Montag, 22. November 2010

Apokalyptische Schönheit

Minkasias Kleid ist das welterste aus LD-Stahl gefertigte Kleidungsstück und wurde 1984 kurz vor der Privatisierung der Voest produziert.

Es ist die Pracht, welche sich bei der jüngsten Lesebühne entfaltet hat, in Worte nur schwer zu fassen. Wie gut, dass die Fotografie schon erfunden ist! Und wie noch besser, dass sie von der Frau Wallnerin und ihrem Herrn Topf so vorzüglich beherrscht wird!


Sir Button im grauen Pfoad, aber noch mit Schnurrbart


Immer mit Schnurrbart, immer tipptopp hergerichtet: unser Gast Martin Fritz

Bezaubernd auch Anna Weidenholzer, die ERSTMALS seit Bestehen der Lesebühne einen Text geschrieben hat, der zum vorher festgelegten Thema passt!

René Monet ist gewandet in ein wunderschönes Paillettentop von der Volkshilfe Loipersbach.


Verantwortlich für das Füllen des Open Mikes: Wolfgang Fall


Herr Fritz beim Lyrik-Bingo


Anna und Mink bei der Verstreung der Tombola des Grauens


Die Blutgruppe bringt "Eh schee!" zur Performanz


Anna und der prunkvolle Hauptpreis, gestiftet von der Minki ihrer Mama





Mittwoch, 27. Oktober 2010

Schönheit und andere Körperbehaarungen


Zwecks Bearbeitung dieses Themas werden wir uns am 19. November um 20 Uhr im Grandhotel extrig für euch, unser geliebtes Publik, herausputzen und in unsere schönsten Roben hüllen. Ja sogar Kostümwechsel erscheinen möglich! Höhepunkt soll die öffentliche Amputation von Buttingers Schnurrbart darstellen, auf dass ihn fürderhin nichts mehr von immer noch allzuvielen Menschen trenne, die Schnauzer ätzend finden.

Als Gast begrüßen wir den wunderbaren und stets flott gekleideten Martin Fritz, der bestimmt nicht zuletzt deswegen den FM4-Wortlaut gewonnen hat. Denn die Augen hören mit.

Auf alle Fälle werden wir den Inhalt der im Oktober gefüllten Klagemauer vortragen und die schönsten Wünsche daraus zu erfüllen trachten. Die Tombola des Grauens brauchen wir wohl gar nicht erst zu erwähnen.
Des weiteren wird es "Musik" von der Blutgruppe geben, dem neuen Spin-Off der "Original Linzer Worte".

Es möge schön werden!

Montag, 18. Oktober 2010

Von allen guten Göttern besessen

Mesdames et Messias,

es war sehr schön, festgefügt in Glauben und Verständnis mit euch im Grandhotel die Gemeinschaft des Herrn und der Dame zu feiern. Und wir danken auch innig, dass bis dato keine Anzeigen im Sinne der Herabwürdigung einer Religionsgemeinschaft eingegangen sind.


Genau das war ja der Gedanke der Steinigungsmöglichkeit - wer sich in seinen religiösen Gefühlen verletzt sah, konnte getrost Gefelsen werfen. Wovon auch gerne Gebrauch gemacht ward.


Hier zum Beispiel, wo sich der Herr Monet unkeusch anfasst.

Große Freude hatten wir auch mit unserer Ersatz-Anna Gina Luckeneder, die sehr schön und stimmungsvoll Texte zum Vortrag brachte. Sie wurde von uns allen am seltensten gesteinigt.


Hier der Herr Button:






Sehr ergreifend war dann das Absingen unseres Dankliedes. Mehr dazu und vor allem zum Inhalt der Klagemauer demnächst hier in diesem Theater!


Freitag, 8. Oktober 2010

Donnerstag, 30. September 2010

Am 15. Oktober werden wir religiös!


Religion ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Die "Original Linzer Worte" nehmen den Glauben dort auf, wo er passiert: im Inneren des Körpers. Kommet und höret alle davon, denn für euch und für alle sind unsere Worte hingegeben.
Freuet euch auf eine Live-Taufe, die zärtliche Steinigung eines Ungläubigen, skandalöse Enthüllungen über die religiösen Gefühle des Lesebühnenensembles füreinander, eine interaktive Klagemauer, eine Burqua-Modenschau - und natürlich Literatur. Von der Tombola des Grauens ganz zu schweigen.
Wie immer um 20 Uhr im galanten Grandhotel zum Rothen Krebsen zu Linz.


Schlimme Terminkollision am 14. Oktober: Zum einen halten 50 Prozent der Linzer Worte ihr Buch ins Licht der Öffentlichkeit (19 Uhr Fischerhäusl), zum anderen aber findet im Stifterhaus die letzte Paravent-Lesebühne im Stifterhaus statt, bei der die anderen 50 Prozent lesend anwesen.
Was tun? Im Stifterhaus gibt's junge Menschen, im Fischhäusl ein Büffet... Am besten oszillierend hin- und herwechseln, es ist ja nicht weit.

Dienstag, 31. August 2010

Unsere Mitarbeiterinnen:


Nachdem Klaus „Sir“ Buttinger im Paralleluniversum Anchovis IV für die herrschende Klasse der Frocks erfolgreich und bis zum Neutronenkrieg Propaganda betrieb, schreibt er nun auch schon seit 20 Jahren für die Oberösterreichischen Nachrichten. Es kann nicht mehr lange dauern, bis…



René Monet erlangte das Bewusstsein irgendwann zwischen 1978 und jetzt.
Gerade in diesem Moment findet er Kafka lustig und de Sade verkrampft.



Dominika Meindl hat laut Statistik noch 50 Jahre zu leben. Sie nennt sich in schwachen Stunden Minkasia und ist Schreibmaschine für Texte jedweder Art. Ihr Geist wohnt im Leib einer böhmischen Speerwerferin.




Anna Weidenholzer muss heute ihren schwarzen Kater bürsten und ihrem Hund Palatschinken machen, darum bittet sie um Aufschub bei der Biographie-Deadline.