hat sehr viele Kinder, die dauernd irgendwo Autounfälle haben oder neue Handys brauchen – er schickt Geld, kriegt aber nie ein Danke! Kommt also bitte ihr stattdessen ins liebe Literaturnest „Strandgut“, wurschtelt große Scheine ins Spendenkisterl und sagt uns, dass wir euch die besten Omas der Welt sind. 

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Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/

 

Dienstag, 3. Februar 2026

Unglaublich reich werden durch Katzenhorten. Die Nachlese zur "CatAstrophen"-Lesebühne mit Marc Carnal

 

Fotos: Dieter Decker & Coala Meindl  

Angekündigte Katastrophen finden nicht statt, was heißen will, dass die "CatAstrophen" am vergangenen Freitag eine der allerbesseren der OLW-Geschichte war. Und wir haben schon allerhand tollen Schaß für euch auf die Bühnen der "Welt" (=Linz und Umgebung) gebracht! Lag zum Einen bestimmt am Thema: Mit Katzerl und und Apokalypsen kann man nichts falsch machen. Zum Anderen kann man mit einem Stargast wie Marc Carnal nur alles richtig machen. 

Alles drehte sich nämlich um sein gereimtes Hörspiel für den SRF "Das Unglück", in dem ein alleinstehender Herr von seinem undankbaren Katzengfrast auf viererlei Art heimtückisch ums Leben betrogen wird. Moralisch verwerflich, literarisch ergiebig.  

 

Spätestens seit 23. Jänner sollten wir alle Bescheid wissen, dass eine Badewanne für die Würscht ist, höchstens, dass man einen dreckigen Hund drin waschen kann (Ergänzung: Meindl). Lesen ist wegen Hirnerweichung unmöglich, essen und trinken deppert, Sex eine zynische Idee blöder Porno-Produzenten und Selbstmord mit dem Fön deswegen schlecht, weil Selbstmord generell nicht gut ist: "Es ist längst nicht alles sinnlos hier auf Erden!" Höchstens in der Badewanne liegen. 

 

Als Zugabe sang er die Welturaufführung "Der Kuckuck und der Esel Director's Cut". Ohne zu spoilern kann man sagen, dass das närrische Gezänk, wer wohl am besten sänge, für beide sehr schlecht ausgeht. 

Aber fangen wir noch einmal von vorne an, konkret mit Professor Buttingers wie immer wissenschaftlich bedenklichen Einführung in die Materie. Die Katastrophe leite sich her von der Katzenmusik, dann ging's weiter zu den genderfluiden griechischen Symposien, über christlich-muslimische Kastrationspraktiken zum Countertenor-Gesang. 

 

Musikalisch fladerte das selbsternannte Hirn der Lesebühne bei Cat Stevens: Zum Smash-Hit "Father & Son" sang das lyrische Ich, dass der Mensch "fia d' Kotz sei" und er sich deswegen eine Mieze zulegen müsse. 

Chefingenier Monet ließ sich vom lieben Fell der Stubenraubtiere zu - natürlich nur im Vergleich zu seinem Gesamtwerk - heiteren Schnurren inspirieren. Im ersten Beitrag namens "Katzenhodeln" gab er "sehr wertvolle" Investment-Tipps. Denn was ist das größte Meme der Welt? Katzen. Er kauft so viele von ihnen, wie der Markt hergibt, und hortet sie krypto in einer Schweizer Privatstiftung, auf einer Hochsicherheitsalm im Kanton Graubünden. Wir halten auch auf dem Laufenden, wie das Portfolio performt. 

 

Im zweiten Text erfand er die unangenehmste Allergie der Welt - die gegen Wasser. So wird das Duschen und Baden schwierig (aber in der Badewanne ist eh nichts besser). Am ärgsten aber ist das Trauern, denn Tränen sind bekanntlich nass. So muss man zum Stoiker werden. Bei Todesfällen im engen Freundeskreis sagt der Wasserallergiker lediglich "ach, schade". Dann war da noch irgendwas mit Katzen und Hitler, aber das hat die unfokussierte Chronistin nicht aufgeschrieben, und bei Monets sehr schönem neuen Lied, das ein wenig traurig war, musste sie Tombolalose dem Volk aufnötigen bzw. aufs Klo. 

