Wir haben keine Angst vor künstlicher Intelligenz! Das kommt dabei heraus, wenn man ihr unser Ingenieur René Monet den Auftrag gibt, ein Plakat zum Thema "Tiere" zu entwickeln. Lieb, oder?
Montag, 25. Februar 2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Tiere um und in uns. Lesebühne mit Peter Iwaniewicz
Freitag,
1. März 2019, 20 Uhr, Salonschiff
Fräulein Florentine
(Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt
frei, Austritt: 2€
Zu
Gast ist Peter
Iwaniewicz
Was
um alles in der Welt wären wir ohne die Tiere! Die possierlichen,
die lustige Männchen machen, damit wir sie in einen nahen Tod
mästen? Oder die weniger lieben, die uns aber nach ihrer
Todesmästung so gut munden? Die Viecherl sind so gut zu uns und für
uns und in uns! Alleine mit Lobgesängen könnten wir die animalische
Lesebühne füllen. Nur leider haben wir halt einen aufklärerischen
Anspruch. Es wird sehr viel geschwindelt rund ums liebe Vieh. Oder
gleich verschwiegen – wer denkt an die vielen Wesen im Inneren
unseres Leibes, die auch leben wollen? Kein Welttierschutztag gedenkt
ihrer! Und warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir die
Krone stehlen, nicht aber beim Derschlagen von nützlichen
Weberknechten? Ist unser Innenminister nur ein Lästling oder doch
ein Schädling, und disqualifizieren Insektenvergleiche von Menschen
nicht jede Lesebühne selbst wiederum als Volksschädlinge?
Licht
in unser Fragengewirr kann nur einer bringen – der höfliche
Professor bestialis, der erste Tierkolumnist des Landes, der
lustigste Biologe zwischen Hörbranz und Gänserndorf: Peter
Iwaniewicz!
Dazu
Insektendramen, Hundelyrik und Parasitenprosa von Präsidentin
Meindl, Professor Buttinger und Ingenieur Monet. Und Tombola für die
weltweit notleidenden Tiere!
Hier noch ein Katzenbild zwecks Steigerung des Publikumsinteresses:
Und hier noch eines von einem melancholischen Frosch:
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Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne
mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden
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Noch
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Montag, 28. Januar 2019
Die Nachlesebühne: Aufklärung über Mordtricks, vegetarische Bewusstseinserweiterung, katholische Aufklärungsmängel und weibliche Dialektik.
Lasset uns vor dem Lesen dieses Nachberichts gemeinsam um den gestärkten Glauben an die Rationalität beten. Das ewige Licht leuchte uns! Brüdern und Schwestern, es war ein Hochfest der Aufklärung, was uns da miteinander am vergangenen Freitag zuteil ward.
Wir lieben alle unsere Gäste wie kritiklose Mütter ihre geisteskranken Kinder, aber manchmal kommt schon ein ganz hochbegabtes daher: Simon Tomaz hat den ultimativen Trick entwickelt, wie die Jugend wieder an die Literatur heranzuführen sei - einfach in jeden Roman folgenden zweiten Satz einbauen: "Und dann begannen die Morde". Sodann erbat er vom Publikum die "Transferleistung", sich in den geräumigen Kopf einer 13-Jährigen hineinzuversetzen, die einen Erlebnisaufsatz über ihren Berufsorientierungstag im Innenministerium vorliest. Drittens erhob sich das Volk pietätvoll während der Verlesung von Tomaz tombolatisch erneuerter Bundeshymne: Land der Spätzünder!
Der einzige Nachteil, der uns aus gastierenden Publikumslieblingen erwächst, ist die Wettbewerbssituation, wir wollen ja nicht ganz abkacken im Vergleich. Zum Glück haben wir einen Prof. Buttinger, der seine Leistung wieder einmal gut abrufen konnte. Darum kennen sich Anwesende nun sehr gut in der Geschichte der Aufklärung, bei psychoaktiven Pflanzen, der Konstruktion von Despoten und dem Austausch von Körperflüssigkeiten aus. Zwecks Zerstreuung textete der Paillettenfreund und Welsraumexperte noch Eric Claptons "Cocaine" im Sinne der Aufklärung um.
