Dienstag, 31. August 2010

Unsere Mitarbeiterinnen:


Nachdem Klaus „Sir“ Buttinger im Paralleluniversum Anchovis IV für die herrschende Klasse der Frocks erfolgreich und bis zum Neutronenkrieg Propaganda betrieb, schreibt er nun auch schon seit 20 Jahren für die Oberösterreichischen Nachrichten. Es kann nicht mehr lange dauern, bis…



René Monet erlangte das Bewusstsein irgendwann zwischen 1978 und jetzt.
Gerade in diesem Moment findet er Kafka lustig und de Sade verkrampft.



Dominika Meindl hat laut Statistik noch 50 Jahre zu leben. Sie nennt sich in schwachen Stunden Minkasia und ist Schreibmaschine für Texte jedweder Art. Ihr Geist wohnt im Leib einer böhmischen Speerwerferin.




Anna Weidenholzer muss heute ihren schwarzen Kater bürsten und ihrem Hund Palatschinken machen, darum bittet sie um Aufschub bei der Biographie-Deadline.

Dienstag, 6. Juli 2010

Wir sind in den großen Ferien



Liebe Publikumskätzchen und -spätzchen,

uns ist es zu heiß fürs Arbeiten! Aber seid unbesorgt, am 15. Oktober wird's wieder Worte in Linz geben. Bis dahin könnt ihr euch Bilder von uns beim Vorbereiten anschauen.







Freitag, 2. Juli 2010

High Noon


Liebe Häuptlinge, Squaws, Squatter und Cowboyz,

schön war's gester, auch schön heiß. So gingen wir auf der Bühne mit gutem Beispiel voran und achteten darauf, immer genug zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust hintanzuhalten.


Flüssigkeiten gingen auch verloren, als Frau Weidenholzer mir dabei half, ein Trauma aufzuarbeiten, und Winnetous Sterbszene vorlas. Großes Kino mit berührendem Backgroundchor.



Herr Monet las ordentlich adjustiert mit Feitl und Katzenschädel an der Gurgel. Und das Banjo! Extra gekauft für diesen Abend. Behauptet er.


Ein lieber Gast war uns der Sonti, der ein weitaus schärferes Bildnis verdient hätte, schon alleine wegen seiner Performance an der Rassel.


So war das. Küsse nachträglich an das Publikum, das geduldig und höflich unsere Kelly-Family-Performance für Arme beklatschte. Der Erlös aus der wie immer marterpfähligen Tombola geht an die letzten Indianer des Zentralraums:

Donnerstag, 1. Juli 2010

Apachen der Apathie


Heute wird sich im Grandhotel zum Rothen Krebsen, in dem einst auch Karl May nächtigte, eine anthropologische Sensation ereignen: Ab 20 Uhr kann Minketou, Häuptlin der letzten Indianer des oö. Zentralraums besichtigt werden!

Dienstag, 22. Juni 2010

Folternde Vorfreude


Was für eine wunderbare Koinzidenz: Am 23. März 1898 übernachtete der Godfather of Indianergeschichten Karl May zwei Nächte im Grandhotel zum Rothen Krebsen. Am 1. Juli 2010 jährt sich dieses denkwürdige Ereignis mehr als zum 112. Mal!
Es wird uns eine inbrünstige Ehre sein, an diesem Tag die schönsten Indianerfolterszenen nachzuspielen, das Publikum an sesselgewordene Marterpfähle zu fesseln und es in unsere textgewordenen Ameisenhaufen zu setzen.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Am Marterpfahl der Literatur: Letzte Lesebühne vor den großen Ferien!



Und zwar am 1. Julei. An ebendiesem mutmaßlich denkwürdigen Tage checken wir euch das große Abenteuer zwischen den Ohren: "Cowboys und Indianer" (bzw. Sqaws und Hiatamadln). Reitet heran!

Erneut glühen uns Fragen in den Nagelbetten:
  • Werden die Montezemolo-Indianer endlich ihren Federschmuck restituiert kriegen?
  • Was passiert mit den armen Indianern vom Leidensweg?
  • Kommt es zu Schusswechseln, oder bleibt es bei verbalen Duellen?
  • Gibt's wieder so eine geile Musik dazu, von einem Banjo gar?
  • Spielt wer das Lied vom Tod, auf einer Blockflöte gar?
  • Liest wieder jemand aus geheimen erotischen Tagebüchern?

Wir wissen das alles ja selbst nicht! Nur das eine: Glaubt an diese Lesebühne. Und wenn's schön ist, dann könnt ihr euch sogar in den wunderbaren Krebsen-Wintergarten setzen und Friedenstschick schmauchen.

Von links nach rechts: Anna Weidenholzer, Klaus Buttinger, René Monet, Mutti Minkasia und im Kanu unser bester Leasing-Krieger Sonti von Krautschädl.

Freitag, 21. Mai 2010

Apokalyptische Fröhlichkeit

Und so kam es, dass die Welt dann doch nicht untergehen musste. Auch wenn wir ebendies noch so bunt und drastisch an die Wand gemalt hatten.


Möglicherweise konnte eine kollektive telekinetisch aufgebaute Positivkraftstrahlung die spontane Erhitzung des Erdkerns verhindern. Möge dies auch für künftige Filmkatastrophen wie etwa "2012" gelten.

Wenn aber in zwei Jahren tatsächlich die Welt untergeht, stellen wir uns gerne wieder zur Verfügung zwecks mentalem Kraftschild. Dazu wäre es bestimmt gut, eine Sekte zu gründen.

Mitglieder können ihr ganzes Geld an diese Kontonummer überweisen, danke: 1013986.

Ansonsten ist zu sagen, dass die Frau Wallner gestern tadellose Bilder gemacht hat. Der Christopher war uns ein wunderbarer Gast und der gerade noch rechtzeitig aus Deutschland angereiste Sevi ein pipfeiner Open-Mike-Füller:

Nicht einmal Bibelfreunde mussten darben:

Da wir angesichts des drohenden Weltunterganges unsere Wohnungen ausgeräumt hatten, war die Tombola diesmal besonders grauenvoll. Hier vergebe ich soeben einen Krebs aus Schaumstoff, für den - und anderes - ich mich beim Gewinner recht entschuldigen möchte. Wir sind jung und brauchen das Geld.


Gesichter wie Geständnisse: Dem Publikum steht der Schmerz ins Antlitz geschrieben.


Am 1. Juli zwangsbeglücken wir euch noch ein letztes Mal vor der unverdienten Sommerpause. Mit uns wird der Sonti von Krautschädl reiten.