Montag, 25. November 2013

Der Zentralraum - das Finnland Oberösterreichs: das neue, würdelose Lesebühnenvideo zum Thema "Tod"


Chemie, Langeweile, Drogen - René Monets neuestes Oeuvre: http://www.youtube.com/watch?v=DitQ9CpVnPI&feature=youtu.be
Es ist mehr als erschütternd, die eigene Zukunft, den eigenen Rest des Lebens so schonungslos vor Augen zu haben. Aber für wen machen wir das?! Für euch, unsere Kinder im Geiste! Ihr sollt es einmal schöner haben als wir. 


Weil nicht vergessen: "Würdelos Altern bis in den Tod", mit Gast Stephan Roiss, 29. November, Grandhotel zum Rothen Krebsen.

Dienstag, 12. November 2013

Würdelos Altern bis in den Tod - Lesebühne am 29. November. Mit Stephan Roiss

 Wir werden alle sterben! 



Bis dahin müssen wir die Zeit irgendwie totschlagen. Unser Vorschlag: eine einschlägige Lesebühne, die euch im schlechtesten Fall nur zwei Stunden der verbleibenden Lebenserwartung kostet. Wenn es gut läuft, wird euch Trost und Rat zuteil. So in der Art, dass es ja gerade unsere Sterblichkeit ist, die uns menschlich macht, und so weiter. Im Idealfall aber können wir euch zeigen, dass es nur eine schöne Art gibt, den Sterbensprozess zu erleben: würdelos.
Kann Prof. „Button“ Buttinger die Zeit umdrehen und weiterhin immer jünger werden? Auf welche Art möchte Präsidentin Meindl ihr Leben lassen? Will man sich den Monet bei der Sterbebegleitung vorstellen? Wie sähe eine komplett enthemmte Senioren-WG dieses schrecklichen Trios aus?
Zu diesem Behufe werfen wir uns erneut in törichte Roben, lesen euch prachtvolle Texte vor und laden uns einen famosen Gast: Stephan Roiss, Damen und Herren! Der ist zwar auch wahrscheinlich sterblich, kann aber fast alles. Singen, schreiben, recherchieren, rappen und überhaupt: Kunst. Wir freuen uns, tut es uns gleich! 




by Silke Müller

Dazu wie gehabt: Musik von der „Blutgruppe“, ein Open Mic für Mutige und die Tombola des Grauens.

Noch mehr Infospam auf Facebook (Original Linzer Worte) sowie http://elfenbeinturm.at/stephanroiss/

Entschuidigen im Falle von Mehrfachanwerbung!

Montag, 14. Oktober 2013

Schöne Stunden im Kriminalmilieu

Liebe Unbescholtene, sehr geehrtes Gschwerl,

 in Echt ist das Verbrechen eine unangenehme Sache, wenn es einem selbst widerfährt. Für die Literatur eignet es sich thematisch jedoch viel besser als etwa "Fußpilz" oder "Mehr direkte Demokratie". Schade, aber so ist es! In diesem Sinne gab's bei der Freitagslesebühne auch virtuellen Mord- und Totschlag. Prof. Buttinger etwa bedauerte bei seinem Einführungsproseminar das Schwinden der kriminellen Energie angesichts des ganzen Krimiblödsinns im Fernsehen. 


Präsidentin Meindl versuchte mit allen Mitteln, ihre Heimatgemeinde Schönering zur Welthauptstadt des Verbrechens herabzustilisieren, was natürlich jeder ins Reich der doofen Fiktion abschiebt, der schon einmal Gast der sympathischen Gemeinde am Rand des Eferdinger Beckens sein durfte.


René Monet warf sich gegen die Diskriminierung der Berufskillerinnung in die Bresche und gab wertvolle Tipps zur Verbrechensbekämpfung. Bei einem Banküberfall zB einfach nicht was Schiaches auf den Überfallszettel schreiben, sondern was Liebes, dann kriegt man statt einer Haftstrafe vielleicht die fesche Schalterbeamtin rum.


Superlativisch im Übrigen das Open-Mic-Aufkommen: 3! In Worten: drei! Leute strömten uns auf die Bühne, um auch was zu lesen, zum Teil sogar Gescheiteres als das vom Fix-Ensemble. 
Deswegen war der Monet aber am Ende nicht traurig. Vielmehr gab es für seinen Schmerz keinen anderen Grund als die jäh daseiende Tischplatte beim Verbeugen. Was man nicht alles können soll als Künstler. 


Die nächste Lesebühne erfüllt uns jetzt schon mit Vorfreude: Da kommt Stephan Roiss zu uns. "Würdelos altern bis in den Tod" - also zur Abwechslung einmal ein sommerlich leichtes Thema.

Montag, 7. Oktober 2013

Die Wanderhur': Mord und Totschlag im Kriminalmilieu

Liebe Menschen aus der Unterwelt sowie von der Exekutive,

es gäb' wieder ein sehr einfältiges, aber schönes Video, das unsere nächste Lesegeselligkeit bewerben soll. 

Schaut doch hier: http://www.youtube.com/watch?v=hAXxKpJap7k&feature=youtu.be

Duftende Brüste, schreiende Krawatten, sprechende Haare. Und dann Blut, überall Blut! Prof. Buttinger brilliert als Moritz Eisner für Arme, Präsidentin Meindl als lernbenachteiligter Mountie, René Monet als überraschend kompetenter menschgewordener Spürhund. Benjamin Schmalhart ist ein selten törichter Ulysses. Am schönsten spielt der Shooting Star Alex Stelzer. 
Weil übrigens: Freitag, 11. Oktober, 20 Uhr. "Im Sumpf des Verbrechens. Lesebühne mit Gästin Emily Walton. Grandhotel zum Rothen Krebsen. Mit "Musik" von der Blutgruppe, der Tombola des Grauens und einem Open Mic für euch.

