Es muss weitergehen! Und es wird auch. Schon am 17. Februar. Von heute aus gesehen müsst ihr dafür nur noch 30mal schlafen gehen. Ihr könnt die Zeit bis zur nächsten Lesebühne aber gerne auch wachend verbringen. Montag, 17. Januar 2011
The Audience is King! And Queen, of course.
Es muss weitergehen! Und es wird auch. Schon am 17. Februar. Von heute aus gesehen müsst ihr dafür nur noch 30mal schlafen gehen. Ihr könnt die Zeit bis zur nächsten Lesebühne aber gerne auch wachend verbringen. Montag, 10. Januar 2011
Volksandrang beim Gämsenmord
Liebe Heimattreue und Nestbeschmutzerinnen!
Es war uns ein innerliches Bierzeltfest, euch in so zahlreicher Form mit unserer überbordenden Heimatliebe anstecken gedurft zu haben. Die Komplexität dieser Verbkonstruktion symbolisiert das Ausmaß unserer Herzensfreude.
Da in Oberösterreich die bücherfeindliche Gegenreformation besonders verheerend gewütet hat, gab es bei unserer Darbietung einen ausgeprägten Hang zum Musikalischen. Hier bläst sich Herr René Monet gerade selbst in höhere Bewusstseinsstufen.
Naturgemäß beteiligt sich das Publikum beim Open Mic gleichfalls musikalisch. Und zwar personifiziert im Blonden Engel. Auch Sir Button Buttinger spielt ein Instrument, selbst wenn man es auf diesem Bild nicht erkennen kann:
Minkasia für ihren Teil kann nichts, nicht einmal singen. Was sie nicht davon abhält:
Der akustische Hauptact war im Grunde aber der Herr Jo Strauß, ein Mühlviertler aus Berlin, der klingt wie Tom Waits und denkt wie Sven Regener.
Begleiten ließ er sich sein Kunstwollen vom Herrn Stefan "Sonti" Sonntagbauer, der auf der Bühne der Lesebühne auch kein neuer mehr ist und ansonsten beim Krautschädl den Bass bedient.
Mehr emotionaler denn musikalischer Höhepunkt war die szenische Darbietung des "Wildschütz". Frau Anna Weidenholzer legte ihre Rolle als Gams mit berückender Eleganz an, etwa als sie den Schuss des Wilderers Button mit opferhafter Sanftheit annahm. So wie ihre Ausweidung.
Kommet aber dennoch zur nächsten Lesebühne, bei welcher uns der liebe Herr Koschuh am 17. Februar gastieren wird. Der ist - ganz nebenbei - frischgebackener Vize-Slam-Europameister. Etwas Billigeres ist uns zu teuer.
Montag, 20. Dezember 2010
Heimat bist du blöder Söhne
Neben einer Stelzhamer-Dekonstruktion wird der Wildschütz zur Aufführung gebracht. Wer dann nicht weint, ist innerlich tot.
Und so gehert's dann im nächsten Jahr weiter:

Montag, 22. November 2010
Apokalyptische Schönheit
Immer mit Schnurrbart, immer tipptopp hergerichtet: unser Gast Martin Fritz
Bezaubernd auch Anna Weidenholzer, die ERSTMALS seit Bestehen der Lesebühne einen Text geschrieben hat, der zum vorher festgelegten Thema passt!
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Schönheit und andere Körperbehaarungen
Zwecks Bearbeitung dieses Themas werden wir uns am 19. November um 20 Uhr im Grandhotel extrig für euch, unser geliebtes Publik, herausputzen und in unsere schönsten Roben hüllen. Ja sogar Kostümwechsel erscheinen möglich! Höhepunkt soll die öffentliche Amputation von Buttingers Schnurrbart darstellen, auf dass ihn fürderhin nichts mehr von immer noch allzuvielen Menschen trenne, die Schnauzer ätzend finden.
Als Gast begrüßen wir den wunderbaren und stets flott gekleideten Martin Fritz, der bestimmt nicht zuletzt deswegen den FM4-Wortlaut gewonnen hat. Denn die Augen hören mit.
Auf alle Fälle werden wir den Inhalt der im Oktober gefüllten Klagemauer vortragen und die schönsten Wünsche daraus zu erfüllen trachten. Die Tombola des Grauens brauchen wir wohl gar nicht erst zu erwähnen.
Des weiteren wird es "Musik" von der Blutgruppe geben, dem neuen Spin-Off der "Original Linzer Worte".
Es möge schön werden!
Montag, 18. Oktober 2010
Von allen guten Göttern besessen
Hier zum Beispiel, wo sich der Herr Monet unkeusch anfasst.
