...das dürft ihr gern auch als unseren aktuellen Kommentar zum Wahlergebnis deuten.
Montag, 16. Oktober 2017
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Kinder und andere Parasiten
Freitag,
20. Oktober, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine
Gast: Martin
Auer
Sehet,
die Kinder! Sie arbeiten nicht, und essen doch. Sie sind oft
Analphabeten und kriegen doch eine eigene Lesebühne von uns. So sind
wir. Wie Mütter zu ihren wahnsinnigen Kindern!
Mit nicht ganz kindgerechter Musik von der Blutgruppe und derr Tombola des Grauens. Zu Gast ist Martin Auer - Schriftsteller, Geschichtenerzähler, Schauspieler, Kabarettist, Übersetzer UND Magier (alles in EINER Person, ist das was, ha?!)
Mit nicht ganz kindgerechter Musik von der Blutgruppe und derr Tombola des Grauens. Zu Gast ist Martin Auer - Schriftsteller, Geschichtenerzähler, Schauspieler, Kabarettist, Übersetzer UND Magier (alles in EINER Person, ist das was, ha?!)
Nächste Lesebühnen:
11. November, Integrationsball
17. November, Florentine
Montag, 25. September 2017
Ottensheim: Salzteigscheiß, Bauernmärkte und Stalinmetaphern
Liebe Oheime, Tanten, Mühlviertler, Kinder!
Es war uns - und das habt ihr hoffentlich ein bisschen gemerkt - ein innerer Bauernmarkt mit Sonnenschein: Ottensheim! Schon eine der besseren Gemeinden Mitteleuropas. "Bist vü coola ois Gramastettn, wo's mehr Kia hod ois Leid" dichtete folglich auch die Präsidentin.
Sie hatte Prof. Buttinger ausgeschickt, den Herbst zu interviewen, auf dass Stimmungen und liebe Bilder die Menschen entzückten. Bis auf einen Selbstmord qua Laubblasmaschine ist ihm das auch lieb gelungen.
Unterdessen erlernte die Meindl unter der kundigen Anleitung Rudolf Habringers ganz gach das Klavierspiel. Cool, oder? Eine tritonische Supposition ist ihr ab jetzt kein Fremdwort mehr! Als Text-Bonusergötzung verlas sie, der "Stalin der Metaphern", einen Text über die Zauberkraft ihrer Unkonzentriertheit sowie eine Schmähung André Hellers.
Obabgebildet im Übrigen unser Gast, der erwähnte Habringer. Ist das ein Hund! Wir hatten eigens ausgemacht, dass er sich fortlaufend verliest und verspielt, um uns, das Fix-Ensemble, nicht gar so schlecht dastehen zu lassen. Aber sag' einer dem Lionel Messi, er solle mit den Kickern des FC Union Rottenegg mitspielen... Der Habringer ist jedenfalls einer der Allerlustigeren!
Eh unser Ingenieur Monet auch: Er hat sich gesanglich einen Identitären und einen Syrer gekauft, den Gemüsekrieg ausgerufen und Oasis auf geschmeidige Art umgedichtet: "Wäui sooooo schlecht geht's uns ned! (Don't look back in Anger)".
Recht anrührend die gegenseite "Liebes"-Erklärung zur Musik von "You are so beautiful", im Sinne von "Es sad's so schiach, wer aundra nimmt eich ned, bleibt's bei mir!"
Ja, und die Tombola! War das eine Tombola oder was!? Ha? Mit Salzteigweihwasserspender!
Ihr könnt unsere Köpfe und Körper kaufen!
Geliebte Geschäftspartner und Kundinnen!
Um
eines gleich aus der Welt zu schaffen: Wir verkaufen uns sehr gerne!
Unsere Seelen, aber auch unsere Leiber! Es braucht dazu nur zwei
Voraussetzungen: 1. Geld. 2. Bier. 3. Es muss so fesch sein wie zB letztens bei
der Bibliothekartagung in der Linzer Kunstuni.
Kriegt ihr das hin? Dann gehören wir euch (s. Kontakthinweis rechts).
Gruß, eure Wortis
Fotos: Dr. Ursula Lücke, merci!
Freitag, 1. September 2017
Original Linzer Worte feat. Rudi Habringer: Die Blutgruppe
Lesebühne am 22. September, 20 Uhr - Obacht! Gastspiel im Gasthof zur Post!
Und
irgendwann wollen wir es auch schön im Leben haben. Deswegen laden
wir uns zu den Ottensheimer Brüdern und Schwestern vom KomA ein,
breiten uns auf ihrer prunkvollen Post-Bühne aus und laden uns einen
Habibi ein – den umfassend virtuosen Rudi
Habringer!
Die Herren der Blutgruppe sollen endlich jemanden zum Mitspielen
bekommen, zu dem sie aufsehen können, Präsidentin
Meindl
ist ja der Mozart der Unmusikalität. Sie kompensiert wie immer
physisch, denn nach dem Sommerschlaf ist sie fit wie ein Turnbeutel!
Auch Professor
Buttinger
floriert und steckt voll des eleganten Unsinns, den er euch mit den
Mitteln der Wissenschaft in eure Köpfe hineinflunkern wird.
Ingenieur
Monet
wird von einer inneren Motivationsexplosion angetrieben, er wird
strahlen wie zu seiner hellsten Zeit.
