Freitag, 22. Mai 2015

"Wir hauen euch in die Pfanne, dass es spritzt!"

Auwärtsspiel in der Sitzbar Gallneukirchen

29. Mai, 20 Uhr - SozialStadtage



Letztes Jahr ließen wir Minister unsere Hausarbeit erledigen, heuer aufstrebende Jungstars, die schon lange heller leuchten als wir drei Alten. Sehet aber selbst, wie hier der Generationenvertrag angewandt wird! Berni Wagner wird sich ganz lieb um uns kümmern.
Mit Musik von der "Blutgruppe" und der Tombola des Grauens. Kenner der OLW wissen: Beim Auswärtsspielen kommen hier besonders groteske Schätze zur Vergabe.

Die Welt der Süchte: Willkommen im Musikantenstadl!

Foto: Der gute Schwarzenberger Klaus


Damals, am 8. Mai! Erinnert ihr euch? Wir auch nicht mehr. Nur noch vage, dass der arme Buttinger tot ist, oder sich zumindest subjektiv so gefühlt hat. Pfingsten naht aber, das ist traditionell eine gute Zeit für Auferstehungen. Hauptsache ist aber, dass der Urfix vorbei ist, nicht dass dagegen etwas zu sagen wäre, aber es ist doch immer recht ein Wirbel.
Wohl wissen wir noch (das Foto zeigt's ja deutlich), dass der liebe Marc Carnal da war, aber nicht nur das, er hatte ein Akkordeon geliehen (merci an Pfrau Wallnerin), mit dem er umzugehen wusste. Etwa bei Monets rustikaler Version von "Welcome to the Hotel California". Als Bonusergötzung las er (solo!) aus seinem Buch für zwei, "Unglaublich glücklich". Vor allem die Stellen mit dem Heimweh oder dem Ketchup als roter Faden erbaute die Leut'.
Die Präsidentin öffnete symbolisch ihr Nähkästchen der Drogenerfahrungen ("praktisch keine") und holte das Volk mit ihrer populistischen Forderung "Heroin auf Krankenschein ab 90!" viel zu gut ab.

So war das. Wahrscheinlich. 

Am 13. Juni (Obacht: Samstag!) laden wir zur:
1. Sommerschlusslesebühne
2. österreichisch-chinesischen Freundschaftsgesellschaft
3. Buchvorstellung der "Hass-Haikus", die unsere lieben Gäste Oida Amira und Manfred Gram darbieten werden. 

Kemmt's hoid!

Mittwoch, 6. Mai 2015

Bunte Sucht!

Nächste Lesebühne: 8. Mai ("Sei dabei!")

Mit zwei der hier so liebenswürdig abgelichteten Stargästen:


Lesebühne + Buchrendezvous!

Mit den Stargästen Marc Carnal und Max Horejs, die es darauf anlegen möchten, uns unfassbar glücklich zu machen. Deswegen heißt auch ihr neues Buch so, das der von uns stark gemochte Milena Verlag uns darlegt.
Dazu stellen natürlich auch wir alten drei Deppen der Original Linzer Worte für euch und für alle auf der Bühne vom Salonschiff Fräulein Florentine unsere Körper und Häupter zur Verfügung.

Zum Buch: „Eine Tagebuch-Groteske aus der Pauschalurlaub-Hölle über zwei Männer am Tiefpunkt ihrer Schaffenskraft. Ein wilder Hürdenlauf durch die steinige Genrelandschaft der Literatur. Ein Roman über das Schreiben.“

Selbstverständlich mit Tombola des Grauens (Spenden werden angenommen) und Musik von der hauseigenen "Blutgruppe".

Montag, 16. März 2015

Nachlese: Recht muss links bleiben!


Euer Ehren, liebe Angeklagte, Hohes Gericht!

Es war uns mehr Gnade als Recht, dass ihr uns so zugeströmt seid. Wegen dem bissl Literatur! Wegen der schiefen Musik! Es wird schon so sein: Ihr kommt der Tombola wegen, und der Gäste. Zu Recht. Mario Tomic zum Beispiel ist tatsächlich der lässigste Vojvode, der je auf Linzer Erden performt hat. Sehet nur, wie lieb ertappt er obabgebildet schaut, nachdem wir ihm nach Strich und Faden den Prozess gemacht haben, dass die Funken spritzten! Dann aber disst er weiter ungeniert die Völkischen, serviert Strache am besten kalt, singt Loblieder auf das Wasser und brät unsere Mädchen her. Guter Mann. 


Prof. Buttinger erhellte erneut die leeren Birnen des Volkes (so sieht er eben die Welt, dabei hinkt sein Latein auf allen sechs Füßen) - das Recht sei quasi ein Nebenprodukt des Bierbrauens. Damit das Proletariat seine Ausführungen aber auch wirklich versteht, schummelte er die Infos über die Musik in dessen Neuronen: Zu den Klängen von "The Girl von Ipanema" croonte er das Liedlein vom Obersten Gerichtshof, das die Großen ungeschoren lässt und die Gscherten sekkiert.


