Montag, 9. Januar 2012

Hitler schenkt Eva einen Vibrator. Oder: Saison-Opening der Original Linzer Worte

Römer, Freunde, Mitbürger,
prachtvoll und famos, dass es euch am Freitag in so voluminöser Anzahl zu uns attrahiert hat! In einem Anfall von Koketterie wagen wir zu behaupten, dass wir euch auch sehr engagiert zu bespaßen trachteten. Zumindest haben wir wiedereinmal unsere Würde zur Disposition gestellt.

René Monet liest was Ernstes (womit er für Anna Weidenholzer einspringt, die wegen Widerworte von der Präsidentin auf eine Milzbrandinsel im Hallstättersee verbannt worden ist). Dazu noch allerlei Aufdeckungen aus dem Olymp und klare Voraussagen für dieses Jahr. So wird etwa Joppi Heesters wegen seiner Nikotinsucht auferstehen, am Ende des Jahres aber doch mit uns allen untergehen, inkl. Bundeskanzler Karl-Heinz Kai-Uwe Justin Kevin Jennifer Maria Brad Saustingl (FPÖ).



Präsidentin Meindl kondoliert Nordkorea. Kim Jong "License to" Ill war nicht nur Hauptförderer der Original Linzer Worte gewesen, sondern auch Leitstern in Sachen Mitarbeiterführung. Dazu berichtet Meindl erneut aus dem schmuddeligen Nähkästchen der Lesebühne (Prof. Button schert sich nicht um die Vergangenheit, Monet vermehrt sich selbst mit seiner Oma und Meindl selbst leidet unter Turboalzheimer). Dazu Pseudophilosophisches über das subjektive Zeitparadoxon bzw. warum Ödes und Blödes Zeitmaschinenphänomene darstellen.


Prof. Button schreibt über Einführungsangebote im Fickbedarfsnahversorger, kontempliert über Weltrevolutionen und singt darüber, dass eh alles den Banken gehört, also könnte man's auch gleich anzünden ("Gestern no"). Quasi.


Unser lieber Gast Andi Pianka assoziiert sich durch die jüngere, ungute Geschichte unserer Heimatumgebung - der Günta, Mitzi Fekter oder die "Heilige Johanna der Schlachthöfe" wären nicht amused gewesen. Dafür erhielten Kim Jong Un bis Kim Jong Quatorze gedichtete Blumen.
Und hier wär' ein Link zu "Noch Dichter", dem Pianka seiner Lesebühne im Anno.




Bernd, Gitarrist von "Horse Skeleton" vollbringt mit geschlossenen Augen ein Wunder: Er schafft es, die rhythmisch stark mäandernde Meindl durch ihre eigene Version von "Sad but true" zu führen und das Ding in einen halbwegs erkennbaren Gesamtzusammenhang zu bringen. Der Monet spielt Schlagzeug dazu.



Und der Button Maultrommel, ganz wie man es aus dem Genre "Heavy Metall" kennt und liebt.




Unbezweifelt die humoristische Klimax des Abends: "Frühstück bei Hitlers". Eva Braun zerstört die morgendliche Idylle auf dem Obersalzberg durch sexuelle und esoterische Ansprüche. Und Blondi hat Blähungen von der fetten Pariser Wurst:


Eva ist eifersüchtig auf Adolfs allzu treue Begleiterin.



Herr Hitler erklärt die Welt.


Und muss seine strategische Aufstellung für das Unternehmen Barbarossa endlich wegräumen, damit Eva staubwischen kann. Außerdem muss er Kristalle gegen seine schlechte Verdauung auflegen. Das schmeckt dem Tyrannen Europas gar nicht.




Am Ende aber ist alles in deutscher Qualitätsbutter.




So war das damals!
Nun aber lasset uns froh der Zukunft ins Auge blicken: Am 17. Februar kommt ja schon der nächste Lesesegen. Und zwar zum Thema "Science Fiction".

Samstag, 12. November 2011

Das Heute hatte gestern Zukunft


Liebe Zeitzeuginnen und -genossen,

es gilt heute schon die künftige Lesebühne zu verlautbaren, denn sie wird am 7. Jänner aktuell in Vergangenheit verwandelt werden. Gleichzeitig ist sie heute unsere zukünftige Weihnachtsfeier, die aber dann zu spät kommen wird.
Es wird um die Zeitenfolge gehen. Mit etwas Glück gelingt uns bis dahin die Konstruktion einer Zeitmaschine. Die soll das subjektive Zeitparadoxon im Zahnarztsessel mildern und die Vergangenheit bewältigen. 

Und uns einen tollen Gast bescheren - den unvergleichlichen Andi Pianka!


Weiters:
James Joyce (angefragt)
Elfriede Jelinek (Nobelpreis 2004; angefragt)
Kevin Gsengstbratl (Nobelpreis 2034; angefragt).

Wie immer mit der Tombola des Grauens und mit uns, den Tomboys des Grauens, wie immer mit der Einladung, spontan und unbürokratisch selbst beim Open Mic mitzulesen.
Und natürlich wie immer im Grandhotel zum Rothen Krebsen - dem Etablissement, in dem sich Zukunft und Vergangenheit gute Nacht sagen.

