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Mittwoch, 10. April 2024

Höhere Gewalt mit Berni Wagner

Freitag, 26. April, 20 Uhr, Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25, 4040 Linz). Eintritt frei! Der Austritt kostet 2 € (= 1 Los für die Tombola des Grauens).

Gästin: Berni Wagner (Wien, Tokio, Gallneukirchen) 

 

Foto ist von Dieter Decker

Ein von außen kommendes, unabwendbares und unvorhersehbares Ereignis steht bevor: Berni Wagner wird einschlagen. In unsere Patschhände, wie ein Komet und wie eine Axt in die gefrorenen Seelen in uns. Da der junge Herr mittlerweile bekannt und beliebt wie Sonnenschein und Hundewelpen ist, machen wir gar kein großes Gedöns mehr, sonst platzt uns das Strandgut. Aber weil wir euch lieb haben, sollt ihr eingeweiht sein. (Blödsinn, kommt alle her, soll sich eine Traube bis zur Donau bilden!)

In Sachen Höherer Gewalt dürft ihr von eurem Ensemble wieder ein buntes Potpourri an literarischen Albernheiten erwarten. Wird Chefingenieur René Monet zur Eddie Izzard von Ansfelden und lässt die „Force Majeure“ über die A1 hereinbrechen? „Gewalt ist keine Lösung, aber eine Lesung!“ könnte Professor Klaus Buttinger konstatieren und dann wieder irgendwas aus dem Genre Sex, Drugs N' Watschentanz präsentieren. Bundespräsidentin Dominika Meindl (deren Name btw. „halbstark“ bedeutet), glaubt seit 15 Jahren von sich selbst, eine höhere Gewalt zu sein, die wie die Tamerlan auf Valium Eurasien erobert.

Mit gewaltig einschlagender Zufallsmusik der Blutgruppe und der unvermeidbaren Tombola des Grauens.

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Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden gerne angenommen!

Weiterführender Infospam: https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/


Montag, 25. März 2019

Zurück zu den Wurzeln! Die Heimatlesebühne, 12.4.

Landflucht und Heimatroman
 
Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
 
Zu Gast ist Petra Piuk

 
Uns ficht es nicht an, wenn ihr jetzt alle Tracht tragt und irgendwelche Brauchtümer aus Winkeln grabt, in die ihr seit 57 Jahren nicht mehr geschaut habt. Auch wir sind keine Weltenbummler und Globalflaneure! Alle zwei Jahre eine Fernreise in exklusive Erdteile reicht uns. So wie es euch hoffentlich nicht anficht, dass Prof. Buttinger Enkel eines reichsdeutschen Heiratsschwindlers ist, Präsidentin Meindl 1989 illegal in einem Container des Pekinger Musikantenstadls nach Österreich eingeschleppt wurde und Ingenieur genetisch das Habsburgerreich allzu genau abbildet (wäre er ein Gericht, er hieße „Reise durch den Balkan“). Unseretwegen könnt ihr eure doofen Einfamilienhäuser gerne im Landhausstil einrichten, aber wundert euch halt nicht, wenn ihr euch ein Aug' am zu niedrig aufgehängten Plastikhirschgeweih ausstecht. Wir haben euch vor dem Patriotismus gewarnt! 

Die Original-Linzer-Worte hingegen sind – Obacht, minderes Wortspiel – Petrioten: Unsere April-Gästin hat nämlich einen überaus gültigen und supernen Heimatroman geschrieben. Petra Piuk in der Schule des Ungehorsams – ist das was, ihr Gabalierklatscher, ha?!
Dazu Bergdramen, Heimatlyrik und Provinzprosa von Präsidentin Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Volkstümliche Unterhaltungsklänge von der Blutgruppe! Und Tombola für den Erhalt unseres Landes! 
 
Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Noch mehr Infospam:
https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/
 

Montag, 25. Juni 2012

Gewaltige Schlagergefühle


Geliebtes Volk, bestes Publikum, sehr geehrte WürdenträgerInnen,

so können wir in den Sinkflug der Sommerfrische gehen, genau so. Weil wir nur zufrieden sind, wenn ihr zufrieden seid. Dafür hat es am Freitag doch ein paar Symptome gegeben, zahlreiches Erscheinen, festes Klatschen und etliche Tränen in euren Augen etwa. Starke Gefühle: check!
Es mag sehr an der Persönlichkeit unseres lieben Gastes gelegen haben. Markus Köhle ist eine sichere Bank im verbalen Unterhaltungssektor. Und einer der wenigen, vor dem wir uns für unser närrisches Treiben nicht besonders geniert haben.
Dabei fing alles noch zivilisiert an. Prof. Button hatte eine gefühlte Live-Schaltung zum Match Deutschland vs. Griechenland eingerichtet.


Dem Vernehmen nach hat man ihm alles bis zum 4:0 für Griechenland ("Ein Doppeltor!") geglaubt. Das 23:1 als Resultat dann eher nicht mehr.
Ein prachtvoller Augenblick gelebten Glaubens war das Einspringen der Heiligen Gina, der Schutzheiligen der Linzer Lesebühne. Als der Meindl nach einem blasphemischen Schlagerlied die Stimmbänder den Dienst aufkündigten, sprang sie ein und landete den Text sicher im Flughafen der Publikumsohren.
René Monet war an diesem Abend oft in Verbindung mit Instrumenten zu beobachten. Hier etwa beim Schlagermedley (allein dessen Ankündigung verursachte Schockwellen des Grauens). Ein musikalisches Gruselkabinett.

