Montag, 21. September 2015

Sexy, aber kriminell: Das aktuelle Lesebühnenvideo

...unter besonderer Berücksichtigung der Auto-Erotik:


Wir meinen, nicht unkokett, dass es noch nie ein besseres Lesebühnenvideo gegeben hat. Nicht zuletzt deswegen soll Regisseur René Monet niemals sterben. 
Natürlich kann es jetzt sein, dass uns die Buben von "Bilderbuch" fest verklagen. Aber was kümmert es die Eiche, wenn sich ein Schwein an ihrer Borke reibt? 

Großes Screening am 25. September auf der Florentine.

Freitag, 11. September 2015

Wrestling against Westring: Die Verkehrslesebühne


Freitag, 25. September, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Urfahrpromenade 1, 4040 Linz, ehemaliges Schiff „Li+Do“)

Die Original Linzer Worte verlesen Auto-Biographien, schmuggeln Nazis in Kastenwägen über die Grenze und verlosen Premiumfahrzeuge. Dazu laden sie zur direkten Demokratie: Über das Schicksal der vierten, fünften, sechsten, achten Donaubrücke entscheidet das Recht der Stärkeren. Wer klimaneutral anreist, wird mit einem warmen Händedruck begrüßt.
Glanzstück ist Gast Markus Koschuh, den nur Deppen nicht mögen: Der Meister aller Poetry Slam-Rennen, das weit über die Landesgrenzen des Heiligen Landes hinaus gerühmte Spitzenmodell des Kabarettspaßes – er kommt zu uns! Zum Glück kennen wir ihn schon von ganz früher, quasi aus der Slam-Tretroller-Ära, sonst wären wir nervös und befangen. So freuen wir uns einfach, aber närrisch.
Selbstverständlich mit einer besorgniserregend reichhaltigen Tombola des Grauens und Musik von der hauseigenen "Blutgruppe" (die viele noch als Swingband der Sendung „Autofahrer unterwegs“ kennen).

Demnächst gibt’s auch noch ein Video. Na, ist das was?!

Bitte einfach mailen, wenn keine Nachrichten mehr erwünscht sind! Wir bitten bei Mehrfacheinladungen um Nachsicht. Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden werden jederzeit angenommen.
Sitzplatzreservierungen übernehmen wir gerne.

Montag, 31. August 2015

OLW - die erotischere Lesebühne


Oder nicht?!


Was wir eigentlich sagen wollen: Es geht wieder an! Macht euch zerscht auf ein Video gefasst, und dann schön kleinweis' auf die Herbstsaisoneröffnung. Goi?


Donnerstag, 16. Juli 2015

Subventionsunterlagenaufstellungsergänzung:

Liebe Förderstellen in Stadt, Land und Fluss!

Natürlich steht es Ihnen zu, über die zweckmäßige Verwendung Ihrer Subventionen gut durchinformiert zu werden. Damit Sie aber nicht immer nur unpersönliche Honorarnoten vorgesetzt bekommen, möchten wir unsere diesjährige Belegaufstellung mit Bildern jenes bunten Bohème-Lebens ergänzen, das uns dank Ihnen zuteil wird:


Wir hoffen innig, dass Sie die Ausstattung unserer Vereinsfeier - ein Bad in der Donau, eine gemeinsame Flasche Schlägl-Bier sowie ein Feuer aus Treibholz - als Beitrag zum allgemeinen Sparsamkeit wertschätzen.


Den Rest des Knödels lassen wir auf dem Sparbiachl!


Gruß, Meindl (Kassierin)

Montag, 6. Juli 2015

Die großen Ferien / The Big Sleep

Es ist schon so, dass ihr vom Künstlergesindel erwartet, dass es sich auf Staatskosten in die soziale und reale Hängematte lege, goi? Weil ihr im bunten Rausch eures verspeedeten Lebensvollzuges das Staunen verlernt habt, oder? Und irgendwer muss ja die Farben des Sommers für euch sammeln, nicht wahr? Das Leben wie ein junger Hund verpritscheln, n'est-ce pas?

Abb.1: Jauchzender Hund, Symbolbild

In Gott's Naum! Machen wir! Ehrensache. 

 Abb. 2: Ruhender Buttinger, kein Symbolbild

Am 25. September treten wir dann vor euch hin, frisch wie Morgentau und erholt wie die Kurgäste. 