Freitag, 13. September 2013

Schuld und Sühne: Im Sumpf des Verbrechens

Lesebühne am 11. Oktober, Grandhotel zum Rothen Krebsen, 20 Uhr


Wäre die Weltgeschichte ein Krimi, es wären Stadt, Land, Fluss leergemordet. Schlimm geht es zu in der Literatur! Ohne Leiche brauchst dich heute gar nicht mehr für die Bestseller-Liste anzumelden.
Die Original Linzer Worte waten seit der letzten Lesebühne selbst tief im Kriminal, Meindl ist auf der Steuerflucht, Prof. Buttinger hat seinen Titel erschwindelt und Monet Leichenteile einer Sau entsorgt. Am 11. Oktober verlassen sie für einen Abend ihre Schlupflöcher und stellen sich der Öffentlichkeit.
Es droht ein Abend voller Delikte, Verbalinjurien und Sachbeschädigungen. Präsidentin Meindl wird von ihrer Wirtschaftskriminalität in China berichten, Professor Buttinger per forensischer Linguistik als Sprachpolizist investigieren und Monet durch Telepathie garstige Mörder ausforschen. Oder auch nicht, denn all das könnte auch gelogen sein.

Dazu Musik von der „Blutgruppe“, ein Open Mic für Mutige und die Tombola des Grauens - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Knirschende Ellbögen und gesungenes Aquaplaning: Nachbericht von der Sportlesebühne

Prof. Buttinger beim Einführungsvortrag, in dem er behauptet, "Sport" komme von "Diaspora"

Liebe Sportsfreunde, 
heute brennen unsere Kehlköpfe vom Schlachtrufsingen. Die Ellbögen knorpeln nach unseren einarmigen Liegestützen. Der Kopf schwirrt wegen der Elektrolytgetränke. Aber sonst geht's uns gut - weil Bewegung ist gesund.
Am besten geht's hoffentlich unserer wunderbaren Gästin Karin Morschitzky, die aus dem alternden Ensemble herausblitzte wie der Alaba aus dem Nationalteam. Sie konnte punktgenau ihre Leistung abrufen und hat bestimmt ihren Sieg schon realisiert. Wir wissen jetzt jedenfalls, dass ihr einst Geisteskrankheiten als Gutenachtgeschichte beschrieben warden, dass sie Insekten fürchtet und beim Entsteigen eines Buses zuweilen hinfällt, weswegen sie Sport nicht mag. 


Leseextremsportlerin Karin Morschitzky, hier als Fahrrad verkleidet

Der Rest des OLW-Teams überraschte mit Gewohntem. Prof. Buttinger führte einführend in die Irre, dass nämlich Sport lediglich der Massenbezähmung diene und erinnerte verdienstvoll an den unsäglichen Sager der ÖVP-Marek, nachdem Zwangsarbeit für Langzeitarbeitslose eine "Keule gegen Sozialmissbrauch" sei. Wäh!


Monet ließ dem Zufall die Zügel schießen, woraufhin Franz Kafka auf der Erdölstraße auf unseren Fußball-Augenstern David Alaba trifft. Es ging irgendwie auch um Verwitterungsgrus, aber da dunkelt die Erinnerung. 
Präsidentin Meindl, der bullige Mittelfeldmotor der Lesebühne, attackierte das Publikum mit bodenständigem Humor (Wie geht die Liebe am Fuß des Everests?), törichten Verrenkungen ("Körperbeherrschung: Ich bin meinem Leib Hitler) und einem Tränenschlager, den sie der SVA und dem Neoliberalismus widmet ("I wead valian, wie nur ane valian kau, die a Hirn stott am Herz hot").

Von sich selbst am meisten gerührt: Präsidentin Meindl und ihr "Potschertes Leb'n"

Beim abschließenden "Sport ist Mord" kam es mittendrin gleichsam zu Aquaplaning im Singen, als jeder einzelne schwamm und sich später plötzlich wieder die Reifen fingen. Doof, sehr doof das alles!

Hier noch die drei fiktiven Fußballhymnen unserer grottenschlechten Heimatorte: 

Schö-ne-ring, ojeojeoje!
Mir tun so die Augen weh,
wenn ich dich beim Spielen seh.
Bist ein kleines Erdbeerland,
ohne Glamour, ohne Strand.
Mag dich trotzdem mehr als mich,
bin auch ich kein großer Stich.
Schö-ne-ring, ojeojeoje!

Hier regiert Ansfelden
wir kämpfen wie die Helden!
Wenn auch im Verlieren Meister
halt'ma zamm wie Kleister.
Brucknerheim und Autobahn
leider kräht nach dir kein Hahn,
doch wir stürmen für Ansfelden
gute Kicker bitte melden.

Wels du Stadt am Traunerbach
Machst den größten Gegner schwach.
Unsre Ehre, die heißt Treue.
Unser Trick heißt Bauernschläue.
Wir sind Händler, keine Kicker
dafür ist das Konto dicker.
Weil wir ungern laufen,
tun wir uns den Schiri kaufen.

Donnerstag, 12. September 2013

Videomaterial für die Sportmordgeschichten

Wer tipptopp vorbereitet zur heutigen Lesebühne gehen will, schaue sich diese beiden anrührenden Filmdokumente an. Zum Einen gibt's fast nichts Anrührenderes als dem Herrn Orsolics sein patschertes Leben: 


Zum Anderen widmen sich Teile des Ensembles der sportlichen Bauchtumspflege: http://www.youtube.com/watch?v=TRmWTxQb0cg