Ingenieur Monet ist gleichfalls unsere sichere Bank, wenn es um die Verquickung von Instrumentengebrauch, Gesang, Gesellschaftskritik und waghalsigen Stunts geht. Vom mächtig aufgeblasenen Kondom sind aus Gründen der Dezenz und des zu großen Nervenkitzels unsererseits keine Illustrationen erhalten. Literarisch kredenzte der glutäugige Ansfeldner einen Text über die viel zu späte Aufklärung einer viel zu katholischen Landeshauptfrau auf. Philosophisch hatte er einen aufsehenerregenden Briefwechsel zwischen David Hume und Voltaire zu bieten, in dem es viel um Schafsdärme und Frösche ging. Was große Köpfe halt so korrespondieren.
Da ist er gleich nochmal, unser Mann aus der Bundeshauptstadt:
Die Präsidentin Meindl trat volksbildend in Sachen weiblicher Orgasmus (s. Dialektik) und philosophischer Existenzanalyse (mittels Dialektik) auf. Im zweiten Akt verlas sie ein überaus eitles Interview über ihre imaginierte Weltherrschaft, die sie mittels ihres Wahlversprechens "Heroin für alle ab 90" fiktional zu etablieren trachtete. Drittens lieferte sie mit "Gundulas Reisen" einen Bericht von einem Ausflug ins Reich der geistigen Liliputaner am wilden Gestade der Donau.
Damit solltet ihr nun alle ausreichend informiert sein. Es wird in euren Köpfen hoffentlich grade noch Platz für den nächsten Termin sein: Am 1. März kommt der Frühling und mit ihm Peter Iwaniewicz, der beste Biologe Österreichs. Es wird um die Tiere um und in uns allen gehen!
Eija! Was übrigens am schönsten war, zumindest für uns (wir standen ja hinter dem Verstärker): "Catch the Enlightenment", "gesungen" von Darinika Meindl und René Gott:
Freitag, 18. Januar 2019
Kant vs. Cunt. Die Superlativ-Ralley
Lesebühne am 25. Jänner, 20 Uhr, Salonschiff Florentine.
Jetzt sagt selbst: Ist das nicht schon wieder das schönste Plakat der Welt? Wäre dieses Oberösterreich nicht das schwarze Loch der Weltkarrieren (schönen Dank auch Hitler, du Saftarsch!), man hätte uns den Plakatingenieur René Monet schon längst in ein eigenes Kunstuniinstitut wegengagiert, oder vielleicht sogar in ein eigenes Propaganda-Ministerium. Zumindest würben Designmagazine mit einem Starschnitt unseres besten Mannes aus Ansfelden. Uns allen soll's natürlich auch so recht sein.
Wie auch immer. Kommt!
Donnerstag, 10. Januar 2019
Aufklärung: Kant und der Schulmädchenreport
Freitag,
25. Jänner 2019, 20 Uhr, Salonschiff
Fräulein Florentine
(Urfahrpromenade 1, 4040 Linz). Eintritt
frei, Austritt: 2€
Zu
Gast ist Simon
Tomaz
Dr.
Sommer hat seine Dissertation über Kants „Kritik der praktischen
Vernunft“ geschrieben, bevor er sich der Aufklärung der Jugend
widmete – hätten Sie's gewusst!? Wir meinen: Wagen wir Wissen!
Zwischen dem Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, und einem
anständigen Geschlechtsleben muss eine Autobahn des Wissenstransfers
errichtet werden! Nicht weniger erwarten wir von unserem Start in das
Jahr 2019 – dem Publikum versprechen wir durch den Besuch unserer
pädagogisch extrem gehaltvollen Lesebühne: 1. die Befreiung aus der
selbstverschuldeten Unmündigkeit. 2. Super Tipps für mehr Spaß mit
euren Schwärmen im Bett!