Freitag, 11. November 2011

Krankengeschichten

Liebe kranke Hasen! Schön war's wieder gestern. Prachtvoll nachgerade. Das kommt davon, wenn man sich charismatischen Themen und Professionen widmet. Wobei das Siechsein an sich nicht so knusprig ist. Aber das Ärztegwandl stand uns famos, insbesondere dem Professor Buttinger:


Der kann auch über Suizid dozieren, ohne dass ein Funke Unseriösität überspringt. Seriös, wie die liebe Famulantin Weidenholzer trotz ihrer Jugend schon ist:


Ebenso jung war unsere liebe Gästin Judith Pfeifer. Und ebenso literarisch wertvoll:


Herr René Monet aka Doktor Steinweg:


Gemeinsam mit Pat. Benjamin S. Ulysses, mitten im Open Mic:

Apropos Open Mic: Josef liest aus "Emil":


Höhepunkt an medizinischer Artistik aber dann die Operation am offenen Hirn, zu der sich unsere Gästin tollkühn bereit erklärte. Kaum zu glauben, was junge Damen alles im Kopf haben!


Frau Primaria Meindl:

Abschließend zwei Exponate aus der Tombola des Grauens. Das extrem geil betitelte Werk "Stumme Käruter plaudern" wartet bei der nächsten Lesebühne auf einen überglücklichen Gewinner.


Apropos nächste Lesebühne: Am 7. Jänner 2012 um 20 Uhr im Grandhotel zum Rothen Krebsen. Thema: "Die Vergangenheit hat heute Zukunft". Venez!

Donnerstag, 3. November 2011

Krankengeschichten

 
Wenn das Leben die Krankheit zum Tode ist, was ist dann die Lebensbühne? Pardon: Lesebühne. Mitten im Lesen sind wir vom Tode umfangen, meistens aber auch von Unpässlichkeiten gesundheitlicher Natur. Es mag also nicht wundern, dass in einem Ranking der meistfrequentierten Plaudertopoi die Krankengeschichten oben am Plafond regieren.

So kommet denn und lauschet unseren Anamnesen, werdet heil an unseren Geschichten. Denn hört nur ein Wort, so wird eure Seele gesund. Und Selberlesen ist so schlecht für die Äuglein.

Mit gratis Blutdruckcheck! Und natürlich einer Tombola des Grauens, die karitativen Zwecken zugeht. Zum Beispiel der Gesundheitsvorsorge von uns Lesenden (Buttinger, Meindl, Monet, Weidenholzer); das in Bier enthaltene Vitamin B12 ist essenziell für Haut und Haar.

Unsere liebe Gästin ist diesmal Judith Pfeifer; kerngesund und voller literarischer Spannkraft (http://www.judithpfeifer.com/).
Mit Open Mic, dafür gratis und mit allen Buchstaben des Alphabets.

Freitag, 14. Oktober 2011

Lesebühne im Außendienst: Lange Nacht des Grusels am 25. Oktober

Teile der Lesebühne werden euch am 25. Oktober ab 20 Uhr im Linzer Wissensturm kompetent bespaßen - auch wenn es dabei zu Todesfällen und anderen Unannehmlichkeiten kommen wird.

Venez! Kommet!

Gott ist ein Sternzeichen - Esoterik mit den Original Linzer Worten

Liebe Menschen und andere Geister,

wie soll es gestern anders als schön gewesen sein? Denn so pflegen die Lesebühnen dank der hochwertigen Vibrationen unseres Publikums zu sein. So lasset denn die Bildnisse Zeugnis ablegen. Etwa davon, wie Professor Buttinger den Spagat schafft zwischen mystischer Folklore und rationalem Liedgut der Aboriginees:


Oder davon, wie dank der positiven Ionentherapie von Prof. Monet der Klaus endlich reine Gedanken im Kopf hat:



Von Anna Weidenholzer, die in einen Plüschbären hineininkarnierte:

Oder von Yasmin Hafedh, die uns eine wunderbare Gästin war!


Oder schauet ein Bild von Präsidentin Dominika Meindl, welche die Sternzeichen neu einteilt: Specht, Nerz, Debreziner, Pudel, Schnupfen, Gott, Kongo, Dominika Meindl, Salzgurke, Hallodri, Katholische Kirche, Frau.




So strömet uns wieder herbei beim nächsten Mal! Das ist konkret am 10. November.

Donnerstag, 29. September 2011

Esoterik am 13. Oktober - Die okkulte Lesebühne für Lichtfresser, Wanderseelen und homöopathische Mordversuche

Was, tun, wenn deine Aura unwucht ist? Wenn deine Handleserin literarische Anwandlungen hat? Oder gar deine Handschrift nicht lesen kann?
Wenn du in deinem früheren Leben ein noch größerer Versager als heute warst? Oder gar deine eigene Mutter?
Was, wenn Hauptsternzeichen und Aszendent aufeinander allergisch sind? Wenn dich dein Kollege dauernd mit Bachblüten oder Homoöpathie-Crack zu vergiften versucht?
Was, wenn du trotz Lichtnahrung immer feister wirst?

Darüber und über all den anderen hermetischen Schmarren lasset euch berichten. Mit der magischen Großmeisterin Yasmin Hafedh! Dazu gibt's Körperzellenmusik von unserer "Blutgruppe". Als Hauptakt werden diverse Medien auftreten und aus Vergangenheit und Zukunft wahrsagen. Gerne hypnotisieren wir Freiwillige!

Die Tombola des Grauens wartet diesesmal mit besonderen, thematisch einwandfrei passenden Schätzen auf.

Mit René Monet, Klaus Buttinger und Dominika Meindl sowie Anna Weidenholzer. Im Krebsen oder per Telepathie.
Anmeldungen fürs Open Mic gerne hier in den Kommentarteil stopfen.