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Dienstag, 23. Juni 2020

Kannibalismus im Palast der Präsidentin. Unsere "geheimen" Corona-Erlebnisse


Damen und Herren, sehr geehrte Fördergeber, liebe Kinder!

Die schwere Zeit der Event-Abstinenz liegt hoffentlich bald hinter uns - wir wären ja schon viel früher wieder vor eure Antlitze im echten Leben getreten, aber erstens haben wir unsere Bühnenoutfits gesprengt und mussten erst wieder zur Entschlackung. Zweitens hält es die eitle Präsidentin nicht aus, Lücken in den Reihen der fassungslos begeisterten Menschen im Publikum sehen zu müssen. Drittens hat sich der Professor Buttinger bei seinen Forschungsunternehmungen sämtliche Fingerspitzen abgetrennt. Viertens hat unser lieber guter Ingenieur René Monet einen Film für euch zusammengezaubert, wo ihr sagt: Jawoi, das ist ein Film! Hier bitteschön, schaut ihn euch an. Zur Not haben wir damit auch schon eine Unterhaltung für die zweite Welle geschaffen. 

Es grüßt und küsst eure großzügig klatschenden oder gebenden Hände: 
Euer OLW-Ensemble

Samstag, 8. Februar 2014

Konspirationsinspirationen und weinende alte Herren


Geliebte Damen und Herren, lieber Herr Elvis, Lady Diana, gnä' CIA!

Schön war's wieder bei der letzten Lesebühne. Schön blöd. Wenn da nicht die charmante Clara Felis gewesen wäre! Extra aus Wien angereist, mit Poetry-Slam-Texten in der Tasche. Tipptopp!
Beim ersten Open Mic huldigte Herr Benjamin Ulysses seinem großen Idol, dem scheidenden Stronach: "Die Leut' sagen, man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. Aber das stimmt nicht! Gestern war ich mit einer schönen Frau intim. Und dann sagt sie 'Die Stund' is um' und ich sag': nein!"


Die Präsidentin erklärte St. Pölten zu einem großen Hoax, angezettelt von niederösterreichischen ÖVP-Funktionären, die im Jahr 1986 nicht rechtzeitig mit der Errichtung der Landeshauptstadt fertig geworden waren. Bis heute deckt ein Mantel der Langeweile alles zu. Oder kennen Sie jemanden aus St. Pölten?! Außerdem bezichtigt sie die amerikanische Ostküste, durch die Entwicklung kniezerfressender Viren schuld am Fehlen ihres Meniskus zu sein.


Das zweite Open Mic befüllte die Debütantin Sabine, die ihre Bedenken über Alkoholmissbrauch nachtrug. Volksdroge Alkohol, so ein Thema wirkt natürlich nach. Machen wir jetzt jedes Jahr.


Prof. Buttinger führt wissenschaftlich ins Thema ein.Sodann enthüllt er eine heimliche Love-Story zwischen einer Ex-Innenministerin und einer jungen Migrantin. Drittens versündigt er sich, indem er die Millionenhöhe des Original-Linzer-Worte-Förderbudgets kritisiert. So was!


Buttinger und Monet bilden bekanntlich schon seit Jahren die musikalische Eingriffstruppe "Die Blutgruppe". Diesesmal vergriffen sie sich an Elvissens "Fever" ("Blödsinn!"). In einer Ho-Ruck-Aktion schreibt Monet noch innerhalb von 30 Minuten ein Lied ("Und wer is schuuuuuhid? Jenfois ned i!"). Proben muss er das nicht, weil er es ja eh bei der Lesebühne spielt.


Textlich verwöhnte Monet mit einer schiachen Dystopie, in der die Kinder die Macht übernehmen und alle Erwachsenen um die Ecke bringen. Arg! Er enthüllt, dass die lieben Kleinen auch Schuld am Zweiten Weltkrieg sind. 
Schließlich gab es zwei Geburtstage innerhalb des Ensembles an die Öffentlichkeit zu tragen. René Monet bekommt eine Laudatio ("Er steht so hoch, dass seine Locken den Olymp umschmeicheln") und Buttinger ein Video, in dem ihn zwar die Jelinek für seinen Feminismus lobt ("Wie's dem Fackerl die Gogerl abschneiden!"), Thomas Bernhard ihn aber einen "Beutel" nennt, weil der Buttinger seine Gedichte nicht in die Zeitung getan hat.


Große, große Rührung der angejahrten Jubilare.

So! Und am 14. März geht's weiter, da kommt die wunderbare Nadja Bucher zu uns ("Do it yourself: Wenn man nicht alles selbst macht!").

Dienstag, 4. Februar 2014

Konspirationsinspirationen:


Bitteschön! Das Plakat, wie immer von René Monet hergestellt.
Am Freitag, 7. Februar.

Freitag, 24. Januar 2014

Konspirationsinspirationen: Verschwör' dich mit uns!

Lesebühne am Freitag, 7. Februar, Grandhotel zum Rothen Krebsen (Obere Donaulände, Linz), 20 Uhr Mit Gästin Clara Felis 


Haben Sie gewusst, dass die echte Voest 1944 in den Pöstlingberg hineinverlagert wurde, damit sie die Russen nicht stehlen? Oder dass der Soundtrack zum gefälschten Mondlandungsfilm von Kraftwerk ist? Dass LH Pühringer ein Hybridwesen ist? 
Das alles können und werden wir am 7. Februar beweisen. Denn wir wissen, wo Prinzessin Dianas Auto steht. Wir befreien Maurer. Wir füttern eure Paranoia. Wir werden uns gemeinsam illuminieren. Unsere charmante Gästin ist die Poetry Slammerin Clara Felis. Sie kommt dafür eigens aus der Geheimbundeshauptstadt und ist vielleicht mit John F. Kennedy verwandt. 

Dazu wie gehabt: Musik von der „Blutgruppe“, ein Open Mic für Mutige und die Tombola des Grauens. 

Noch mehr Infospam unter https://www.facebook.com/#!/pages/Original-Linzer-Worte/