Posts mit dem Label Drugs und Rock N' Roll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Drugs und Rock N' Roll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. Juni 2020

Kannibalismus im Palast der Präsidentin. Unsere "geheimen" Corona-Erlebnisse


Damen und Herren, sehr geehrte Fördergeber, liebe Kinder!

Die schwere Zeit der Event-Abstinenz liegt hoffentlich bald hinter uns - wir wären ja schon viel früher wieder vor eure Antlitze im echten Leben getreten, aber erstens haben wir unsere Bühnenoutfits gesprengt und mussten erst wieder zur Entschlackung. Zweitens hält es die eitle Präsidentin nicht aus, Lücken in den Reihen der fassungslos begeisterten Menschen im Publikum sehen zu müssen. Drittens hat sich der Professor Buttinger bei seinen Forschungsunternehmungen sämtliche Fingerspitzen abgetrennt. Viertens hat unser lieber guter Ingenieur René Monet einen Film für euch zusammengezaubert, wo ihr sagt: Jawoi, das ist ein Film! Hier bitteschön, schaut ihn euch an. Zur Not haben wir damit auch schon eine Unterhaltung für die zweite Welle geschaffen. 

Es grüßt und küsst eure großzügig klatschenden oder gebenden Hände: 
Euer OLW-Ensemble

Montag, 9. März 2020

Das Gebiss des Landeshauptmannes, furzende Hochleistungskühe und der Schnee der Trunksucht. Nachlese zur Spritzwein-Lesebühne.

Damen und Herren, 

im Jahr der Verantwortung war uns auch ein Abend über verantwortungsvollen Alkoholgebrauch süße Pflicht. Zum einen ist es schon alleine volkswirtschaftlich nicht in Ordnung, sich mittels Leberzirrhose vorzeitig aus dem Arbeitsleben zu schießen. Das ist zu viel an Systemwiderstand! Andererseits regt uns diese zeitgenössische Gesundheitsvergötzung mittlerweile auch ganz schön auf. 


Wie stets oblag es unserem Prof. un-hc. Buttinger, in die spezifische Kulturgeschichte unseres Themas einzuführen, wir haben ja auch einen Bildungsauftrag. Buttinger stimmte sogleich das Publikum darauf ein, dass uns der Wein alle überleben werde und forderte eine Schweigeminute in unser aller eigenem Interesse. Klug sein Ratschlag, grade so viel zu trinken, dass das Verlassen der eigenen Wohnung nicht mehr möglich ist und man draußen keinen Schaden anrichten kann. Sodann sang er in einer Umdichtung von "Corona, Corona" über die irre Sehnsucht der Boulevardmedien nach dem ersten CoVid-Fall. Schließlich warnte er vor dem Klimagift Kohlensäure, das man bei übermäßigem Genuss ausfurze wie eine Hochleistungskuh.


 

Ing. René Monet ersann für seine "Legende vom gesunden Trinker" die Figur des Josef Rotschädl, dem es dank zahlreicher Vitaminpräparate gelang, bei bester Gesundheit trinkend seinen Tod zu finden. Als Liedgut wählte er das alte Traditional "Sauf aus!", das gleichfalls die Trunksucht thematisierte. Abschließend verlas er weitere Folgen aus der beliebten Serie "Die Original Linzer Worte im Austausch mit der Welt"; dieses Mal Leserbriefe an das Ensemble. Unglaublich, mit was für Leuten wir uns herumschlagen müssen! Aber so sind wir.


Unser lieber Gast Wolfgang Kühn vergaß nicht, uns zu informieren, dass seine Heimat Langenlois die größte Weinstadt Mitteleuropas sei. Respekt! Selber predigte er Spritzwein und trank alkoholfreies Bier, da dieser tüchtige Mann während der Schaltjahre keinen Tropfen Alkohol anrührt. Daher rührte wohl die mütterliche Liebe, die er unserem Thema entgegenbrachte. Haben Sie gewusst, dass der gelernte österreichische Trinker für seine Leidenschaft mehr Begriffe besitzt als der Inuit für Schnee?!


Die Präsidentin Meindl widmete sich am Vorabend des Weltfrauentages der Maßhaltung und Askese. So las sie einen Text über das traurige Faktum, dass Fresskunst aus der Mode gerät, weil alle nur noch Diätgouda auf ihre Reiswaffeln legen. Früher habe ein wahrer Artist einen lebendigen Panther mit Haut und Haar fressen können. Im zweiten Text ergoss sich ihr Hass auf den Innenminister; da dieser "Wiener Billig-Chuck-Norris" der verhetzten Bevölkerung weismachen wolle, er könne das Coronavirus zwischen den eigenen Kiefern totmalmen; sie fäulte auch sehr über einen Bundeskanzler, der die Menschenrechte mit seinen genagelten Deppen-Lackschuhen trete.