Apropos: Bundespräsidentin Meindl hatte wieder einmal ein Drehbuch geschrieben, wieder einmal sehr blöd: "Die neun Leben des Dr. Josef Ratzenböck", bei dem am Ende alle aktuellen Despoten Verletzungen erleiden, die mit dem Leben nicht zu vereinen sind. Ihr "Hauptwerk" an diesem Abend war das Grusical "Cats im Land der Möoglichkeiten", in dem die Spitzen der Landesregierung, Cats-Fans, das Ensemble der "Original Linzer Worte" sowie Andrew Llyod Webber und André Heller recht frech behandelt werden. Hier sieht man Coala Meindl in der Rolle des "LH": "Des is a Leistungsschau des Musicalstandorts OÖ!" 

 

Deppert, sehr deppert! Aber wer sich beschwert, ist bei der Lesebühne verkehrt. In diesem Sinne! 

1000 Dank ans Team des Strandguts, wir küssen eure Bussipfoten. <3 

Wir sehen einander wieder am 6. März, außer ihr kommt nicht, aber da wärt ihr schöne Deppen, mit Verlaub.  

 

Donnerstag, 8. Januar 2026

23. Jänner: Globale CatAstrophen im Eigenheim. Mit Marc Carnal


Freitag, 23. Jänner, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)

Zu Gast: Marc Carnal (Wien)

Sehr geehrte und teils sogar geliebte Mitwelt, da sind wir wieder! Hoffentlich habt ihr es alleine gut über die Jahre geschafft, ab jetzt sind wir wieder für euch da. Literarisch zumindest. Da schnalzen wir gleich einen der Lustigsten ins Programm – Marc Carnal ist nicht nur einer von sechs Gatt*innen der Präsidentin, sondern selbsternannter Gott und Autor für Willkommen Österreich. Na, ist das was!? Er präsentiert unter unserer tatkräftigen Beihilfe sein Horror-Hörspiel „Das Unglück“, in dem sich eine Hauskatze an die Spitze der Nahrungskette hochfressen will. 

 

Der Buttinger, Professor für alternative Faktenhermeneutik, wird sich an der „Fellkonstruktion“ der Welt abarbeiten. Bestimmt gibt’s spitze Witze gegen den Häuslbesitz und eventuell einen Vorstoß zur Einführung eines Zentralbetriebsrates im Weltenwerk. Chefingenieur Monet, Freibeuter auf den 7x7 Ozeanen des Internets, findet im Strom des cat contents im Idealfall den Konstruktionsplan für eine Maschine zwecks Weltrettung. Oder wenigstens lustigen Schas, den die Menschen miteiander reden, wenn der Tag wieder länger wird. Bundespräsidentin Meindl annektiert Florida, zwingt die unterlegenen Despoten zu auf ORF III übertragenen Diktatfriedensverhandlungen im Bühnenbild von „Wer will mich?“, sie selbst in der Rolle der Edith Klinger der Weltpolitik.

Als Edith Klinger der Dingwelt vermittelt sie bei der Tombola des Grauens herrenloses Gerümpel in gute Hände. Dazu selbstgemachte Haus- und Katzenmusik vom Rundfunktanzorchester „Blutgruppe“!

Montag, 1. Dezember 2025

Hörst du das Lied der Berge? Ja, das schon, aber das Lied der Arbeit nicht, das ist verschwunden in Lawinen. (Obacht, LSD kommt vor)

Nachruf auf die Lesebühne vom 22. November 2025

 

Fotos: Dieter Decker <3

Wenn als Parole "Bin in den Bergen, bis morgen überleg' ich mir was" ausgegeben ist, kann man seine inflationszerfressenen Ersparnisse gut drauf verwetten, dass Professor Buttinger das Morgen wählt. Typisch zukunftsfroher Boomer! Und es ist auch wenig überraschend, dass er seine wissenschaftliche Einführung dafür nutzt, der prokrastinationszugeneigten Präsidentin auszurichten, dass sie generell weitertun soll. Er wühlte in der Mythenkiste, fand das "Prokrastesbett" und die Erfindung des Krustenbrotes durch den schlummernden Bäcker Prokrustes. Ob das stimmt? Man kann's nicht sagen! 

