Posts mit dem Label Integration und Migration werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Integration und Migration werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 25. März 2019

Zurück zu den Wurzeln! Die Heimatlesebühne, 12.4.

Landflucht und Heimatroman
 
Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr, Schule des Ungehorsams (Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9). Eintritt frei, Austritt: 2€
 
Zu Gast ist Petra Piuk

 
Uns ficht es nicht an, wenn ihr jetzt alle Tracht tragt und irgendwelche Brauchtümer aus Winkeln grabt, in die ihr seit 57 Jahren nicht mehr geschaut habt. Auch wir sind keine Weltenbummler und Globalflaneure! Alle zwei Jahre eine Fernreise in exklusive Erdteile reicht uns. So wie es euch hoffentlich nicht anficht, dass Prof. Buttinger Enkel eines reichsdeutschen Heiratsschwindlers ist, Präsidentin Meindl 1989 illegal in einem Container des Pekinger Musikantenstadls nach Österreich eingeschleppt wurde und Ingenieur genetisch das Habsburgerreich allzu genau abbildet (wäre er ein Gericht, er hieße „Reise durch den Balkan“). Unseretwegen könnt ihr eure doofen Einfamilienhäuser gerne im Landhausstil einrichten, aber wundert euch halt nicht, wenn ihr euch ein Aug' am zu niedrig aufgehängten Plastikhirschgeweih ausstecht. Wir haben euch vor dem Patriotismus gewarnt! 

Die Original-Linzer-Worte hingegen sind – Obacht, minderes Wortspiel – Petrioten: Unsere April-Gästin hat nämlich einen überaus gültigen und supernen Heimatroman geschrieben. Petra Piuk in der Schule des Ungehorsams – ist das was, ihr Gabalierklatscher, ha?!
Dazu Bergdramen, Heimatlyrik und Provinzprosa von Präsidentin Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Volkstümliche Unterhaltungsklänge von der Blutgruppe! Und Tombola für den Erhalt unseres Landes! 
 
Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Noch mehr Infospam:
https://www.facebook.com/Original-Linzer-Worte-112861892081408/
 

Mittwoch, 15. März 2017

Fliegenpracker gegen Rassismus

Wir schaffen den Rassismus ab!

Lesebühne in Kooperation mit der Inititative "Rassismus mog i ned"
Freitag, 24. März, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt frei, Austritt: 2€

Mit Gast René Freund (Grünau)

Kommet alle und bestaunet die Macht der Literatur! An den Iden des März schaffen wir den Rassenhass per Dekret ab. Zwar gilt „Menschenrechte auch für schlechte Menschen“, trotzdem werden wir künftig sehr streng strafen müssen. Wer nach dem 24. März noch andersfärbige, -gläubige, -denkende Menschen disst, dem drohen Wassertropfenfolter, Fliegenprackerschläg' und 2345 Facebook-Spieleanfragen. 




Die Original Linzer Worte sind aber nicht nur alttestamentarisch streng, sondern voll mütterlicher Liebe: Sehr gerne bieten wir von Volksüberlegenheitswahn Befallenen exorzistische Hilfe an. Unseren lieben Stargast, den famosen Wahl-Grünauer und Bio-Wiener René Freund, werden wir auf der Bühne herintegrieren. Live! 
 
Mit Tombola! Mit Musik von der „Blutgruppe“! 
 

Mittwoch, 17. März 2010

Gescheiterte Integration


Damen und Herren,

fast eine Woche ist nun berichtslos seit unserer Integrations-Lesebühne verstrichen. Das rührt nicht nur daher, dass erst jetzt die Bildnisse davon in meine Hände gelangten (by the way: Sie stammen von Volker Weihbold, den ich an dieser Stelle ganz ausgiebig loben und preisen möchte).

Frau Weidenholzer

Nein, es war die Scham, die mein Berichtswollen hemmte. Zumal wir an unserem Motto gescheitert sind wie Napoleon in Russland. "Integration und Migration" hatten wir uns auserkoren.

Gepflegtes Publikum

Aber wieviel ist das gutgemeinte Anliegen wert, wenn schon nach fünf Minuten der einzige echte Mensch mit Migrationshintergrund hinausgeworfen werden musste? Und nur kurz darauf die Roma-Band mehrmals daran gehindert wurde, unsere Lesung musizierend zu übernehmen?


In der Praxis ist es ein Gfrett mit den luschigen Gutmenschen. Da können wir noch so viele eidesstattliche Erklärungen verlesen ("Der Nationalsozialismus war echt nicht ok!") und mutige Mütter als Kellernazis denunzieren.


Aber wie auch immer. Dafür tragen wir die Liebe im Herzen. Hier zB kennt man der Frau Melhellanie und mir an, dass wir heimlich ein wenig in die Frau Weidenholzer verschaut sind.


Wenigstens ist es uns diesmal gelungen, eine ganz echte Gästin anzulocken: Cornelia Travnicek verlas einen empfehlenswerten Text aus der von ihr co-herausgegebenen, hoffentlich bald erscheinenden Anthologie "How I fucked Jamal".

Nichtsdestotrotz endete der Abend erneut in einem unwürdigen Besäufnis. Ein Gesicht wie ein Geständnis:


Apropos: Die nächste Lesebühne gibt's am 16. April (yes, it's a Friday) im Krebsen. Am neuen Thema werden wir wohl nicht so komplett versagen: Sex n' Drugs n' Rock n' Roll!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Jetzt neu mit noch mehr Menschen drin! Lesebühne am 11. März, 20 Uhr

Aufgabenstellung für die nächste Lesebühnen-Schularbeit: Migration und Integration
Wahnsinn - noch kaum haben wir uns den Rausch als Motto der vergangenen Lesebühne ausgeschlafen, rast schon die nächste auf uns zu. Diesmal überrennen uns gleichsam die Hunnen, denn als Thema haben wir uns der Migration und der Integration angenommen.

Als besonderes Bonusfeature wollen wir unsere Gastarbeiterin Cornelia Travnicek integrieren.

Erfahrt also, dass eines der LesebühnenmitgliederInnen eine tschechische Mongolin ist, unsere besten Wandertipps, neues über Wandervöglen, wieviele Biere man in seinen Leib integrieren kann und was es bei "die Auslända in de feanen Lända" zu essen gibt. Vielleicht wird sogar von einer Schafssodomisierung gelegentlich einer Himalayareise berichtet. Das und noch ganz viel mehr werden wir euch vorlesen.


Am Ende droht erneut die Tombola des Grauens, die den kostenlosen Eintritt in ein arg relatives Licht stellt.
Dazu spielt René Monet auf der Yamaha und berichtet aus Hitlers Tagebüchern, Anna Weidenholzer macht sich die Haare schön und Klaus Buttinger zieht wieder was mit Goldmanschetten an. Ich mach' euch die streng-liebevolle Lesedomina.