Addiert mit Perkussionist Prof. Buttinger (würdelos mit Karel-Gott-Gedenkmascherl) = Die Blutgruppe.

Große Überraschung beim Open Mic: Benjamin Ulysses, Walsohn der Präsidentin, ergreift die Gelegenheit und liest aus seinem Oeuvre "Aus dem Liebesleben eines Bandwurms". Brav.


Sodann kam das Reality-Dramolett "Die Lugners in Echt" aus der Hand von Präsidentin Meindl zur Aufführung. In der Rolle der "Jäcki" brilliert der Köhle; Button gewinnt Konrad Paul Liessmann, Richard Lugners (Meindl) Herzikratzi, neue Facetten ab. Frau Mausi (Monet) liest beim Botoxspritzen heimlich Derrida.


Meindl erzählt im "Anschluss", wie es Sissi nach ihrer Zeit in Schönbrunn ergangen ist (ziemlich viele Affären, insgesamt überraschend viel Action). Das Publikum hat ihr die Umdichtung von "Monia" in einen satanischen Speedmetal-Song in der Zwischenzeit verziehen.

Mit seinen Erzählungen aus einer diamantharten Jugend am Land wusste Köhle die Stahlstadtkinder endgültig auf seine Seite zu ziehen.
Nach der üblichen Offenlegung der Vereinstätigkeiten der Original Linzer Worte ("Liebes Tagebuch, nach der Vorstellung waren wir saufen, und es war voll arg"), folgten die übliche Tombola des Grauens und die übliche bombastische Schlussdarbietung: "Fang das Licht" in einer Bearbeitung durch Meindl (überraschend in einer Frauenrolle als "Darinka") und Button als Gott.
Wie vom Dr. Zet prophezeit, haben sich die beiden dann katastrophal an diesem "modernen Klassiker" überhoben. Aber spätestens da haben schon sieben Menschen im Publikum herzhaft geweint. Katharsis: check!


"Jung und alt, das ist doch wirklich echt ok! Und glaubst du, dass es irgendwann kein Geld mehr gibt, dann vergiss nicht, dass ich noch eine Rente hab'!"

So. Und jetzt ist Schluss mit Lesen und Blödsinnmachen. Bis 22. September jedenfalls. Ihr könnt in der Zwischenzeit Karten für den Posthof kaufen. 

Mittwoch, 6. Juni 2012

Starke Gefühle: Schlager und andere Gewaltakte


Fr. 22. Juni, 20 Uhr, im Grandhotel zum Rothen Krebsen (1. Stock) – Eintritt frei
Die letzte Lesebühne vor der Sommerfrische!
Gast: Markus Köhle 


Fad sind die Zeiten, grau die Haare, verkrist die Banken. Und der Kakadu hat schon wieder Durchfall. Es ist ein Gfrett, dieses Leben. 
Da müssen starke Gefühle her, auch wenn's die falschen sind. Einen Abend lang wollen wir so tun, als sei das Leben schön. Wir fangen das Licht, versprechen die doofen Sterne vom Himmel herunter und fahren mit reinigender Gewalt in die ganze Weltmalaise. Sissy schmust mit Rocky, Gott will noch ein Kind, die Lugners lesen heimlich Bourdieu. Außerdem erzählen wir, wie's wirklich ist, zuhause bei den Original Linzer Worten.
Mit euch, die immer für euch da sind: René Monet, Dominika Meindl und Klaus Buttinger. Zu Gast ist diesmal der Ahnherr des österreichischen Poetry Slams, der überaus wunderbare und gefühlsechte Markus Köhle. Der wird uns allen das Heu abladen. Aber warum sollt ihr euch mit weniger zufrieden geben, ihr Kätzchen und Spätzchen? 
 


Wie immer mit dem Open Mic für euch, wie immer mit der Tombola des Grauens, wie immer und diesmal ganz besonders mit „Musik“ von der Blutgruppe. Es wird so schön werden, dass niemand je wieder heimgehen mag. 

linzerworte.blogspot.com
Köhle: www.autohr.at

Dienstag, 15. Mai 2012

Sommerabschlusssupersause: Markus Köhle am 22. Juni

Geliebtes Volk,
auf dass euch die Zeit bis zum 22. Juni nicht gar so lang werde, lasset euch erfreuen mit der Kundgabe, dass unser nächster Gast Markus Köhle ist. Und er nimmt all seine Zwillingsbrüder mit! Heissa, das wird ein Jubelfest.


Thematisch umkreisen wir "Starke Gefühle: Schlager und andere Gewaltakte". Da wird wohl auch gesungen werden.
Mehr dazu hier, wo denn sonst, ihr Spätzchen und Kätzen. Kommt's, denn nachhernd wird's volle drei Monate keine Lesebühne geben. Wir brauchen eine Sommerfrische, denn wir werden langsam alt und ihr immer anspruchsvoller.
Vorher könnt ihr aber außerdem noch zur Mutti / Präsidentin Meindl gehen, die liest am 28. Mai um 14 Uhr beim Linzfest (Donaubühne, das ist die ganz die große).