Freitag, 8. Oktober 2010

Donnerstag, 30. September 2010

Am 15. Oktober werden wir religiös!


Religion ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Die "Original Linzer Worte" nehmen den Glauben dort auf, wo er passiert: im Inneren des Körpers. Kommet und höret alle davon, denn für euch und für alle sind unsere Worte hingegeben.
Freuet euch auf eine Live-Taufe, die zärtliche Steinigung eines Ungläubigen, skandalöse Enthüllungen über die religiösen Gefühle des Lesebühnenensembles füreinander, eine interaktive Klagemauer, eine Burqua-Modenschau - und natürlich Literatur. Von der Tombola des Grauens ganz zu schweigen.
Wie immer um 20 Uhr im galanten Grandhotel zum Rothen Krebsen zu Linz.


Schlimme Terminkollision am 14. Oktober: Zum einen halten 50 Prozent der Linzer Worte ihr Buch ins Licht der Öffentlichkeit (19 Uhr Fischerhäusl), zum anderen aber findet im Stifterhaus die letzte Paravent-Lesebühne im Stifterhaus statt, bei der die anderen 50 Prozent lesend anwesen.
Was tun? Im Stifterhaus gibt's junge Menschen, im Fischhäusl ein Büffet... Am besten oszillierend hin- und herwechseln, es ist ja nicht weit.

Dienstag, 31. August 2010

Unsere Mitarbeiterinnen:


Nachdem Klaus „Sir“ Buttinger im Paralleluniversum Anchovis IV für die herrschende Klasse der Frocks erfolgreich und bis zum Neutronenkrieg Propaganda betrieb, schreibt er nun auch schon seit 20 Jahren für die Oberösterreichischen Nachrichten. Es kann nicht mehr lange dauern, bis…



René Monet erlangte das Bewusstsein irgendwann zwischen 1978 und jetzt.
Gerade in diesem Moment findet er Kafka lustig und de Sade verkrampft.



Dominika Meindl hat laut Statistik noch 50 Jahre zu leben. Sie nennt sich in schwachen Stunden Minkasia und ist Schreibmaschine für Texte jedweder Art. Ihr Geist wohnt im Leib einer böhmischen Speerwerferin.




Anna Weidenholzer muss heute ihren schwarzen Kater bürsten und ihrem Hund Palatschinken machen, darum bittet sie um Aufschub bei der Biographie-Deadline.

Dienstag, 6. Juli 2010

Wir sind in den großen Ferien



Liebe Publikumskätzchen und -spätzchen,

uns ist es zu heiß fürs Arbeiten! Aber seid unbesorgt, am 15. Oktober wird's wieder Worte in Linz geben. Bis dahin könnt ihr euch Bilder von uns beim Vorbereiten anschauen.







Freitag, 2. Juli 2010

High Noon


Liebe Häuptlinge, Squaws, Squatter und Cowboyz,

schön war's gester, auch schön heiß. So gingen wir auf der Bühne mit gutem Beispiel voran und achteten darauf, immer genug zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust hintanzuhalten.


Flüssigkeiten gingen auch verloren, als Frau Weidenholzer mir dabei half, ein Trauma aufzuarbeiten, und Winnetous Sterbszene vorlas. Großes Kino mit berührendem Backgroundchor.



Herr Monet las ordentlich adjustiert mit Feitl und Katzenschädel an der Gurgel. Und das Banjo! Extra gekauft für diesen Abend. Behauptet er.


Ein lieber Gast war uns der Sonti, der ein weitaus schärferes Bildnis verdient hätte, schon alleine wegen seiner Performance an der Rassel.


So war das. Küsse nachträglich an das Publikum, das geduldig und höflich unsere Kelly-Family-Performance für Arme beklatschte. Der Erlös aus der wie immer marterpfähligen Tombola geht an die letzten Indianer des Zentralraums:

Donnerstag, 1. Juli 2010

Apachen der Apathie


Heute wird sich im Grandhotel zum Rothen Krebsen, in dem einst auch Karl May nächtigte, eine anthropologische Sensation ereignen: Ab 20 Uhr kann Minketou, Häuptlin der letzten Indianer des oö. Zentralraums besichtigt werden!