Im gemeinsamen Tagebuch berichtete das Ensemble über die Edel-Entgiftung in der Betty-Ford-Klinik in Kalifornien, die natürlich wieder total in die Hose gegangen ist. Währenddessen stellte uns der Sponsor leise sein gülden glänzendes, gottgefälliges Produkt auf den Lesetisch. Da band Wolfgang Kühn seine Mähne los und erschien als strahlender Ritter gleichsam als deus-ex-Maschinenraum. 
 

Unser Publikum bleibt auf alle Fälle unsere beste Ressource. Der einige frei gebliebene Platz in der ersten Reihe erinnerte uns ab dem dritten Schlägl-Bier an die Zahnlücke unseres Altlandeshauptmannes.
Schlägl Kristall - der Spritzwein für die guten Menschen des Nordens! 
Und wir ALLE sehen einander wieder am 24. April, denn da schicken wir euch mit „Fake News“ in den April. Mit Max Zirkowitsch, der ist sehr super. So wie das Strandgut.
 

Freitag, 1. September 2017

Original Linzer Worte feat. Rudi Habringer: Die Blutgruppe

Lesebühne am 22. September, 20 Uhr - Obacht! Gastspiel im Gasthof zur Post! 


Und irgendwann wollen wir es auch schön im Leben haben. Deswegen laden wir uns zu den Ottensheimer Brüdern und Schwestern vom KomA ein, breiten uns auf ihrer prunkvollen Post-Bühne aus und laden uns einen Habibi ein – den umfassend virtuosen Rudi Habringer! Die Herren der Blutgruppe sollen endlich jemanden zum Mitspielen bekommen, zu dem sie aufsehen können, Präsidentin Meindl ist ja der Mozart der Unmusikalität. Sie kompensiert wie immer physisch, denn nach dem Sommerschlaf ist sie fit wie ein Turnbeutel! Auch Professor Buttinger floriert und steckt voll des eleganten Unsinns, den er euch mit den Mitteln der Wissenschaft in eure Köpfe hineinflunkern wird. Ingenieur Monet wird von einer inneren Motivationsexplosion angetrieben, er wird strahlen wie zu seiner hellsten Zeit.

Mit einer Tombola des Grauens, die über den Sommer angeschwollen ist wie ein Gebirgsbach bei Schneeschmelze!

Weitere Herbsttermine: 20. Oktober, 17. November

Montag, 21. Dezember 2015

Gesengte Weihnacht!


Liebe Oberösterreicher und Damen!

Zum heurigen Weihnachtsfest können wir euch nichts geben. Keinen zweiten Flachbildfernseher. Kein Trüffelrisotto mit Garnelenschaum. Keine Zinsen aufs Sparbuch. Keine Frau in der Landesregierung. Wir haben nichts! Nur das eine: 

Glaubt an diese Lesebühne!

Hier noch ein paar eher depperte Bilder von unserer Weihnachtsfeier. Aber wir haben alle keine Karrieren und nichts zu befürchten. 







Samstag, 17. April 2010

Wir ließen dort Rock sein


Liebe Rock- und Blockstars,

wo gibt's denn heute in unserer hypermedialen Informationsgesellschaft sowas noch, dass nach einem kleinen Großereignis nachher keine verwertbaren Büdln herzuzeigen sind? Leider genau hier. Aber der echte Rock N' Roll findet ohnehin im Kopf statt, und ist er nicht im Kopf, so ist er live auf der Bühne.



Es war jedoch sehr schön und hat uns sehr gefreut. Erstmals kam es bei unseren "Original Linzer Worten" zu Sitzplatzmangel, aber auch Exzessen. Ich kann den Wirten des Roten Krebsens jedoch beruhigen, ich habe den Sessel nur ganz sachte umgetreten.

Eine unvollständige Aufzählung schöner Ereignisse gestern:
  • Anna Weidenholzers Beitrag zu "Sex, Drugs und Rock N' Roll": ein Prosagedicht darüber, dass bei Regen die Füße nass werden;
  • Sir ("Der Spatz von Wels") Buttons Punk-Exegese mit goldrandiger Lesebrille;
  • Robert Prossers ausufernde Prosa aus seinem Buch "Strom";
  • René Monets exzeptionelles Stromruderspiel;
  • sein selbstgebasteltes Kurt-Cobain-T-Shirt inkl. Rechtschreibfehler

Das nächstemal wär's dann wieder am Donnerstag, 20. Mai, 20 Uhr, wieder im Wintergarten.