Eine Lesebühne ohne den Chefingenier Monet ist eigentlich nicht ok, zum Glück hat aber Stargast Robert Prosser seinen Habibi Lan Sticker mitgenommen, damit die Darbietung auch wirklich fährt. Gemeinsam brachten die beiden Passagen aus seinem neuen Roman "Verschwinden in Lawinen" zu Gehör. Sowas hat man im Strandgut noch nicht gehört! 

 

Lan Sticker in vorweihnachtlicher Andacht, bevor er wieder sachkundig zuhaut: 

 

Hier sieht man den Professor bei der Arbeit an der Lyrik, er singt das Lob der Arbeitsethik. Wenn man nämlich den Kapitalismus zukunftsfit machen wolle, müsse man ihn von innen her disruptiv verändern - also ausgiebig Krankenstand feiern und dann auf Kur. Lyrik 2 widmete sich der Wunschliste der Rüstungsindustrie, der wir auch ganz herzlich eine ordentliche Disruption wünschen. 

Hier sehen wir Bundespräsidentin Meindl singend ins Publikum fragen: "Hörst du das Lied der Arbeit? Die Pflichten, sie rufen dich. Dort wo in grauer Ferne, die Stunden entschwinden, möcht ich nie wieder hingehn, ich brauch ein bisserl Glück", was dann einfach wieder im Mega-Ohrwurm "La Montanara" endete. 

 

Im zweiten Text klagte Meindl über ein abgelehntes Infrastrukturkonjunkturpaket namens "Der Berg muss zur Prophetin", also der direkten Anbindung des Präsidentschaftspalastes Winkeln, Wilhering an die Ausgangspunkte ihrer Wanderungen in den geliebten heimischen Bergen. 

Als Gegenmaßnahme zur soeben veröffentlichten Hausordnung des Landes Oberösterreich ergingen 13 streng zu befolgende Regeln an die Völker, also Hausschuhpflicht und Respekt für Männer, denn das Matriarchat ist für alle da. Hier nachlesen, schnell!  

Im Tagebuch beschrieben Monet, Meindl und Buttinger, wie der Bau einer zeitgemäßen Alpenfestung ziemlich in die Hosen ging, denn irgendwie gerät das LSD in den Hallstätter See und am Ende fliegt wieder alles in die Luft. Same procedure as every Lesebühne!

In diesem Sinne wünschen wir eine gute Nacht bezüglich 2025 und sprengen dann 2026 wieder irgendwas unter Drogeneinfluss, eh nur literarisch. 

Yours

OLW  


Mittwoch, 5. November 2025

„Bin in den Bergen, bis morgen überleg' ich mir was!“ Letzte Lesebühne am 21. November

 

Freitag, 21. November, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 3 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens)


Zu Gast: Robert Prosser (Alpbach) und Lan Sticker (Šentjakob v Rožu)


Wir hatten ja schon allerhand Themen, aber ein besseres noch nie! Es ist nicht nur die Antwort unseres Gastes auf „Wos mochma?“, sondern das Arbeits- & Lebensmotto der Bundespräsidentin. Strömt also zum letzten Mal in diesem Jahr ins Strandgut und denkt einen Abend lang nicht an morgen. Professor „Boom“ Buttinger wird das Phänomen der Prokrastination wissenschaftlich beleuchten („Hackelt's was, ihr jungen GenXler!“) oder alles in die Luft jagen, damit wir morgen neu loslegen können („kreative Disruption“). Chefingenieur Monet bringt durch ausgezuckten Erfindergeist die taumelnde Wintersportindustrie zurück auf die Piste oder gleich den ganzen Standort zum Kollaps. Präsidentin Meindl schmust vielleicht wieder mit einem Hollywoodstar auf der Alm und muss dann am letzten Drücker irgendwas für die Lesebühne zusammenklopfen.

Uns kennt ihr ja, aber kommt unbedingt, um unsere beiden Gäste beim Ballern zu erleben! Der Alpbacher Weltenbürger Prosser liest aus seinen Romanen „Verschwinden in Lawinen" und dem soeben erschienenen „Das geplünderte Nest“, dazu haut der Schlagwerker Sticker fachgerecht auf sein Arbeitsgerät. Das ist (Anti-)Heimatliteratur, Naturgewalt und große Kunst!

Am Ende gibt’s wieder wertlose Sachpreise bei der Tombola – fest Lose kaufen, denkt heute schon ans Schrottwichteln von morgen!

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„Original Linzer Worte“ ist die welteinzige Lesebühne mit Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen.

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/