
Dienstag, 22. Juni 2010
Folternde Vorfreude

Donnerstag, 10. Juni 2010
Am Marterpfahl der Literatur: Letzte Lesebühne vor den großen Ferien!

Erneut glühen uns Fragen in den Nagelbetten:
- Werden die Montezemolo-Indianer endlich ihren Federschmuck restituiert kriegen?
- Was passiert mit den armen Indianern vom Leidensweg?
- Kommt es zu Schusswechseln, oder bleibt es bei verbalen Duellen?
- Gibt's wieder so eine geile Musik dazu, von einem Banjo gar?
- Spielt wer das Lied vom Tod, auf einer Blockflöte gar?
- Liest wieder jemand aus geheimen erotischen Tagebüchern?
Wir wissen das alles ja selbst nicht! Nur das eine: Glaubt an diese Lesebühne. Und wenn's schön ist, dann könnt ihr euch sogar in den wunderbaren Krebsen-Wintergarten setzen und Friedenstschick schmauchen.
Von links nach rechts: Anna Weidenholzer, Klaus Buttinger, René Monet, Mutti Minkasia und im Kanu unser bester Leasing-Krieger Sonti von Krautschädl. Freitag, 21. Mai 2010
Apokalyptische Fröhlichkeit
Möglicherweise konnte eine kollektive telekinetisch aufgebaute Positivkraftstrahlung die spontane Erhitzung des Erdkerns verhindern. Möge dies auch für künftige Filmkatastrophen wie etwa "2012" gelten.
Gesichter wie Geständnisse: Dem Publikum steht der Schmerz ins Antlitz geschrieben.
Am 1. Juli zwangsbeglücken wir euch noch ein letztes Mal vor der unverdienten Sommerpause. Mit uns wird der Sonti von Krautschädl reiten.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Das Ende der Welt ist nah. So kann es echt nicht weitergehen.

Freizügige Sexualität auch außerhalb der Kirche, Schließung der ÖBB-First-Class-Lounge für Kurzstreckenfahrer, immer mehr graue oder weniger Haare auf den Köpfen der Lesebühnenmitglieder - lauter Anzeichen für die drohende Apokalypse. Da stecken auch literarisch Feuer und Gefahr drin. Sollte tatsächlich die Welt abbankeln, kommet am 20. Mai um 20 Uhr noch ein letztes Mal in den Wintergarten des Grandhotel zum Rothen Krebsen und lauschet unseren derben Scherzen.
Für euch galoppieren wie gewohnt die vier eukalyptischen Reiter:
Klaus Buttinger (in einer telepathischen Fernschaltung aus Nordostpolen)
Minkasia Ganofsky
René Monet
Anna Weidenholzer
Die rettende Kavallerie macht uns diesesmal der Lokalheld des gerappten Wortes Christopher aka Selbstlaut.
Freut euch auf die Tombola des Grauens! Da die Welt ohnehin bald untergehen wird, verkaufen wir unser prächtigstes Glumpert.
linzerworte.blogspot.com
Samstag, 17. April 2010
Wir ließen dort Rock sein
Liebe Rock- und Blockstars,
Es war jedoch sehr schön und hat uns sehr gefreut. Erstmals kam es bei unseren "Original Linzer Worten" zu Sitzplatzmangel, aber auch Exzessen. Ich kann den Wirten des Roten Krebsens jedoch beruhigen, ich habe den Sessel nur ganz sachte umgetreten.
- Anna Weidenholzers Beitrag zu "Sex, Drugs und Rock N' Roll": ein Prosagedicht darüber, dass bei Regen die Füße nass werden;
- Sir ("Der Spatz von Wels") Buttons Punk-Exegese mit goldrandiger Lesebrille;
- Robert Prossers ausufernde Prosa aus seinem Buch "Strom";
- René Monets exzeptionelles Stromruderspiel;
- sein selbstgebasteltes Kurt-Cobain-T-Shirt inkl. Rechtschreibfehler
Das nächstemal wär's dann wieder am Donnerstag, 20. Mai, 20 Uhr, wieder im Wintergarten.
Dienstag, 6. April 2010
Sex, Drugs und Rock N' Roll - spielt's am 16. April im Rothen Krebsen

Antworten auf all diese rhetorischen Fragen bekommt ihr von uns - d...em Lesebühnenensemble eures Vertrauens.
Wird René Monet, der Jimi Hendrix aus Ansfelden, die Bundeshymne auf seiner Gitarre zerfetzen?
Wird Minkasia den bösen Erzkardinal textuell besiegen?
Wird Anna Weidenholzer das Tier in ihr herauslassen?
Wird Ex-Punker, Sir Klaus Buttinger rückfällig?
Schon wieder lauter rhetorische Fragen. Eines ist sicher: Es wird wieder alles gratis sein. Und es wird wieder eine schreckliche Tombola stattfinden, bei der es keine Gewinner geben kann.
Als Gast freuen wir uns diesesmal närrisch auf unseren Innsbrucker Lesebühnenkollegen Robert Prosser, der dem p.t. Publikum gleichsam Graffiti ins Hirn sprühen wird. See: www.robertprosser.at
Mittwoch, 17. März 2010
Gescheiterte Integration

Damen und Herren,
Frau Weidenholzer
Gepflegtes Publikum
Aber wieviel ist das gutgemeinte Anliegen wert, wenn schon nach fünf Minuten der einzige echte Mensch mit Migrationshintergrund hinausgeworfen werden musste? Und nur kurz darauf die Roma-Band mehrmals daran gehindert wurde, unsere Lesung musizierend zu übernehmen?


Aber wie auch immer. Dafür tragen wir die Liebe im Herzen. Hier zB kennt man der Frau Melhellanie und mir an, dass wir heimlich ein wenig in die Frau Weidenholzer verschaut sind.
Wenigstens ist es uns diesmal gelungen, eine ganz echte Gästin anzulocken: Cornelia Travnicek verlas einen empfehlenswerten Text aus der von ihr co-herausgegebenen, hoffentlich bald erscheinenden Anthologie "How I fucked Jamal". Nichtsdestotrotz endete der Abend erneut in einem unwürdigen Besäufnis. Ein Gesicht wie ein Geständnis:

Apropos: Die nächste Lesebühne gibt's am 16. April (yes, it's a Friday) im Krebsen. Am neuen Thema werden wir wohl nicht so komplett versagen: Sex n' Drugs n' Rock n' Roll!