Zu
Gast ist Simon
Tomaz,
unser lieber Kollege von der Wiener Lesebühne „Bis einer reimt“.
Sein Vollbart harmonisiert thematisch trefflich Weisheit und
männliche Reife!
Mit
sexy Liedgut von der „Blutgruppe“ sowie einer vernünftigen
Tombola des Grauens.
Erste
Lesebühne in diesem Jahr!
Montag, 26. November 2018
Galanterie-Stunden in der Schule des Ungehorsams
Sehr verehrte Damen und Herren!
Oida, oida, das war eine Lesebühne! Damit können wir jetzt einmal getrost in Winterschlaf verfallen, unsere Fettreserven angreifen, das Fell pflegen und neues Tombolaschas ansammeln. Was das gute Benehmen betrifft, müssten sich jetzt zumindest die zahlreich erschienen "jungen" Menschen auskennen.
Die Präsidentin hub an mit dem Absingen von Liedgut der Gruppe "Kreisky", um als "braves Pferd" willig ins Publikum zu springen. Die Latte für unsere Gästin Sarah Anna Fernbach lag also niedrig. Was es nicht gebraucht hätte, sie ist sehr, sehr, sehr gut!
Die Präsidentin hub an mit dem Absingen von Liedgut der Gruppe "Kreisky", um als "braves Pferd" willig ins Publikum zu springen. Die Latte für unsere Gästin Sarah Anna Fernbach lag also niedrig. Was es nicht gebraucht hätte, sie ist sehr, sehr, sehr gut!
So wissen wir, wie die heutige Jugend tickt, dass man mit "Tschick jedes Chick kriegt", dass Fernbach "generell gegen Verallgemeinerungen ist" und beim Date Anti-Romantik bevorzugt (Kopfverdrehen ist Körperverletzung). Ihr peinlichster Fauxpas: In fremde Wohnung eindringen und dort Dreckwasser ins Klo leeren.
Peinlich ist unserem stilsicheren Professor Buttinger schon lange nichts mehr. Er rät der Jugend, nach erfolgtem Geschlechtsakt bloß nicht den Vorhang der Gastgeberin als Tschurifetzen zu missbrauchen, und allzu große Ohren mit dem Deckhaar zu kaschieren. Weiters fordert er auf, Ellmayr-Tanzstunden zur Schulung von "business behaviour" schreiend zu meiden.
Ingenieur Monet las aus einem sehr instruktiven Knigge-Brevier für Aliens vor, man weiß ja nie, wann sie kommen. Interstellar ist es etwa Brauch, seine Freude durch einen Klobassentanz manifest werden zu lassen. Sodann eilte ihm Herr Bernd mit seinem bösen Stromruder zu Hilfe, um seinen Rammstein-Benehmenstipps die nötige Dringlichkeit zu verleihen.
Die Tombola das Grauens, sehr reich bestückt mit buntem Scheiß, den man gern einmal als "ironisches" Gastgeschenk weitergeben kann, das ist in Zeiten von Müllvermeidung und Upcycling guter Ton:
Und hier noch - nach großem Erfolg bei der Präsentation - ein Bildbeispiel des Benimm-Dia-Vortrags der Präsidentin mit Bildmaterial aus dem Jahr 1951 ("anfechtbare Tanzpositionen") sowie aus der Gegenwart. Am schönsten ist der Text neben dem ersten Bild: "Die beiden Damen würden sich nichts vergeben, wenn sie auch nur einigermaßen so täten, als gefiele ihnen der gut gemeinte Spaß."
Auch in der Gegenwart gilt: Die Dame links könnte einigermaßen so tun, als gefiele ihr der bös gemeinte Spaß:
Donnerstag, 8. November 2018
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