Montag, 15. Juni 2015

Die österreichisch-chinesische Freundschaftsgesellschaft: Nachschau


Ni hao, liebe Linzetten, und ihr lieben 1,3 Milliarden Chinesen dort drüben!

Das war er also, unser lesebühnegewordener Freundschaftsantrag an euch, die zukünftigen Weltherrscher. Wir wissen ja, dass Integration unsere Bringpflicht ist, denn irgendwann in naher Zukunft kommt ihr, um das Werkl zu übernehmen. Deswegen spricht die Präsidentin nicht nur jetzt schon mit Chinarestaurantsakzent, sie trägt zudem vorauseilend einen Dschinghis-Khan-Schnurrbart. Gerüchteweise auch deshalb, weil sie damit von ihren nasolabialen Schluchten ablenken kann.


Die lieben, eigens aus Wien herbeiimportierten Gäste Amira Ben Saoud und Manfred Gram (s.o.) lasen aus ihrer Publikation "555 Haikus gegen alles" (Milena Verlag). Es ging gegen sämtliche Bundesländer, Sternzeichen, doofe Kinder und unterbegabte Eltern, zu kleine und zu große Geschlechtsorgane. Starke Gefühle, auch wenn's die falschen sind!
René Monet berichtete aus seiner Jugend, als er bei einer Wanderung durch den Menschenpark Kommunisten, Monarchisten und Nazis beobachtete. Sodann zermischte er Bowie und Falco zu einer anrührenden Geschichte über schuhlose Chinesenmädchen, die niemand finden wird.


Gemeinsam mit Prof. Buttinger brachte er als "Blutgruppe" Monty Python's Liedgut zu Gehör. "I mog den Chines!" sang der falsche Akademiker Buttinger. So wie auch sein Einführungsproseminar stark fiktional angereichert gewesen sein dürfte, wie immer. Aber wer soll es ihm verbieten? Gerne sähen wir es, dass sich die historische Fachwelt einmal empört und vereint gegen unser ganzes Geschwindel wehrt!


Paul Jaeg trompetete uns was ins offene Mikrophon. Und dank gigantischer Tombola-Sachspenden (Klaus Schwarzenberger, du guter Mann), wäre das Publikum bald verstorben. Sie wissen ja, wie man Mühlviertler umbringt, nämlich indem man ihnen mehr schenkt, als sie tragen können.

So war das. 

Nun sind wir erschlafft und ohne Spannkraft. Halb betäubt dämmern wir der Sommerpause entgegen. Aber ihr kennt uns doch: Jetzt rasten wir bis zum 25. September, dann tollen wir wieder herum wie die frischgeschlüpften Katzerl! Blind und patschert.

Freitag, 5. Juni 2015

Die österreichisch-chinesische Freundschaftsgesellschaft 奥 中国的 友谊

Samstag, 13. Juni, 20 Uhr, Salonschiff Florentine 





Apropos asiatische Gefühle: Unsere Gäste Oida Amira und Manfred Gram zeigen euch ihr neues Buch "Wie man hassen soll. 555 Haikus gegen alles" (Milena)

Das kommende Jahrtausend wird ein chinesisches sein, so steht es im deutschen Feuilleton, in koreanischen Glückskeksen und amerikanischen Militärdoktrinen. Weil wir Original Linzer Worte enkelfit und zukunftsfroh aufgestellt sein wollen, schicken wir China eine Freundschaftsanfrage. Wer weiß! Vielleicht schreiben bald kundige Asiatenhände, was wir euch dann zu Gehör bringen! Vielleicht gibt’s bald eine Raubkopie von Linz in Shenzhen! Wer sind wir, uns der Globalisierung zu verschließen?
Unsere beiden Stargäste, Amira Ben Saoud und Manfred Gram, haben schon einen Fuß in Asien. Vorerst einmal nur formal, weil sie ihre Gefühle in Haikus gießen. Damen und Herren, es geht um den Hass. Natürlich ist das arg, aber Gefühle sind wichtig, auch wenn's die falschen sind! Und lustig wird’s wohl auch werden.

 
Was sonst noch alles für euch über China zusammengeschwindelt wird, wissen wir heute selbst noch nicht. Bestimmt werden 93% des Tombolaguts in China gemacht worden sein. Und die "Blutgruppe" spielt Musik aus vom Drei-Schluchzen-Staudamm.


Mit Open Mic: Tut es!