Tech.Bakk. Ing. Monet hat per Fernstudium den Staatsanwalt gemacht und dabei gleich einige skandalöse Vergehen unseres Gastes aufgedeckt: 
Ausländerei, Verhetzung, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Herabwürdigung staatlicher Symbole, religiöser Lehren, Raubkopie, Raubabschreiben, illegale Beschäftigung von Ausländern, Kinderarbeit etc.
Potztausend, nicht wahr?! Richterin Meindl kann gar nicht anders, als den Tomic zu 24 Jahren Galeerendienst im Schiffsbauch der Florentine zu verknacken. Sie lässt ihm aber immerhin die Wahl, einer Diversion zuzustimmen. Der Angeklagte willigt dankar ein und beginnt sogleich den Sozialdienst am Publikum.



Meindl verlas sodann noch die neue Version der Zehn Gebote ("Amen! Ihr sollt euch waschen, bevor ihr Deo hinauftut!") und eine sehr billige Kafka-Parabel ("Vor dem Gesetzgeber").


All diese schönen Bildnisse hat der liebe Schwarzenberger Klaus gemacht. Und dazu das Open Mic befüllt! Ein echter Stachanow, dem man lobend auf die Schulter hauen soll, wenn man seiner irgendwo ansichtig wird. 


So! Das war's jetzt für eine ganze Weile. Wir sehen einander erst wieder am 8. Mai, weil die Präsidentin so viel Urlaub macht (von welchem Geld eigentlich?). Dann aber kommen gleich zwei über alle Maßen famose Gäste zu uns: Die zwei Schreiber von Grisse- und Stermann, deren wahre Stars: Marc Carnal und Max Horejs. Sie zeigen ihr neues Buch her, das im von uns stark gemochten Milena-Verlag erscheint.

Dienstag, 10. März 2015

Grandma Moses und die Grumpy Angels: Lawn und Order


So lieb, da muss man doch einfach kommen, goi! Vom Grafik-Grafen Monet.

Freitag, 27. Februar 2015

Unser Lieblingsgericht: Die Law N' Order-Justizlesebühne

Lesebühne am 13. März, 20 Uhr, Salonschiff Fräulein Florentine (Anlegestelle Urfahraner Jahrmarktsgelände, ehemalige „Li+Do)

Wir klagen an! Die Gesellschaft, die Welt, das Himmelspersonal. Euch. Uns selbst! Das wird eine Lesebühne wie ein Gerichtssaaldrama. Also vielleicht ein bisschen pathetisch und im Zweifel immer gegen die Angeklagten. Wir stehen für Lawn and Order und fordern deswegen Rechte auch für Pflanzen und Gräser, für Pilze sowieso. Weil Recht muss links bleiben! Lex mi am Oasch. 


Zu Gast ist diesmal Mario Tomic, weitum berüchtigter Poetry Slammer, Host der Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“, nach Eigenbeschreibung „bosnischer Tanzbär“ und vojvodischer Styler. Ein voll arger Kerl, bestimmt 235245mal vorbestraft und doch anständig geblieben. Große Vorfreude! Mehr: https://mariotomic.wordpress.com/
Und von uns kommt wie immer die menschenrechtshohnlachende Tombola des Grauens und kriminell schlimme Musik von der "Blutgruppe".
 
Die Original Linzer Worte sind die welteinzige Lesebühne mit integriertem Entrümpelungsservice: Tombolaspenden können vor, während und nach den Vorstellungen abgegeben werden.

Sitzplatzreservierungen werden gerne vorgenommen. Noch mehr Infospam unter: https://www.facebook.com/#!/pages/Original-Linzer-Worte/

Dienstag, 17. Februar 2015

Vom Beharren auf der Liebe, Pailletentascherln und hungernden Kindern


Liebes, gescheites Publikum!

Recht gut ist uns das Gastspiel im Kepler Salon gefahren. Das sind wir gar nicht gewohnt, dass uns nicht nur zugehört wird, sondern dass wir sogar genau auf den Einladungstext angesprochen werden. Die biertrinkenden Kids auf der Florentine lesen sich den nie durch! "Ich steige aber von der Liebe nicht herunter", sprach ein Herr - das hatten wir auch versprochen und gestern gleichsam nicht gehalten. Noch einmal unsere fadenscheinige Ausrede: Wir schreiben deswegen nicht öffentlich über die Liebe, weil wir da privat eh dauernd damit zu tun haben. Dem Herrn Monet ist Sex auch zu intim, wie er sagte.



Obabgebildet die Vergabe der Tombola - die bezaubernde Assistentin Klaus Buttinger möchte das liebe Tascherl gar nicht hergeben, während der Meindl das Gegenteil ins Gesicht geschrieben steht. Ein arges Versäumnis unsererseits, dass wir viel zu wenige Lose gewutzelt haben. 

Jetzt bleibt uns nur ein lieber Knicks zum Dank für die Ablichtungsarbeit an Direktor Norbert "Tröbinger" Trawöger (Symbolbild mit Monet an seiner Statt). 



Eija! Und Schimpf und Schande über jene Dame (Buttingers Kopf weist die Richtung), die bereits zum wiederholten(!) Male zwei(!!) Lose aus dem Körberl gemopst hat, ohne zu zahlen, sich dann aber über die Güte der Preise beschwerte - wir reden von der "Tombola des Grauens", gute Frau! Und zuhause hungern unsere Kinder!


Die nächste Lesebühne brummen wir euch am 13. März aufs Haupt.