Mit
einer Tombola des Grauens,
die
über den Sommer angeschwollen ist wie ein Gebirgsbach bei
Schneeschmelze!
Weitere
Herbsttermine: 20. Oktober, 17. November
Labels:
Auswärtsspiel,
Drugs und Rock N' Roll,
Musik
Montag, 7. August 2017
"Kleiner Landespreis für Initiative Kulturarbeit"
Aus dem Sommerschlaf weckt uns die Botschaft:
Der neue Landeshauptmann - so heißt es - hat uns, den jämmerlichen Untertanen, den winzig vor der kaiserlichen Sonne in die fernste Ferne des Salzkammergutes geflüchteten Schatten, gerade uns hat der LH von seinem Schreibtisch eine Botschaft gesendet. Er hat den Läufer kommen lassen und ihm den Brief in die Hand gedrückt. Der Bote ist gleich zur Post gegangen, ein tüchtiger Mann; einmal diesen, einmal den anderen Arm vorstreckend schafft er sich Bahn durch die Menge in der Hauptstadt. Aber die Stadt ist groß, die Geschäfte, Wohnblocks und Industriehallen nehmen kein Ende. Löste sich der Stau, wie würde er fliegen und bald wohl hörten wir das herrliche Schlagen seiner Fäuste an der Tür unserer Ferienhütte.
Aber stattdessen, wie nutzlos müht er sich ab; immer noch irrt er durch das Gekröse der Gewerbegebiete; niemals wird er sie überwinden; und gelänge ihm dies, nichts wäre geholfen, denn am Ufer des Traunsees verstopfen Campingmobile die B 145; rußige LKW müsste er überholen; an L17-Fahrern vorbei, bedrängt von hitzigen BMW-Fahrern; und stürzte er endlich ans Ufer des Hallstätter Sees - liegt erst unsere Außenhaut vor ihm, dahinter unser in der Hitze kochendes Innenleben. Nach einem Monat dringt er durch mit der Botschaft des neuen Landeshauptmannes. Wir haben lange auf den See hinausgeschaut und sie uns erträumt, wenn der Abend kommt.
Labels:
Der starke Mann,
Sommerferien,
Urlaub
Montag, 12. Juni 2017
Katzenkristalle, schwule Ukulelen und zarte Barbaren: die Sommerschluss-Fantasy-Lesebühne (Nachlese)
Liebe Feen und Trolle!
Eigentlich doof, wenn Saisonabschlüsse so gelingen wie vorletzten Freitag, da will man gar nicht aufhören. Es muss aber sein! Unsere Köpfe sind leer, unsere Bäuche voll. Der Sommer wird sehr groß. Am Ende muss es umgekehrt sein, sodass wir im September gestählt und belesen unseren Dienst an euch wieder aufnehmen können.
Obabgebildet René Monet mit einem bezaubernden Teil aus der neuen Kollektion vom Zauberbedarfsgreißler. Türkis steht ihm aufgrund seines südlichen Teints ganz ausgezeichnet. Aber der Inhalt? Kristallarbeit für hypaktive Katzerl, menschenfressende Drachen in der Stahlstadt (+Wurstpapier aus Stahl) und ein Song übers Naziverstehen: Da solltet ihr euch jetzt auskennen und keine Beschwerden mehr vorbringen können.
Der Professor unseres Vertrauens, wie immer in seinem formschönen Lehrmantel (wegen der Bologna-Punkte) gewandet, berichtete uns über rezente Studien à la "Die Realität der Fantasie". Man ist nachher immer so gescheit, dass man flugs zum Buttinger in die Grundlagenforschung eintreten möchte. Aber Obacht! Wissen hat eine bizarr kurze Halbwertszeit! Wir, das Chronikteam der OLW haben zum Beispiel bereits jetzt 34% seines instruktiven Vortrages vergessen. Es ist eine Schande!
Keinen Grund zur Schande hat Open Mic-Star "Snessia", die sich auch vom Handykabelwackelkontakt nicht aus der Ruhe bringen ließ. Keep it tight!
Jetzt aber zu Anna-Lena Obermoser, der besten Slammerin, die der Pinzgau (und dazu der Oberpinzgau) jemals hervorgebracht haben wird. Wir lieben ihre Klagen über deppertes Bodyshaming! Wir lieben ihre schwule Ukulele! Wir lieben ihren Song! Leider darf sie nie wieder kommen, weil sie so viel besser ist als das Finxensemble zusammen. Das war jetzt geschwindelt (also der Teil mit dem Nie-wieder-Eingeladenwerden).
Präsidentin Meindl verlas schließlich einfühlsame Worte ihrer Schwester Coala: Wünschen wir uns nicht alle mehr Fantasy in unseren kleinen Leben? Zaubertrünke statt öder Tinder-Dates? Sie erinnerte uns an die erfolgreichste Magiegeschichte der Welt, nämlich jener über den zaubernden Tischler, dem zu Ehren im Vatikan, in Assisi bzw. weltweit immer noch große Cosplay-Konferenzen abgehalten werden.
Sodann wurden André Heller mit der Weltrettung und der Barbar Conan mit der Zartheit betraut.
So war das! Jetzt legen wir uns in die soziale Hängematte, denn Leistung muss sich nicht allerweil lohnen. Bis September, ihr Mäusegesichter!
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